Mittwoch, 27. August 2008
Nach dem Freundschaftsspiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen Werder Bremen ziehen am Mittwochabend bis zu 300 Lok-Fans vom Stadion aus durch das Waldstraßenviertel in Richtung Straßenbahn. Dabei skandieren sie lautstark die aus den letzten Tagen reichlich bekannte und anscheinend zunehmend der Identitätsstiftung dienende Nazi-Parole "Todesstrafe für Kinderschänder". Damit setzt sich die fortlaufende Instrumentalisierung der Tötung einer Achtjährigen in Leipzig-Reudnitz nun auch abseits der dortigen, von Neonazis organisierten bzw. dominierten Demonstrationen und Kundgebungen fort.
Quelle:
leipzig.noblogs.org vom 28.08.2008




