Ereignisse in Wurzen

Sonntag, 14 Februar 2010

Einen Tag nach dem gescheiterten so genannten Trauermarsch in Dresden veranstalteten Neonazis in Wurzen eine Kundgebung unter der Motto "Dresden – das deutsche Hiroshima und sie bomben weiter!" chronik.LE dokumentiert dazu einen Bericht von "Recherche Ost" (dort auch [http://www.recherche-ost.com/content/view/10 » weiterlesen

Dienstag, 22 Dezember 2009

Vier maskierte Männer haben in der Nacht zum 23. Dezember im Wurzener Bahnhof auf einen jungen Mann eingeprügelt, der sich im Regionalexpress von Leipzig nach Dresden befand. Anscheinend handelte es sich um einen gezielten Überfall mit neonazistischem Hintergrund. Die vier Täter hatten auf dem Bahnsteig gewartet, als der Zug kurz nach Mitternacht in den Bahnhof einfuhr. » weiterlesen

Samstag, 19 Dezember 2009

Einem beim Video-Portal Youtube eingestellten Video zufolge haben Neonazis der JN Muldental am Samstag abend Flugblätter mit Nazipropaganda auf dem Weihnachtsmarkt in Wurzen verteilt. Als "Knecht Ruprecht" verkleidet wettern die Nazis gegen die angebliche Globalisierung und Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes. » weiterlesen

Quelle: 

"MuldentalJN"-Video bei Youtube vom 20.12.2009, "Aktionsbericht" bei Jugend-Offensive vom 21.12.2009

Sonntag, 22 November 2009

In Delitzsch-Eilenburg, Torgau, Oschatz und Wurzen wurden gleichzeitig "Stützpunkte" der NPD-Nachwuchsorganisation JN (Junge Nationaldemokraten) gegründet. Die Gründungsversammlung der vier neuen Stützpunkte fand im NPD-Büro in der Odermannstraße in Leipzig statt; der Leipziger Stützpunktleiter, auch Chef der JN Sachsen, Tommy Naumann freute sich über angebliche 80 "Interessenten". » weiterlesen

Quelle: 

Chronik.LE
Verfassungschutzkurzbericht für den Monat November 2009
NPD Nordsachsen / Aktionsbüro Nordsachsen vom 23.11.209

Sonntag, 15 November 2009

Am Sonntag zwischen 18 und 21 Uhr führten ca. 180 Neonazis in Wurzen ein "Heldengedenken" durch. Sie knüpften damit an die nationalsozialistische Umdeutung des 1919 eingeführten "Volkstrauertages" an. Die Veranstaltung wurde von Tommy Naumann angemeldet, Stützpunktleiter der NPD-Nachwuchsorganisation JN in Leipzig und JN-Chef in Sachsen. » weiterlesen

Quelle: 

LVZ Muldental vom 13., 14./15 und 16.11.2009, NDK Wurzen

Montag, 2 November 2009

Gegen 23.00 Uhr ist eine Gruppe von fünf bis sieben Neonazis mit einem Transparent "Nationaler Sozialismus jetzt!" durch die Innenstadt gelaufen, meldet das Netzwerk für demokratische Kultur aus Wurzen. Es seien zudem neonazistische Parolen gerufen worden. » weiterlesen

Sonntag, 25 Oktober 2009

Nach einem Punkkonzert in Wurzen wurde in der Nacht zu Sonntag ein Besucher angegriffen. Gegen 2.30 Uhr betraten drei unbekannte Personen das Gebäude des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. (NDK). Sie wurden darauf hingewiesen, dass die Party bereits beendet sei. Einer der noch anwesenden Veranstalter folgte ihnen nach draußen, um sicher zu gehen, dass sie wirklich gehen. » weiterlesen

Quelle: 

PM der Polizeidirektion Westsachsen vom 26.10.2009, NDK Wurzen

Mittwoch, 14 Oktober 2009

In den Morgenstunden des 14. Oktober wurden in der Eisenbahnstraße und am Café Knicklicht in der Dresdner Straße Mobilisierungsaufkleber für die Nazidemonstration am 17.10.2009 geklebt. Das Knicklicht ist Teil des "Bündnis 17. Oktober" ("Leipzig nimmt Platz"), das zu Protesten gegen den Naziaufmarsch aufruft. » weiterlesen

Samstag, 3 Oktober 2009

Ein auf der Videoplattform Youtube eingestellter Film zeigt Neonazis des "Freien Netzes" bei einem Fußballturnier. Um dem mäßig attraktiven Gekicke zumindest einen politischen Zweck zu verleihen, berichteten die Neonazis später unter dem Motto "Das System ins Abseits": "Am Tage der Teilvereinigung, trafen sich Aktivisten und Freunde [...] um dem Ballsport zu frönen". » weiterlesen

Quelle: 

"Aktionsbüro Nordsachsen" (ex-Freies Netz Nordsachsen) vom 26.10.2009

Sonntag, 27 September 2009

In der Nacht zu Sonntag versuchen mehrere mutmaßliche Neonazis nach einem Punk-Konzert im Wurzener Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 in das Haus einzudringen. In dem Gebäude halten sich aber noch die Mitglieder einer Band auf, die hier übernachten. Ihnen gelingt es, die unerwünschten Besucher zum Verlassen des Geländes zu überreden.