70 "Offensive für Deutschland"-Anhänger folgen Neonazi Alexander Kurth durch die Leipziger Innenstadt

Druckeroptimierte VersionAls Email versenden

19.

Oktober
2015
Montag

Am Montag marschierte zum dritten Mal das neonazistische Bündnis "Offensive für Deutschland" in Leipzig auf. Anstatt wie bei den beiden Demonstrationen zuvor, die jeweils an einem Sonnabend stattfanden, bot sich die OfD diesmal als montägliche Ersatzveranstaltung für das rassistische Legida-Bündnis an. Diese hatten ihre Anhänger_innen nämlich dazu aufgerufen, zum einjährigen Bestehen von "Pegida" in die Landeshauptstadt zu fahren.

So kam es, dass etwa 70 Personen dem OfD-Organisator Silvio Rösler durch die Leipziger Innenstadt folgten. Silvio Rösler hielt sich während des Aufmarschs allerdings eher zurück. Diesmal war auch der ehemalige Leipziger NPD-Aktivist Alexander Kurth, neuerdings Landesvorsitzender der Partei "Die Rechte", als Redner bei den "Offensiven" aufgetreten. Kurth führte ein Megaphon mit sich, welches für alle Redebeiträge verwendet wurde, und moderierte die insgesamt drei Zwischenkundgebungen auf der OfD-Route auf dem westlichen Teil des Rings.

Gegen den rechten Aufmarsch protestierten mehrere hundert Personen.