Antisemitischer "Leserbrief" an Kreuzer

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19.

März
2019
Dienstag

Der Kreuzer berichtet auf seiner Online-Präsenz unter dem Titel "Kleine Details. Antisemitismus-Skandal im ostdeutschen Fußball: Spuren zu Fanszene Lok und Connewitz-Angreifern" über eine antisemitische Fotomontage welche vom Torwart von Askania Bernburg kurz nach einem Spiel gegen BSG Chemie Leipzig geteilt wurde.
Als Kommentar unter diesem Artikel wird die Kreuzer-Redaktion als SED-Stasi-Redaktion diffamiert, die dem Judentum huldige würde.
Dahinter verbirgt sich die antisemitische Verschwörungstheorie, dass Juden und Jüdinnen in der Welt viel Einfluss hätten und im Hintergrund Strippen ziehen würden. Die Redaktion wird weiterhin als "Systemlinge" und "Faschos" beschimpft, die den "Schuldkult" und die "Holocaust-Lüge" brauche.
Auch diese beiden Begriffe beziehen sich auf antisemitische Bilder und Verschwörungstheorien. "Schuldkult" steht dabei für eine in der deutschen Gesellschaft angeblich übertriebenen Bezug auf den historischen Nationalsozialismus und die Aufarbeitung dessen Verbrechen. Die "Holocaust-Lüge" suggeriert, dass es den Holocaust gar nicht gegeben hätte.

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