Diebstahl im Supermarkt unterstellt

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15.

April
2019
Montag

Am Montag geht ein 18-jähriger Geflüchteter aus Syrien gegen 13 Uhr in einer Netto-Filiale in Leipzig-Sellerhausen einkaufen. In der Filiale gibt es hauptsächlich automatisierte Selbstbedienungskassen. Nachdem er an einer dieser Kassen seinen Einkauf bezahlte und die Filiale verlassen wollte, rennen ihm zwei unbekannte Männer hinterher und schreien ihn an. Wie sich erst später herausstellt handelt es sich dabei um zwei Security-Mitarbeiter des Supermarkts. Die restlichen Kunden im Supermarkt blicken den jungen Erwachsenen daraufhin an. Die beiden Security-Mitarbeiter packen ihn am Arm, halten ihn fest und unterstellen ihm geklaut zu haben. Der Festgehaltene beteuert mehrfach, seinen Einkauf gerade eben an einer Kasse bezahlt zu haben. Mit dem Kassenzettel belegt der junge Erwachsene seinen Einkauf und die Security-Mitarbeiter lassen ihn gehen.

Immer wieder wird Geflüchteten und Menschen welchen zugeschrieben wird keine Deutschen zu sein unterstellt, dass sie besonders kriminell seien, da dies in ihrer angeblichen Natur oder Kultur liege. Im Alltag der Betroffenen Personen führt dies zu deutlich mehr Kontrollen (u.a. in Supermärkten) als dies die deutsche Mehrheitsbevölkerung ertragen muss.

Quelle: 

chronik.LE