Gewalttägige Fahrkartenkontrolle bei der LVB

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3.

März
2020
Dienstag

An der Haltestelle Waldplatz ereignet sich vormittags eine brutale "Fahrkartenkontrolle".
Drei Kontrolleur_innen der LVB setzen einer migrantisch gelesenen Person nach und reißen diese zu Boden. Der größte und schwerste der Kontrolleure drückt dem nun am Boden liegenden während dieser Feststellung sein Knie in den Rücken und auf den Hals. Der Betroffene äußert, dass er vermutlich auf Grund einer rassistischen Einstellung des Kontrolleurs derart gewaltvoll behandelt wird und bezeichnet diesen als "Rassisten". Der Kontrolleur entgegnet "ja, das ist normal, das ist okay".

Auf den Einspruch eines intervenierenden Mitfahrenden, dass die fixierte Person keine Luft mehr bekomme, wird seitens der Kontrolleur_innen nicht reagiert.
Lediglich wird später behauptet, dass das Vorgehen "okay so" ist.

Die hinzugerufene Polizei ruft anschließend einen Rettungswagen, um den Verletzten zu versorgen.

Quelle: 

chronik.LE