Gruppe greift Geflüchtete im Leipziger Norden an

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22.

Juli
2019
Montag

Gegen 22.30 Uhr werden zwei Geflüchtete aus Venezuela zwischen der S-Bahnhaltestelle Olbrichtstraße und dem Jobcenter in der Georg-Schuhmann-Straße überfallen. Die Gruppe von 10 bis 15 Personen beschimpft die beiden und greift sie an.

Die Gruppe nähert sich den zwei Personen und schlägt einen von ihnen zwei mal mit der flachen Hand ins Gesicht. Nachdem die zweite Person schlichtend einschreitet, kann die erste Person fliehen, wobei sie fünf Verfolger abschüttelt. Die Gruppe vereint sich wieder im Park und schlägt der übrig gebliebenen Person ins Gesicht. Eine Frau, die sich in der Gruppe der Angreifer aufhält, will daraufhin auch zuschlagen, was jedoch aus der Gruppe heraus abgelehnt und unterbunden wird. Die betroffene Person kann daraufhin fliehen. Beide erleiden Prellungen und weitere Verletzungen.

In der Nacht kann die Polizei sechs Personen, fünf Männer und eine Frau im Alter von 21 bis 31 Jahren festsetzen und ihre Identität feststellen. Ein 27-Jähriger gilt als tatverdächtig die Schläge ausgeführt zu haben.

Quelle: 

chronik.LE