Körperverletzung bei antisemitischer Veranstaltung des AK Nahost

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13.

März
2015
Freitag

Parallel zur Leipziger Buchmesse, deren Schwerpunkt das 50-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland ist – überschrieben ist die Buchmesse daher auch mit "1965 bis 2015. Deutschland - Israel" – organisiert der AK Nahost ein Gegenprogramm, welches u.a. in dem Räumen der Universität stattfindet.

So ist am Freitagabend die Autorin Susann Witt-Stahl zu Besuch im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) und stellt ihr gemeinsam mit Michael Sommer herausgegebenes Buch "Antifa heißt Luftangriff" vor, in welchem sie u.a. eine israelsolidarische Linke kritisiert.

Einige israelsolidarische Aktivist_innen wollen die Veranstaltung kritisch begleiten, werden nach Zwischenrufen allerdings des Raumes verwiesen. Beim Verlassen werden sie von anderen Personen getreten, geschlagen und bespuckt. Einige der Angegriffenen rufen daraufhin die Polizei und erstatten Anzeige.

Bereits am Abend zuvor hatte es eine Veranstaltung des AK Nahost in den Räumlichkeiten der Universität gegeben, welche aber nicht wie geplant durchgeführt werden konnte.

Quelle: 

* PM des Arbeitskreis Gesellschaftskritik vom 16.03.2015: Keine Unterstützung für die antisemitische Propaganda des AK Nahost!
* l-iz vom 16.03.2015: Links-Linkes Tohuwabohu zum Buchmesse-Thema Israel