"Klebezettel" gefährden in Wurzen die Verkehrssicherheit (und werben für "Nationalen Sozialismus")

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16.

April
2009
Donnerstag

Die Wurzener Lokalausgabe der LVZ berichtet am 16. April von einem durch "verschiedene Klebezettel" beinahe "unbrauchbar" gemachten Verkehrsschild am Wurzener Ortseingang. Nur noch ein paar Aufkleber mehr und LKW-Fahrer könnten womöglich nicht mehr erkennen, dass ihnen das Einbiegen von der B6 in die Straße Am Mühlgraben verboten ist. Ein Angestellter der Stadt erklärt, dass es äußerst schwierig sei, die Hinweisschilder von den "unglaublich fest" haftenden Aufklebern zu befreien. Auch im Umfeld der Walther-Rathenau- und der Karl-Liebknecht-Straße seien mehrere Schilder auf die gleiche Weise verunstaltet worden.

In der Sorge um die durch die Aufkleber verursachte "Sicherheitsgefährdung" vergisst die LVZ leider zu erwähnen, dass es sich bei all den "Klebezetteln" um reine Nazi-Aufkleber handelt, die u.a. für "Nationalen Sozialismus, jetzt!" oder "Umweltschutz ist Heimatschutz" werben. Dies kann man nur dem beigefügten kleinen Foto des verunstalteten Verkehrsschildes entnehmen. Dabei wäre diese Information für das Aufspüren der "Übeltäter" eventuell ganz hilfreich. Immerhin werden "Augenzeugen solcher Untaten" in dem LVZ-Artikel gebeten, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. Schließlich seien das "keine harmlosen Schildbürgereien".

Quelle: 

LVZ/MTL vom 16.04.2009, chronik.LE