Mann bedroht Afghanen in der Tram

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26.

November
2019
Dienstag

Am Hauptbahnhof in Leipzig steigen am Nachmittag neben vielen anderen Menschen auch zwei junge vermutlich afghanische Männer in die Linie 3 Richtung Knautkleeberg ein. Ebenfalls steigt ein junger Mann ein, der alkoholisiert wirkt. Dieser hat noch eine glühende Zigarette im Mund und ruft laut, dass er vergessen habe, diese auszumachen. Er drückt diese am Boden aus und ruft den beiden Afghanen zu, er könne sie auch in deren Gesicht ausmachen. Er läuft daraufhin auf diese zu und beleidigt diese weiter. Daraufhin wehren sich diese lautstark und kündigen an, sich dieses Verhalten nicht gefallen zu lassen und sich notfalls zu verteidigen. Der pöbelnde Mann zieht sich daraufhin zurück und ruft ihnen zu, sie sollten froh und stolz sein, seine Sprache (gemeint ist deutsch) zu sprechen und hier (Deutschland) sein zu dürfen. Die jungen Afghanen gehen weiteren Konfrontationen aus dem Weg und verlassen die Bahn an der nächsten Haltestelle, dem Goerdelerring. Der aggressive junge Mann verbleibt in der Bahn und fuchtelt plötzlich mit einem Messer herum und schreit unverständlich weitere Fahrgäste an. Daraufhin ruft ein Fahrgast mit seinem Handy die Polizei und gibt eine Personenbeschreibung ab. Der junge Mann steigt eine weitere Haltestelle später an der Leibnitzstraße aus. Trotz der bedrohlichen Situation wurden keine Fahrgäste verletzt oder angegriffen. Der junge Mann trat von Beginn an aggressiv auf, so dass keiner der anwesenden Personen einschreitet. Ob die Polizei den jungen Mann fassen konnte, ist nicht bekannt.

Quelle: 

chronik.LE