Mitarbeiter der Stadt verbreiten Rassismus, Sexismus und Homosexuellenfeindlichkeit

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27.

Juli
2018
Freitag

Zwei MitarbeiterInnen vom "Bürgerdienst LE" stehen mit einem Stand im Lene-Voigt-Park in Leipzig-Reudnitz und codieren Fahrräder. Diese sollen dadurch vor Diebstahl geschützt werden, indem sie nach einem Diebstahl von der Polizei eindeutig zugeordnet werden können.
Als ein junger Mann sich sein Fahrrad codieren lässt und mit den MitarbeiterInnen ins Gespräch kommt, äußern sich diese herablassend über vorbeifahrende Frauen. Diese werden dabei auf ihr Äußeres reduziert. Ebenso witzeln sie über vermeintliche "Schwuchteln". Die Eisenbahnstraße müsste laut den MitarbeiterInnen eigentlich "Bin-Laden-Straße heißen". Damit wird auf den Terroristen Osama bin Laden angespielt und den Bewohner_innen der Eisenbahnstraße pauschal unterstellt, Terrorist_innen zu sein.

Quelle: 

chronik.LE