Stolperstein in Geithain mit Beton überschüttet

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13.

Mai
2019
Montag

Am 12. Mai werden auf Initiative von Schüler_innen aus Geithain und Bad Lausick sowie dem Erich-Zeigner-Haus drei Stolpersteine in Geithain und einer in Bad Lausick verlegt. Die Steine zeigen kleine Messingplatten mit eingravierten Lebensdaten der Personen und werden vor den letzten selbstgewählten Wohnorten von im Nationalsozialismus z.B. umgebrachten und deportierten Menschen angebracht. In Geithain wird mit diesen Steinen an das Schicksal von Georg Förster (Chemnitzer Straße 13), Walter Paul Rudolph (Bruchheimer Straße 14) und Max Arthur Franz (Rosenthal 3) erinnert.
Bei der Einweihung sind neben den Schüler_innen auch mehrere Geithainer Bürger_innen vor Ort. Doch bereits in der ersten Nacht werden die Steine mit beton übergossen und so versucht zu beschädigen. Anwohner_innen reinigen die Steine und verhindern so einen dauerhaften Schaden.

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