Betroffene rechter Gewalt in Colditz unterstützen

Spendenaufruf

Das Leipziger Stadtmagazin "Kreuzer" betitelte die Märzausgabe mit "Flucht aus Colditz. Ein Nazi-Clan terrorisiert eine sächsische Kleinstadt. Und der Staat sieht zu." Im "Report aus der rechtsfreien Zone im sächsischen Hügelland" werden charakteristische Zustände vor Ort beschrieben: Neonazis, welche jahrelang ungestört agieren können, Betroffene rechter Gewalt die alleine gelassen werden und nur wenige die den Mund aufmachen.
Ein Pensionsbesitzer, der immer wieder die Zustände vor Ort thematisiert, ist bereits mehrfach angegriffen worden, mit dem Ziel ihn einzuschüchtern. Für die Beseitigung der Schäden und die Ausstattung des Hauses mit bruchsicherem Glas, benötigt er 3.600 Euro. Die Opferberatung der RAA Sachsen e.V. sammelt dafür Spenden.

Spendenkonto:
RAA Sachsen e.V.
IBAN: DE33 8508 0200 0643 9986 00
BIC: DRESDEFF857
Verwendungszweck: Opferfond Colditz

Hintergrundinformationen:
Thomas Datt: Es wird weitergehen, in: Kreuzer (03/17)
Thomas Datt: Flucht auf Colditz, in: Heike Kleffner/Matthias Meisner (2017): Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen, S.211-225.