Release LEIPZIGER ZUSTÄNDE 2019

Veröffentlichung Leipziger Zustände 21.01.2019

Die Dokumentationsplattform chronik.LE präsentiert die mittlerweile sechste Ausgabe der "Leipziger Zustände". Diese alle zwei Jahre erscheinende Broschüre bietet einen Überblick zu Faschismus, Rassismus und Diskriminierung in der Leipziger Region. In der aktuellen Broschüre beschäftigt sich eine Vielzahl von Autor_innen auf 116 Seiten mit den Themenkomplexen Migration & Rassismus, Geschlecht & Sexismus, organisierte Neonazis, AfD & Friends sowie Verdrängung. Neben Interviews mit und Texten von Menschen, die von Rassismus und anderen Diskriminierungsformen betroffen sind, gibt es einen ausführlichen Artikel zur Entwicklung der Neonazi-Szene in und um Leipzig in den vergangenen zehn Jahren.

Das Projekt chronik.LE existiert mittlerweile seit zehn Jahren und dokumentiert auf www.chronikLE.org faschistische, rassistische und andere diskriminierende Ereignisse in der Leipziger Region. Aus diesem Anlass erinnern langjährige Mitstreiter_innen und Unterstützer_innen in der aktuellen Ausgabe der "Leipziger Zustände" an die Anfänge des Projekts und würdigen die Bedeutung von chronik.LE.

Wir laden euch dazu ein, die Veröffentlichung mit uns zusammen zu feiern und am 21. Januar um 19 Uhr im Ostpassage-Theater einen ersten Blick in die Broschüre zu werfen. Redaktionsmitglieder und Autor_innen führen durch den Abend und lesen aus ihren Artikeln.

Die Veranstaltung wird moderiert von Sarah Ulrich. Sie hat in Mannheim, Leipzig und Jena Sozialwissenschaften, Politik und Gesellschaftstheorie studiert. Sarah Ulrich beschäftigt sich als freie Journalistin schwerpunktmäßig mit feministischen Themen, Rassismus, sozialer Transformation und modernen Formen der Kultur. Sie lebt in Leipzig.

Wann:
21.01.2019
19 Uhr

Wo:
Ost-Passage Theater
Konradstraße 27 (über ALDI)
04315 Leipzig

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen oder rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neonazistischen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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