Neueste Aktualisierungen

An folgenden Ereignissen wurden zuletzt (in absteigender Reihenfolge) Aktualisierungen des Textes vorgenommen. Wenn Sie Berichtigungen oder Ergänzungen zu Einträgen beitragen möchten, würden wir uns über eine Email über unser Kontaktformular sehr freuen.

Neulich in Leipzig: RB verbietet antirassistische Transparente

22.

Dezember
2014
Montag

Den Rahmen des letzten Spiels des Jahres 2014 wollte der RB-Fanclub "Red Aces" nutzen, um öffentlichkeitswirksam gegen den geplanten ersten Aufmarsch von Legida am 12.01. zu protestieren. Hierfür wurde im Vorfeld das Aufhängen entsprechender Transparente, die sich gegen Legida und gegen Rassismus richten sollten, bei RB Leipzig beantragt.

Homosexuellenfeindliche Gesänge durch RB-Leipzig-Fans

19.

Oktober
2014
Sonntag

Bei dem Oberliga-Spiel zwischen Lok Leipzig und dem zweiten Team von RB Leipzig skandierten RB-Fans homosexuellenfeindliche Gesänge.

Während ein Trommler den Takt vorgibt, stimmten einige der 450 Fans im Gästeblock den homosexuellenfeindlichen Gesang an. Die - zumeist als jünger und männlich beschriebenen - RB-Anhänger_innen sangen "Schwulenliebe ist okay" und fügen "Erfurt, Lok und HFC" an.

Antiziganistische Äußerung durch RB-Fans

17.

Oktober
2014
Freitag

Beim Gastspiel von RB Leipzig in Nürnberg fielen einige RB-Fans durch das Rufen antiziganistischer Parolen auf. Weiterhin soll ein Schal des gegnerischen Teams verbrannt wurden sein. Auf dem Blog von "rotebrauseblogger" erfährt die fehlende Auseinandersetzung mit diskriminierenden Äußerungen durch Vereinsanhänger_innen Kritik:

RB Leipzig: Homosexuellenfeindliche Gesänge bei Testspiel

23.

Juli
2014
Mittwoch

Beim Testspiel gegen den FC Getafe waren aus der RB-Fankurve homosexuellenfeindliche Gesänge zu vernehmen. Die diskriminierenden Sprechchöre sollen noch auf der Pressetribüne hörbar gewesen sein.

Die abwertenden Fangesänge ansprechend, nicht aber konkret benennend, greift der "rotebrauseblogger" der Saison voraus und erkennt, dass durch Fans geäußerte menschenverachtende Parolen zu einem Thema bei RB Leipzig werden wird:

Erfolgloser "Wir sind das Volk"-Aufmarsch

1.

März
2015
Sonntag

Ganze sechs Personen zogen am Sonntagabend unter großer Polizeibegleitung mit einem Transparent "Wir sind das Volk" durch die Leipziger Innenstadt. Die Gruppierung hatte zuvor bei Facebook zu der Versammlung aufgerufen. Zunächst hatten die Verantwortlichen dabei mit Forderungen wie

"Flüchtlinge überhäufen uns, das muss und hat aufzuhören, denn wir lassen uns nicht aus unserem Umfeld vertreiben!!! 2/3 davon sind Hoch kriminell [...]"

gegen Geflüchtete gehetzt, diese Textpassagen aber kurz darauf wieder entfernt.

RB-Leipzig-Trainer Peter Pacult beleidigt St.-Pauli-Fan als "schwule Sau"

8.

April
2012
Sonntag

Der Trainer von RB Leipzig, Peter Pacult, hat nach dem Regionalligaspiel seiner Mannschaft bei der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli einen Fan der Hamburger als "schwule Sau" beleidigt. Am 29. Juni verurteilte ihn das DFB-Sportgericht deswegen zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro.

Diskriminierung im Fußball: Die ganze Palette

15.

Februar
2013
Freitag

In bestimmten Fußballmilieus nimmt man nach wie vor kein Blatt vor den Mund. Zeug_innen mussten am Freitag an der Straßenbahnhaltestelle miterleben, wie sich Fans der Vereine RB Leipzig und Lok Leipzig lautstark beschimpften und dabei in punkto Diskriminierung und Menschenverachtung alle Register zogen.

Lok-Fan wegen Vermummung beim Derby verurteilt

3.

März
2015
Dienstag

Ein Fan das Fußballvereins Lok Leipzig wurde zu 2.100 Euro Strafe wegen Vermummung beim Spiel von Lok II gegen die BSG Chemie Leipzig am 14. Mai 2014 verurteilt. Laut eigener Aussage fühlte der Delitzscher Ronny W. sich von den seiner Ansicht nach "linksextremistischen" Fans des BSG Chemie bedroht und sah sich daher genötigt, sich zu vermummen. Die Anwesenheit von 180 gewaltbereiten Lok-Fans, darunter laut Polizeibericht 40 "gewaltsuchenden", bei dem Derby, zeichnet ein etwas anderes Bild.

"Linke Kommunisten-Dreckschnauze": Droh-Mail aus dem Legida-Umfeld gegen Blogger

2.

März
2015
Montag

Nach einem Kommentar auf der Facebook-Seite von Legida erhielt der Arbeitgeber des Journalisten Martin Meißner, der u.a. für den Leipziger Lokal-Blog "Weltnest" schreibt, am Montag eine als Outing angelegte Droh-Mail. In der von einer Adresse namens "deutschland.patrioten@re-gister.com" versendeten Mail heißt es:

Fünfter Legida-Aufmarsch - Rückblick und Analyse

23.

Februar
2015
Montag

An diesem Montag liefen 850 LEGIDA-Teilnehmer/innen durch Leipzig. Sie konnten trotz Blockaden durchgehend laufen. Die Beteiligung aus NPD und Kameradschaftsszene ist im Vergleich zur letzten Woche gestiegen. Wir wollen den fünften LEGIDA-Aufmarsch für eine Bestandsaufnahme der letzten Wochen nutzen, die sich der Teilnehmendenstruktur, den Inhalten und der möglichen zukünftigen Ausrichtung der Organisation befasst.