Neueste Aktualisierungen

An folgenden Ereignissen wurden zuletzt (in absteigender Reihenfolge) Aktualisierungen des Textes vorgenommen. Wenn Sie Berichtigungen oder Ergänzungen zu Einträgen beitragen möchten, würden wir uns über eine Email über unser Kontaktformular sehr freuen.

Schmiererei mit NSU-Bezug am Universitätsgebäude

30.

Mai
2012
Mittwoch

Am Seminargebäude der Universität Leipzig wurde direkt neben den Räumen des Student_innenrats eine größere Schmiererei hinterlassen, die sich auf den sogenannten "Nationalsozialistischen Untergrund" bezieht. Der Schriftzug "'NSU'=BRDDR=USRAEL" soll vermutlich suggerieren, die neonazistische Terrorgruppe sei ein Konstrukt staatlicher Institutionen. Die Bundesrepublik wird dabei mit der DDR auf eine Stufe gestellt und die USA in antiamerikanischer und antisemitischer Manier als von Israel bzw. einer israelischen Lobby dominiert dargestellt.

JN-Plakate in Großzschocher

12.

Juni
2011
Sonntag

Die NPD-Jugendorganisation JN Leipzig hat in Großzschocher nach eigenen Angaben eine Propagandaaktion durchgeführt, bei der Plakate und Aufkleber angebracht wurden. Im zugehörigen Jubelbericht auf der Seite des neonazistischen "Aktionsbündnis Leipzig" hieß es, damit hätten die "Aktivisten aus dem Leipziger Widerstand" beweisen wollen, dass "der Freiheitskampf um unser Volk noch längst nicht eingeschlafen". Weil die "Außenpräsenz von nationaler Propaganda" in Leipzig ziemlich gering sei, wollten sie nun "auch in Zukunft mit Spaziergängen die Viertel der Stadt aufpolieren".

Rassistischer Angriff in der Straßenbahn

16.

Juni
2011
Donnerstag

Am 9. Mai 2012 verurteilte das Amtsgericht Leipzig den 23-jährigen Mike K. zu einer sechsmonatigen Haftstrafe. Bei der Verhandlung trug der Täter ein Shirt der Naziband "Skrewdriver".

Mockau: Neonazis greifen erneut an

31.

Dezember
2011
Samstag

Ein junger Mann, der sich seit geraumer Zeit im Fadenkreuz einer Gruppe von Neonazis aus Leipzig-Mockau befand, wurde nach dem verlassen des Rewe-Supermarktes in der Essener Straße in Mockau erneut Opfer eines Angriffes durch Neonazis aus der gleichen Gruppe, die ihn schon am 12., 19. und 28. Dezember 2011 beleidigt, bedroht und angeg

Mockau: Erneuter Übergriff an der Tramhaltestelle Mockau Post

28.

Dezember
2011
Mittwoch

Auf dem Weg zur Tramhalteselle "Mockau Post" traf ein junger Mann auf zwei, offenbar aus Mockau stammende Neonazis. Er wurde von einem der Männer gegen die Scheibe der Haltestelle gedrückt, geschlagen und mit den Worte bedroht: "Es reicht, wir haben die Schnauze voll von dir!". Umstehende Passant_innen, die das Geschehen zweifelsohne bemerkten, schritten nicht ein.

Mockauer Neonazis werfen mit Flasche

19.

Dezember
2011
Montag

Vier Neonazis haben am Montag gegen 10.30 Uhr zwei Personen bedroht, beleidigt und mit einer Flasche nach ihnen geworfen. Der junge Mann, der mit seiner Freundin auf dem Weg zur Straßenbahn-Haltestelle "Mockau Post" war, wurde bereits zwei Tage zuvor von der gleichen Nazi-Gruppe bedroht.

Jugendlicher grölt nazistische Parolen

23.

Dezember
2011
Freitag

Ein Jugendlicher grölte in Grimma die nazistische Parole "Sieg Heil" und hob zudem seinen ausgestreckten rechten Arm zum so genannten "Hitlergruß".

Neonazistische Schmierereien in Grimma

29.

Mai
2012
Dienstag

Unbekannte beschmierten die Schaufensterscheiben des Aldi-Marktes mit dem neonazistischen Zahlencode "88" (steht für "Heil Hitler") sowie zwei Sig-Runen und der Parole "Nationaler Widerstand".

Hakenkreuz-Schmierereien in Borna

22.

Mai
2012
Dienstag

Unbekannte brachten in der Nacht zum 23. Mai an mehreren Orten in Borna Hakenkreuze an. So auf einen Stromverteilerkasten und auf ein Mehrfamilienhaus am Markt - jeweils in einer Größe von 20 mal 20 Zentimetern.

An einer Wand eines Mehrfamilienhauses in der Kirchstraße wurden zudem zwei Hakenkreuze geschmiert.

Holocaustleugnerin im NPD-Zentrum in der Odermannstraße

20.

April
2012
Freitag

Laut Informationen vom GAMMA-Online hat der NPD Kreisverband pünktlich zum Jahrestag des Geburtstags von Adolf Hitler zu einem “gemütlichen Beisammensein” ins “Nationale Zentum” in der Odermannstraße 8 (Leipzig Lindenau) eingeladen. Für die inhaltliche Ausgestaltung des Abends sollte "die Antisemitin und Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck einen Votrag über das “Wirtschaftswunder der 30er Jahre” halten."