Neueste Aktualisierungen

An folgenden Ereignissen wurden zuletzt (in absteigender Reihenfolge) Aktualisierungen des Textes vorgenommen. Wenn Sie Berichtigungen oder Ergänzungen zu Einträgen beitragen möchten, würden wir uns über eine Email über unser Kontaktformular sehr freuen.

Hetze in sozialen Netzwerken führt zu hoher Geldstrafe

18.

Mai
2016
Mittwoch

Ein Erwachsener teilt mehrfach auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken neonazistische Symboliken und Links zu rechten Internetseiten. Darunter sind Bilder mit Hakenkreuzen sowie Hitlerbilder. Weiterhin leugnet er mehrfach den Holocaust und verlinkt auf Webseiten, die dies ebenfalls tun.

Neonazistische Musik bestellt

18.

Oktober
2016
Dienstag

Ein Erwachsener bestellt zum Zweck der anschließenden Verbreitung 30 CDs mit antisemitischen Inhalten und "Sieg Heil"-Parolen. Dafür wird er im Juni 2017 wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt.

Neonazistische Schmierereien an Eilenburger Supermarkt

24.

Mai
2016
Dienstag

Unbekannte bringen an einem Supermarkt in Eilenburg ein Hakenkreuz und eine Wolfsangel an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Dezember 2016 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Hakenkreuz in Oschatz gemalt

18.

Oktober
2016
Dienstag

Unbekannte beschmieren in Oschatz einen Sichtschutzzaun mit einem Hakenkreuz. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Januar 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden konnten.

Doppelsigrune auf Facebook gepostet

27.

Mai
2016
Freitag

Ein Mann postet auf Facebook eine Doppelsigrune und eine Triskele. Die Sigrune entstammt der völkischen Bewegung des 19. und 20. Jahrhunderts und wurde im Nationalsozialismus unter anderem als doppeltes Symbol von der Schutzstaffel (SS) verwendet. Die Triskele taucht als Variation des Hakenkreuz bei völkischen Gruppierungen auf. Wegen dieser und weiterer Straftaten am 15. April 2016 und am 17.

Neonazistische Postings aus Bad Düben

19.

Oktober
2016
Mittwoch

Ein Erwachsener postet auf einem Facebook-Profil Hakenkreuze, eine Doppelsigrune sowie den Wahlspruch der SS "Meine Ehre heißt Treue". Dafür wird er im Juni 2017 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt.

Trafostation in Bad Düben mit Hakenkreuz beschmiert

8.

November
2016
Dienstag

Unbekannte beschmieren in Bad Düben eine Trafostation mit Hakenkreuzen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Mai 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können. Die Trafostation war bereits im September beschmiert worden.

Kein Auftritt einer antiisraelischen Band

9.

Mai
2017
Dienstag

Die Band "The Cosmic Dead" aus Schottland sagt kurzfristig ein Konzert in der AKKO - Hummus Bar in Plagwitz ab, da sie weder mit israelischen Produkten noch mit proisraelischen Statements in Verbindung gebracht werden möchte. Als Begründung der Absage schreiben sie in einem Statement auf Facebook: "Boycott Israel, Free Palestine".

Holocaust-Leugnung am Tag der Reichspogromnacht

9.

November
2016
Mittwoch

Am Tag der Reichspogromnacht stellt ein Facebook-Nutzer antisemitische und den Holocaust leugnende Äußerungen ein. Dafür wird er im Mai 2017 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen verurteilt. In der Reichspogromnacht bzw. den Novemberpogromen von 1938 wurden etwa 400 Menschen von den Nationalsozialisten ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1400 Synagogen und andere jüdische Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört.

Antisemitische Äußerungen und Bedrohung beim "Marsch des Lebens"

11.

April
2018
Mittwoch

Anlässlich des Jom HaSchoa (deutsch: "Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) versammeln sich 150 Menschen am Richard-Wagner-Hain und demonstrieren durch die Leipziger Innenstadt, um den Opfern der Shoah und dem jüdischen Widerstand zu gedenken. In Redebeiträgen werden aktuelle Phänomene des Antisemitismus benannt und problematisiert.