Neueste Aktualisierungen

An folgenden Ereignissen wurden zuletzt (in absteigender Reihenfolge) Aktualisierungen des Textes vorgenommen. Wenn Sie Berichtigungen oder Ergänzungen zu Einträgen beitragen möchten, würden wir uns über eine Email über unser Kontaktformular sehr freuen.

Antisemitischer Kreideslogan in Plagwitz und Kleinzschocher

4.

April
2018
Mittwoch

An einer Hauswand in Plagwitz wird mit Kreide der Slogan "Die Völker müssen gemeinsam gegen den Zionismus aufstehen" angebracht. Der wortgleiche Slogan wird auch auf dem Fußweg an einem Supermarkt in Kleinzschocher angebracht.

Anschlag auf Kanzelei des sächsischen Grünen-Vorsitzenden

20.

November
2016
Sonntag

In der Nacht zum Sonntag wird die Kanzlei des sächsischen Landesvorsitzenden der Grünen Jürgen Kasek attackiert. Unbekannte sprühen an die Hauswand "Lügen Kasek" und hinterlassen einen Stein bemalt mit SS-Runen.

Vertreibung "Unerwünschter" vom Hauptbahnhof

1.

Mai
2017
Montag

Seit dem Jahr 2017 dröhnt aus extra angebrachten Boxen an den Eingängen des Leipziger Hauptbahnhofs klassische Musik. Damit werden Personengruppen, die als unerwünscht gelten, mit Hilfe "subtiler" ordnungspolitischer Mittel aus dem öffentliche Raum vertrieben. Zwar betont der Center-Manager des Hauptbahnhofs, dies sei nicht das Ziel der Aktion gewesen, doch ist dieser Effekt nicht zu übersehen. Seitdem die Musikbeschallung initiiert wurde, ist die Zahl an "daueransässigen" Personen am Hauptbahnhof massiv gesunken.

Sexistische Graffiti an Hausprojekt

20.

Februar
2018
Dienstag

An einem Hausprojekt im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld werden nahe des Klingelschildes mehrere Tags angebracht. Aus diesen ist "Verpisst euch ihr Fotzen (aka Yuppie's")" sowie "Yuppie Fotzen" zu lesen. Die Tags sind offenbar gegen das Hausprojekt und seine Bewohner_innen gerichtet und sollen diese abwerten.

Kühnengruß in Leipzig gezeigt

4.

Juli
2016
Montag

Ein Erwachsener zeigt in Leipzig den Kühnengruß. Dieser stellt ein Abwandlung des Hitlergrußes dar und bezieht sich auf den besonders in den 1980er Jahren aktiven Neonazi Michael Kühnen. Für diesen Kühnengruß sowie einen weiteren am 04. April 2016 wurde er im Dezember 2016 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in zwei Fällen zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen verurteilt.

Autoreifen zerstochen und Drohung angebracht

13.

Dezember
2016
Dienstag

Unbekannte zerstechen die Autoreifen einer von Rassismus betroffenen Person. Dazu bringen sie auf dessen Klingelschild den Schriftzug "go back to your country" an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im mai 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazistische Schmierereien in Belgern

3.

Januar
2017
Dienstag

Unbekannte beschmieren eine Sitzbank in Belgern mit einem Hakenkreuz, einer SS-Rune und dem Schriftzug "Ausländer raus". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Juni 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Aufforderung zu Straftaten auf Facebook

5.

Juli
2016
Dienstag

Ein Facebook-User äußert sich in einem Post gegenüber politischen Gegner_innen: "Zecken jagen! Gnadenlos! Antifa aufs Maul!". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten wird im September 2017 eingestellt.

»Wir für Oschatz« nutzt Erinnerungspolitik zur Hetze gegen Geflüchtete

23.

Februar
2017
Donnerstag

Die rechte Facebook-Seite »Wir für Oschatz« nutzt die Verlegung eines Stolpersteines durch den Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU) zur Diffamierung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Es wird konstatiert, dass es kein anderes Land auf der Welt gäbe, welches seine Geschichte so hasse wie die Deutschen. Stattdessen würde sich um "zugereiste" (also Geflüchtete) gekümmert. Diese werden wiederum pauschal mit Terrorismus in Verbindung gebracht.

Drohung gegen poltische Gegner_innen auf Facebook

5.

Juli
2016
Dienstag

Ein Mann kündigt bei Facebook an, den „rotfaschistischen Abschaum“ zu zerschlagen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wird im März 2017 eingestellt.