News und aktuelle Hinweise

An dieser Stelle finden Sie Nachrichten von chronik.LE in eigener Sache, im Rahmen des Projekts herausgegebene Pressemitteilungen, Broschüren und sonstige Veröffentlichungen.

„Das Blinde Auge – ein Todesfall in Thüringen 2001“ Filmvorführung und Gespräch

Veranstaltung 19.06.2018

Das Dokumentationsprojekt chronik.LE und die Cinémathèque Leipzig e.V. laden zur Filmvorführung „Das Blinde Auge – ein Todesfall in Thüringen 2001“ und anschließendem Gespräch über rechte Morde mit dem Regisseur Jan Smendek am 19.06.2018 um 19:30 in die Nato (Karl-Liebknecht-Str. 48, 04275 Leipzig) ein.

"Nach den Rechten sehen"

Veranstaltung 18.06.2018

Die Stadt Leipzig beschreibt sich selbst als weltoffen und tolerant, aber das Stadtmarketing spiegelt die Wirklichkeit nur bedingt wieder. Was bei aller Selbstvergewisserung nicht in den Blick gerät: 2016 gab es in Leipzig min. 50 rechtsmotivierte Angriffe, Legida stellte eine erfolgreiche rechte Bewegung auf der Straße dar, der linke Stadtteil Connewitz wurde angegriffen.

Solidaritätserklärung mit dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.

Unterstützung Kooperationspartner

Wie viele andere Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen haben wir die Solidaritätserklärung mit dem NDK in Wurzen unterzeichnet. Eine Liste der Unterzeichner*innen sowie weitere Informationen finden sich [https://www.einewelt-sachsen.de/archives/8871 hier].

Studierendenverbindungen und die alten neuen Rechten. Ein Überblick über Leipzig und darüber hinaus

Veranstaltung 04.05.2018

Wir geben beim Cafe Connect, einem regelmäßig in Leipzig stattfindendem offenen Treffen, einen Input zur Thema Studierendenverbindungen. Nachfolgend der Ankündigungstext.

Im Input von chronik.le werden zuerst Studierendenverbindungen als
Organisationsform diskutiert. Hierbei werden kurz die verschiedenen
Formen vorgestellt und gezeigt worin sich diese unterscheiden. Außerdem
wird auf wesentliche Elemente, der von vielen Verbindungen geteilten
Anschauungen und deren Anknüpfungsfähigkeit für rechte AkteurInnen
eingegangen werden.

Sachsen rechts unten

Vortrag 25.04.2018

Die Publikationsreihe „Sachsen rechts unten“ erarbeitet und herausgegeben vom Kulturbüro Sachsen e.V., beschäftigt sich seit 4 Jahren mit verschiedenen Facetten der extremen Rechten in Sachsen. In der Publikation wird exemplarisch beschrieben, wie beständig alte und neue Nazis in Sachsen und Leipzig sind, welche Wirksamkeit sie entfalten können und welche Gefahren daraus resultieren. Dabei werden Schlaglichter angeführt, die zeigen, wie sich Szenen entwickeln und personelle und ideologische Kontinuitäten gefestigte Strukturen entstehen lassen.

Benefizdisco Conne Island

Benefizdisco 07.04.2018

Aus gegebenem Anlass weisen wir auf die Benefizdisco im Conne Island hin. All styles in the mix. DJs: Kleine Klinke, G-WAWA, JAMESFIRST, Stresserektion. Einlass 23 Uhr.

Konferenz »Wir müssen uns entscheiden: für eine solidarische Zukunft«

Konferenz Leipzig nimmt Platz 06/07.04.2018

Wenn 2019 ein neuer Landtag in Sachsen gewählt wird, könnte am Ende eine schwarz-blaue Koalition die Regierung übernehmen. Die sächsische AfD, jenes Sammelbecken für Rassismus, Frauenfeindlichkeit, GIDA-Fans, Identitäre, alte und neue Nazis, könnte laut aktuellen Umfragen sogar stärkste Kraft werden.

Was droht uns also?

Jahres-Statistik der RAA Sachen zu rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Statistik Kooperationspartner

Die Opferberatung der RAA Sachsen e.V., einer Beratungsstelle für Betroffene, Angehörige und Zeug_innen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, veröffentlicht jedes Jahr eine Jahresstatistik. Im Jahr 2017 gab es laut RAA Sachsen 229 Angriffe mit 346 Betroffenen und damit 48% weniger Angriffe als noch 2016. Den Rückgang führt Geschäftsführer Robert Kusche auf den Rückgang rassistischer Mobilisierungen zurück: "Im Zuge der rassistischen Mobilisierung gegen Geflüchtete hatten sich die Angriffe 2015 (477) und 2016 (437) im Vergleich zu den Vorjahren nahezu verdoppelt.

Pressemitteilung Tolerantes Sachsen: Nach Gewalt in Wurzen – Das Netzwerk Tolerantes Sachsen ruft zur Solidarisierung der demokratischen Akteure in Wurzen auf

Pressemitteilung des Netzwerks Tolerantes Sachsen vom 08.02.20218

Gegenseitige Schuldzuweisungen polarisieren die Stadtgesellschaft in Wurzen nach der Eskalation der Gewalt Mitte Januar. Eine Gruppe Jugendlicher hatte junge Asylsuchende bedrängt und anschließend deren Wohnung überfallen. Die Bewohner wehrten sich, mehrere Menschen wurden verletzt. Die meisten der betroffenen Asylsuchenden verließen die Stadt anschließend aus Sicherheitsgründen.

Dokumentation des Neonazi-Angriffs auf Connewitz vom 11.01.2016

Aufruf zur Dokumentation

Vor zwei Jahren feierte Legida in der Leipziger Innenstadt sein einjähriges Bestehen. Parallel verabredeten sich ca. 250 Neonazis, um den Stadtteil Connewitz anzugreifen. Bei der Ausführung des Angriffs waren die Neonazis vermummt und bewaffnet. Personen wurden körperlich attackiert. Sie richteten auf der Wolfgang-Heinze-Straße einen sechstelligen Sachschaden an, zerstörten Schaufenster und Geschäfte.