Ereignisse in Nordsachsen | chronik.LE

Ereignisse in Nordsachsen

Neonazistische Aufkleber in Taucha angebracht

16.

Juli
2020
Donnerstag

Von 16. auf 17. Juli kommt es in Taucha zu einer größeren Klebeaktion neonazistischer Sticker an folgenden Orten: An der Glockentiefe, Leipziger Str., Portitzer Str. sowie an der Bürgerruhe. Die Aufkleber stammen hauptsächlich von "Junge Revolution" (ca. 50 Stück). Auf weiteren Aufklebern steht "Nazikiez", "FCK AFA" und "HKN KRZ".

Rassistischer Angriff in Delitzsch

11.

Juni
2020
Donnerstag

Zwei Schwarze Deutsche werden gegen 19:30 Uhr von einem Unbekannten angepöbelt und beleidigt. Der Täter zieht ein Messer und läuft auf sie zu, woraufhin die beiden flüchten und die Polizei verständigen.
Die beiden Betroffenen arbeiten in der Nähe auf Montage und wohnen in einem Delitzscher Hotel. Nach dem Vorfall verlassen sie die Stadt.

Neonazistische Propaganda in Taucha

5.

Juni
2020
Freitag

An der Endhaltestelle "An der Bürgerruhe" in Taucha werden auf Sitzbänken Sticker neonazistischer Parteien, u.a. von der faschistischen Kleinstpartei "III. Weg" und von "Junge Revolution" verklebt. Auf der Sitzfläche befindet sich ein mit der Hand gezeichnetes Hakenkreuz.
Außerdem finden sich daneben noch einige Sticker des Fußballvereins Lokomotive Leipzig.

Hakenkreuz-Schmiererei in Oschatz

2.

Juni
2020
Dienstag

In Oschatz wird in blauer Farbe ein 30 x 30 cm großes Hakenkreuz an eine Hausfassade in der Clara-Zetkin-Straße geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Waffenfund auf dem Privatgelände eines KSK-Soldaten

13.

Mai
2020
Mittwoch

Bei einer Razzia im nordsächsischen Collm werden im Garten eines 45-jährigen KSK-Soldaten (Kommando Spezialkräfte) Philipp Sch. größere Mengen Munition, Plastiksprengstoff sowie ein AK-47-Sturmgewehr gefunden. Sprengstoff und Munition stammen teilweise aus Bundeswehrbeständen. Der Soldat befindet sich in Untersuchungshaft.

"Nazikiez"-Graffiti in Mockrehna

10.

Mai
2020
Sonntag

Am verlassenen Bahngebäude in Mockrehna werden die Schriftzüge "Nazikiez" und "Sektion Mockrehna" mit blauer Farbe angebracht. Es ist nicht bekannt wie lange sich die Graffiti schon an dieser Stelle befinden.

Corona-Spaziergang Torgau

7.

Mai
2020
Donnerstag

In Torgau veranstalten mehrere hundert Menschen einen unangemeldeten Spaziergang gegen die Einschränkungen in der Corona-Krise. Dabei nutzen sie weder Mundschutz noch halten sie Abstandsregeln ein.
Unter den Teilnehmenden befinden sich auch mehrere klar erkennbare Neonazis. Mehrfach hallen die bei rechten Demonstrationen beliebten Parolen "Merkel muss weg", "Wir sind das Volk" und "Widerstand" durch Torgau. Ein Teilnehmer trägt ein T-Shirt des rechten Rappers Chris Ares.

Rechte Sticker in Taucha verklebt

1.

Mai
2020
Freitag

In Taucha werden zum 1. Mai großflächig Neonazi-Sticker verklebt, hauptsächlich in der Portitzer Straße, Leipziger Straße und an der Bürgerruhe. Insgesamt sind es ca. 30 bis 40 Stück, unter anderem mit Aufschriften wie: "Nationaler Aufbau", "Nazi Sex Leipzig" sowie "Heimatliebe 425", wobei das Zahlenkürzel für die letzten drei Ziffern der Postleitzahl von Taucha stehen.

Neben den Aufklebern sind auch persönliche Botschaften und Bedrohungen angebracht.

Neonazilabel solidarisiert sich mit Gasthof Staupitz

14.

April
2020
Dienstag

Das Chemnitzer Rechtsrocklabel und Neonaziversandhandelsunternehmen PC-Records unterstützt in der Corona-Zeit den Gasthof im Torgauer Ortsteil Staupitz. Auf der Internetseite des Versandes findet sich ein Shirt im Stile der Hard Rock Cafés mit der Aufschrift "Alter Gasthof Staupitz".

Flugblatt mit Verschwörungsideologien zu Corona in Taucha verbreitet

25.

März
2020
Mittwoch

In Taucha werden A4-Zettel mit verschwörungsideologischen Inhalten im Bezug auf die Corona-Krise in Briefkästen verteilt. Behauptet wird darin, dass Corona angeblich dazu genutzt werde, um "die deutsche Bevölkerung massiv und nachhaltig an die Ketten zu legen!!!".
Neben einer legitimen Kritik an der Aushöhlung von Grundrechten in Zeiten des Ausnahmezustandes enthält das Schreiben wiederkehrende verschwörungsideologische Inhalte.