Ereignisse in Nordsachsen

„Räääächtsrock": Nazi-Konzert mit vier Bands in Staupitz

5.

Januar
2013
Samstag

Das vermutlich erste Nazi-Konzert im neuen Jahr in der einschlägigen Location "Gasthof Staupitz" (bei Torgau) fand am Sonnabend unter dem aussagekräftigen Motto „Räääächtsrock und Pogo unterm Krakenkreuz“ statt. Laut dem Info-Blog "Oireszene" wurde das Spekatakel von „Mr. Peppermint und Der Krakenkaiser“ veranstaltet. Es spielten die Nazi-Bands „Helle und das USK“, „Hausmannskost“, "Wiege des Schicksals“ und „Legion of Thor“.

180 Nazis bei Konzert in Staupitz

22.

Dezember
2012
Samstag

Laut Antwort des Sächsischen Staatsministeriums des Innern (SMI) auf eine kleine Anfrage zum Thema "Aktivitäten der extremen Rechten in Sachsen im Monat Dezember 2012" fand am Samstagabend ein Neonazi-Konzert in Staupitz statt. Veranstalter soll eine "Einzelperson" gewesen sein. An dem Konzert sollen 180 Neonazis teilgenommen haben. Als Bands werden die "RAC"-Band "Strongside" und "Last Riot", beide aus Sachsen-Anhalt, sowie "White Rebel Boyz" aus Bayern genannt.

Neonazistische Aufkleber an Briefkästen angebracht (Oschatz)

19.

Dezember
2012
Mittwoch

In der Nacht zum 20.12. brachten Unbekannte an den Briefkästen des soziokulturellen Zentrums E-Werk in Oschatz Aufkleber mit neonazistischen und rassistischen Inhalten an. So war neben "The KKK Wants You!" auch "White pride world wide" zu lesen.

250 Besucher_innen bei Nazi-Konzert in Staupitz bei Torgau

8.

Dezember
2012
Samstag

Nach Angaben des Sächsischen Ministerium des Innern fand im Torgauer Ortsteil Staupitz Samstag Abend ein Neonazi-Konzert statt. Als auftretende Bands werden "Faustrecht" (fünfköpfige Rechtsrock-Band aus Bayern), "Steelcapped Strenght" (Rechtsrock-Band aus Schweden), "Verboten" sowie "Projekt Vril" (Jan Peter Kersting, ehemals "Sleipnir") genannt. Bei dem Veranstalter soll es sich um eine "Einzelperson" handeln. Besucht wurde das Konzert von ca. 250 Personen.

Oschatz: Stolpersteine beschmiert

28.

November
2012
Mittwoch

In der Nacht auf den 29.11. beschmierten Unbekannte 14 Stolpersteine der Familien Mendel und Hirschfeld in der Strehlaer Str.7 mit grauer Farbe.

Neonaziaktivitäten zum "Volkstrauertag 2012"

18.

November
2012
Sonntag

Zum sogenannten Volkstrauertag warfen Neonazis auch in Wurzen Kränze ab. Ähnliche Aktionen soll es laut Auskunft des Innenministeriums in Geithain, Grimma und Eilenburg gegeben haben. Zwei Neonazis beteiligten sich ausserdem an Kundgebungen des Wurzner "Bündnis für Demokratie und gegen Neonazismus".

Neonazis bei Benefiz-Schwimmen in Eilenburg

17.

November
2012
Samstag

In Eilenburg nahmen am Samstag vier Neonazis an einem Benefiz-Schwimmen teil. Im Anschluss schlachteten sie ihre Teilnahme propagandistisch auf der Webseite der NPD Nordsachsen aus.

Nazi-Konzert mit fünf NSHC-Bands und 200 Besuchern in Staupitz

27.

Oktober
2012
Samstag

Wie üblich konspirativ organisiert, fand im ehemaligen Gasthof Staupitz bei Torgau am Sonnabend ein Nazi-Konzert mit fünf Bands aus dem NS-Hardcore- bzw. Hatecore-Spektrum statt. Als Veranstaltungsort war im Vorfeld nur "Mitteldeutschland" angeben, genauere Informationen gab es kurz vor Konzertbeginn über eine Handy-Nummer. Unter den Bands waren "Moshpit" aus Altenburg (Thüringen), "Painful Awakening" (Mecklenburg-Vorpommern), "Thrima" (Norddeutschland), "2nd Class Citizen" (Berlin) sowie "Backstab" aus Budapest.

Rassistische Pöbelei in Oschatz

8.

September
2012
Samstag

Unbekannte brachten am Antalya-Imbiss in Oschatz einen Zettel mit der Aufschrift "... Moslems und Türken raus aus Deutschland ... Betet von mir aus in der Türkei ..." an.

Nordsächsische Nazis als Crystal-Dealer aufgeflogen

30.

August
2012
Donnerstag

In Delitzsch und Eilenburg wurden am Donnerstag vier Männer im Alter von 24, 26, 30 und 54 Jahren festgenommen, die mit der Droge "Crystal" gehandelt haben. Bei der Durchsuchung von zehn Wohnungen, Garagen und Nebengebäuden wurde neben Rauschgift, Waffen, anabolen Steroiden und mehreren tausend Euro auch "rechtsradikales Material" sichergestellt. Laut Medienberichten gehören zumindest die drei Jüngeren der "gewalttätigen rechten Szene" in Nordsachsen an.