Ereignisse in Nordsachsen

Neonazistische Schmierereien in Oschatz

16.

November
2017
Donnerstag

Unbekannte beschmieren einen Fahrstuhl in Oschatz mit einen Hakenkreuz und SS-Runen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Januar 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Oschatz: Antisemitische Schmiererei an Kirche

10.

November
2017
Freitag

Unbekannte beschmieren die Fassade der Kirche in der Friedensstraße in roter Farbe mit einem Davidstern und einer Inschrift. Der Inhalt des Geschriebenen wird von der Polizei nicht veröffentlicht.

Antisemitische Schmierereien in Oschatz angebracht

7.

November
2017
Dienstag

Unbekannte bringen den antisemitischen Schriftzug "Kauft nicht bei Juden" an der Fassade einer ehemaligen Diskothek in Oschatz an. Ähnliche Schmierereien waren bereits am [https://www.chronikle.org/ereignis/antisemitische-schmierereien-oschatz 30. Oktober an der Stadtverwaltung] und am [https://www.chronikle.org/ereignis/oschatz-antisemitischer-schriftzug-sp... 31.

Neonazi-Konzert in Staupitz

4.

November
2017
Samstag

In Staupitz findet ein Neonazikonzert mit bis zu 230 Besucher*innen statt. Die angekündigten Bands sind Sturmwehr (Schleswig-Holstein), Exzess (Brandenburg) und Hausmannskost (Brandenburg).

In Staupitz finden regelmäßig Rechtsrockkonzerte statt. Der Veranstaltungsort hat sich in den letzten Jahren in der Szene etabliert. Weitere Informationen zu Neonazikonzerten in Staupitz

Oschatz: Antisemitischer Schriftzug an Sporthalle

31.

Oktober
2017
Dienstag

Unbekannte beschmieren in der Nacht zu Dienstag (Reformationstag) die Außenwand der Döllnitzsporthalle in Oschatz mit dem antisemitischen Schriftzug „Kauft nicht bei Juden“. Zusätzlich sprühen sie noch einen Davidstern. Bemerkt wird das am Mittwochmorgen durch den Hallenwart. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung.

Antisemitische Schmierereien in Oschatz

30.

Oktober
2017
Montag

Unbekannte beschmieren die Außenwand der Stadtverwaltung Oschatz mit den Worten "Kauft nicht bei Juden" und einem Davidstern. Der Schriftzug bezieht sich auf den so genannten Judenboykott, ein durch die Nationalsozialisten geprägter Begriff. Am 1. April 1933 standen überall in deutschen Städten uniformierte, teils auch bewaffnete SA-, HJ- und Stahlhelm-Posten vor jüdischen Geschäften, Arztpraxen und Anwaltskanzleien und hinderten etwaige Kunden den ganzen Tag daran, diese zu betreten. Schilder und Plakate forderten: "Deutsche!

Neonazistische Aufkleber auf Ausstellungsfahrzeug in Bad Düben

26.

Oktober
2017
Donnerstag

Unbekannte bringen auf einem Sattelzug der zur Ausstellung "Menschen auf der Flucht" genutzt wurde neonazistische Aufkleber an. Auf diesen sind u.a. folgende Slogans zu lesen: "RAPEFUGEES NOT WELCOME", "Asylantenheim wir sagen Nein", "Ein Herz für HTLR", sowie "ÜBERFREMDUNG ist auch eine Form von VÖLKERMORD". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Januar 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Mehrere Angriffe durch Neonazis bei Spiel des RSL in Schildau

15.

Oktober
2017
Sonntag

Beim Auswärtsspiel der Fußballmanschaft des Roten Stern Leipzig beim TSV Schildau kommt es mehrfach zu verbalen und körperlichen Angriffen auf Spieler und Fans des RSL.
Eine fortwährende Aneinanderreihung von Beleidigungen und Bedrohungen gipfelt im Angriff mit Flaschen und Steinen auf den abfahrenden Konvoi der Gäste aus Leipzig.

Hakenkreuze in Oschatz angebracht

24.

September
2017
Sonntag

Unbekannte beschmieren in Oschatz einen Bürgersteig sowie ein CDU-Wahlplakat mit Hakenkreuzen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Januar 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rechte Plakate in Delitzsch

22.

September
2017
Freitag

An verschiedenen Orten in Delitzsch werden 6 x 0,6 Meter große aufgehängte Plakate mit der Aufschrift "Merkel muss weg" bemerkt. Die Polizei entfernte die Plakate. Die Parole "Merkel muss weg" wird regelmäßig in rechten Kreisen verwendet, unter anderem bei LEGIDA-Demonstrationen.