Borsdorf

Hakenkreuz in Borsdorf angebracht

13.

Dezember
2020
Sonntag

Auf einem Radweg zwischen Panitzsch und Borsdorf wird kurz vor dem Ortseingang mit roter Farbe ein deutlich sichbares Hakenkreuz gesprüht. Etwas entfernt findet sich ein weiteres, welches allerdings schon stark verblichen ist.

Neonazistische Pöbeleien in Borsdorf

4.

Dezember
2020
Freitag

Anlässlich einer vermuteten Neonazidemonstration in Wurzen organisieren Antifaschist_innen eine gemeinsame Anreise zu einer Kundgebung in Wurzen mit dem Zug. Am Borsdorfer Bahnhof werden die Anreisenden von einer Gruppe Neonazis mit den Worten "Ihr gehört nach Auschwitz!" bepöbelt und bedroht.

Rechte Schmierereien in Gerichshain

5.

April
2020
Sonntag

Die Bahnunterführung zwischen Zweenfurth und Gerichshain ist mit verschiedenen neonazistischen und rechten Schmierereien beschmiert. So sind mehrere Hakenkreuze und SS-Runen angebracht. Weiterhin finden sich Slogans wie "Sieg Heil", "Deutschland Erwache", "Scheiß Judenrepublik" und "Mohame Achmed alles raus" (Schreibweise im Original). Unter einem großen Hakenkreuz ist weiterhin "Die AfD war hier" vermerkt. Offenbar fühlen sich diese Neonazis in Ihren politischen Positionen parlamentarisch durch die AfD vertreten.

Rassistische Beleidigung in Borsdorf

17.

Oktober
2019
Donnerstag

Zwei Personen beleidigen eine andere Person mit den Worten "Volksverräterin" und "Kanakenfickerin". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wird eingestellt.

Bedrohung in Borsdorf

25.

Mai
2019
Samstag

Eine Person trägt in Borna eine Gürteltasche mit der Aufschrift "FCKNZS" (für "Fuck Nazis"). Eine andere Person bedrängt sie und fordert sie zur Herausgabe der Gürteltasche auf.

Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Erpressung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Bedrohung und Verfolgung von Migrant

3.

Mai
2019
Freitag

Am 3. Mai 2019 trifft ein Migrant am Bahnhof in Borsdorf auf vier Unbekannte im Alter von ca.14-16 Jahren. Nachdem diese anfangen, ihn rassistisch zu bepöbeln, bewegt sich der Bedrohte in zügigem Tempo weg von ihnen. Die Gruppe verfolgt ihn, bis dem Verfolgten drei Frauen zur Hilfe kommen. Als die mittlerweile teil-vermummte Gruppe die Frauen bemerkt, fängt sie an auch sie rassistisch und sexistisch zu beleidigen. Einer der Unbekannten schreit dabei die Drohung aus, einen Brandanschlag verüben zu wollen. Die Frauen drohen der Gruppe an die Polizei zu rufen, doch die Jugendlichen lachen.

Rechte Schmierereien in Panitzsch angebracht

3.

Juni
2018
Sonntag

Unbekannte beschmieren an der Trabrennbahn in Panitzsch ein Gebäude. Neben Bezügen zum Fußballverein Lok Leipzig ist u.a. der antisemitische Schriftzug "Juden raus" zu lesen. Trotz Hinweisen bei der Stadt wird der Schriftzug lange Zeit nicht entfernt.

Leipziger Neonazis verprügeln Schwarzen Türsteher auf Mallorca

7.

Juni
2019
Freitag

Gegen 21:30 beginnen zwei Tatverdächtige grundlos einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma in der Diskothek "Megapark" in Palma de Mallorca anzugreifen, sodass er bewusstlos zu Boden fällt. Als er am Boden liegt, schlagen die beiden Angreifer weiter auf ihn ein. Der 44-jährige Senegalese erleidet ernsthafte Schädigungen seines Rückenmarks mit Verdacht auf Querschnittslähmung. Eine Lebensgefahr besteht jedoch nicht, eine Notoperation kann verhindern, dass der Mann querschnittsgelähmt bleibt.

Antisemitischer Schriftzug in Borsdorf

3.

Juni
2018
Sonntag

Unbekannte bringen an ein Gebäude der ehemaligen Trabrennbahn in Borsdorf den Schriftzug "Juden raus" an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Oktober 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Antisemitischer Aufkleber in Borsdorf angebracht

22.

Mai
2018
Dienstag

Unbekannte bringen in Borsdorf einen Aufkleber mit der Aufschrift "Juden Chemie" an. Immer wieder wird der Verein und die Fans von BSG Chemie Leipzig antisemitisch diffamiert (Vgl. u.a. Oktober 2017). Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Juli 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.