Innenstadt | chronik.LE

Innenstadt

Bedrohung in der Leipziger Innenstadt

28.

August
2019
Mittwoch

Drei Personen sitzen am Petersbogen auf einer Bank und unterhalten sich, als ein Mann näher kommt. Nachdem er erst alle drei anspricht, fixiert er schließlich die männlich gelesene Person der Gruppe und droht ihm mit den Worten "Ich stech dir dein linkes Auge aus, dann siehst du gar nichts mehr!". Dabei kommt er nahe heran, sodass sich beide Personen fast berühren. Schließlich zieht der Unbekannte ab und ruft dabei laut "Heil Hitler".

Homofeindliche Beleidigung an der Supermarktkasse

14.

Juli
2019
Sonntag

Am Sonntagmittag beleidigt ein junger Mann die Anstehenden an einer Supermarktkasse im Leipziger Hauptbahnhof laut als "Schwuchteln". Dabei verwendet er zudem Sprache, die Behinderte abwertet. Die Security fordert ihn schließlich auf, den Laden zu verlassen.

Neonazis verteilen Propaganda und provozieren beim CSD

13.

Juli
2019
Samstag

Beim alljährlichen Christopher-Street-Day (CSD) in Leipzig findet in Leipzig eine Demonstration durch die Innenstadt statt. Dabei kommt es zu drei Vorfällen:

An einem Stand einer antifaschistischen Initiative pöbeln und provozieren Neonazis. Nur drei der vielen daneben stehenden Personen, die um Hilfe gebeten werden, greifen ein. Erst als die Security herbeigeholt wird, können die Neonazis abgewiesen werden.

Rassistische Sonderbehandlung für Schwarzen Fahrgast bei LVB

6.

Juli
2019
Samstag

Ein 24-jähriger Schwarzer Fahrgast fährt mit der Linie 14 der LVB, als ein Kontrolleur gezielt auf ihn zukommt und ihn zuerst kontrolliert. Andere Fahrgäste werden erst später aufgefordert ihre Fahrscheine zu zeigen, obwohl sie näher am Eingang sitzen. Offensichtlich liegt die Priorität bei ihm, weil er Schwarz ist.

Neonazistische Schmierereien an der Universität Leipzig

5.

Juli
2019
Freitag

Im Seminargebäude am Campus befindet sich ein gemaltes Hakenkreuz an der Tür des Männerklos. Zudem wurde aus einem Schriftzug, der sich gegen Nazis ausspricht, mit einem Gewaltaufruf gegen Juden übermalt. So ist dort nun "JDN BXN" zu lesen. Dem Schriftzug "Refugees Welcome" wird ein "Fuck" vorangestellt.

Jugendliche zeigen Hitlergrüße vor Leipziger Oper

8.

Juni
2019
Samstag

Eine Gruppe Jugendlicher posiert am Samstagabend auf den Treppen der Oper mit einem Hitlergruß. Eine Passantin ruft die Polizei. Die Personalien der Jugendlichen werden von der Polizei festgestellt und sie erhalten einen Platzverweis.

Neonazis provozieren bei linker Demo

1.

Juni
2019
Samstag

Mehr als 500 zumeist junge Menschen demonstrieren am Samstag für eine solidarische Gesellschaft unter dem Motto "Fight For Your Future". Die Demonstrationsteilnehmenden positionieren sich gegen Nationalismus, Nazi-Gewalt und die Ignoranz weiter Teile der Gesellschaft demgegenüber. Sie fordern den Erhalt und Ausbau von städtischen Grünflächen und fordern eine integrative Gesellschaft, kritisieren dass antifaschistische Projekte im ländlichen Raum kriminalisiert werden und dass Menschen, die andere vor dem Etrinken retteten, nun der Prozess dafür gemacht wird.

LINKEN-Kandidatin am Infostand geschlagen

27.

April
2019
Samstag

An einem Stand der Partei Die Linke beschimpft eine vorbeilaufende Frau die anwesenden Personen als "Politik-Huren". Nachdem mit der Polizei gedroht wird, schlägt die Frau einer Kandidatin auf den Rücken.

Rechte demonstrieren erneut für "Frauenrechte"

29.

Juni
2019
Samstag

Bereits vor einem Jahr führt die rechte Initiative „Frauen fordern“ eine Kundgebung mit 70-80 Personen am Leipziger Ring durch. 2018 beschäftigten die Rednerinnen sich u.a. mit Geflüchteten, die nach Deutschland kommen und die einheimischen Frauen bedrohen würden sowie mit dem in rechten Kreisen verbreiteten Schlagworts eines angeblichen „Genderwahn“.

Sexistischer Brief in Park abgelegt

16.

Februar
2019
Samstag

Im Park am Schwanenteich hinter der Oper wird ein handschriftlicher Brief abgelegt, in dem eine Person diffamierend als Sexarbeiterin darstellt und öffentlich gemacht wird. Auf dem Brief befindet sich auch ein Foto der Person sowie Informationen über ihren angeblichen Zuhälter. Mit dem Brief soll offensichtlich, auf Grundlage anhaltender gesellschaftlicher Stigmatisierung und Verurteilung von Sexarbeit, die Person wegen ihrer vermeintlichen beruflichen Tätigkeit diskreditiert werden.