Wurzen

Sachbeschädidung an Wohnung von Geflüchteten

3.

Juli
2016
Sonntag

In der Nacht von Samstag, den 02.07 auf Sonntag den 03.07 zerstörten Unbekannte die Fensterscheiben eines Wohnhauses, in dem mehrere geflüchtete Familien wohnen. Zusätzlich äußerten Sie rassistische Beleidigungen.

Rassistische Beleidigung gegen Geflüchteten in Wurzen

2.

Juli
2016
Samstag

In Wurzen wurde ein Geflüchtete aus einem vorbeifahrenden Auto mit Gesten und Aussagen rassistisch beleidigt.

Scheiben von Geflüchteten-Wohnung in Wurzen eingeworfen

30.

September
2016
Freitag

Am Freitagabend wurde die Scheibe einer Wohnung von Geflüchteten in der Wurzener Bahnhofstraße eingeworfen. Die Wohnung befindet sich im Erdgeschoss, hier lebt eine Familie mit 4 Kindern.

Scheiben D5 eingeworfen

27.

August
2016
Samstag

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden mehrere Fensterscheiben des Kultur- und Bürger_innenzentrums D5 durch Unbekannte zerstört. Zeug_innen hatten in der Nacht gegen 3 Uhr Lärm auf dem Domplatz gehört, u.a. durch Böller-Explosionen, und mindesten drei Personen weglaufen sehen. Insgesamt wurden fünf Fensterscheiben im Erdgeschoss zerstört. Ermittler der Polizei stellten am Samstag morgen Reste eines Knallkörpers sicher.
Das D5 ist der Sitz des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. (NDK). Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 600 Euro.

Rassistische Demonstration in Wurzen

29.

August
2016
Montag

Am Sonntag Abend beleidigten mehrere Gäste einer Wurzener Pizzeria, darunter auch bereits seit den 90er Jahren aktive Neonazis, einen Geflüchteten rassistisch. Daraufhin kam es vor der Pizzeria zu einer Auseinandersetzung zwischen den Gästen und mehreren Geflüchteten. Es gab mehrere Leichtverletzte und Sachschäden an der Pizzeria.

Rassistischer Angriff Wurzen

26.

August
2016
Freitag

Nachdem mehrere Gäste einer Pizzeria, darunter auch mindestens ein in der 90er Jahren aktiver Neonazis, einen Flüchtling aus Marokko rassistisch attakierten, kam es vor der Pizzeria zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurden einige Personen leichtverletzt und die Pizzeria beschädigt. In der Öffentlichkeit wurde der Vorfall zu einem „Überfall durch Asylbewerber“ aufgebauscht, ohne jedoch genauere Hintergründe zu kennen. In sozialen Medien, wie Facebook, häufen sich gewalttätige Äußerungen und rassistische Anfeindungen.

Rechte Demonstration mit 100 Teilnehmenden in Wurzen

26.

Februar
2016
Freitag

Am Freitagabend zogen etwa 100 Personen im Rahmen einer Demonstration durch die Wurzener Innenstadt. Dazu aufgerufen wurde auf der Facebookseite "Wurzen wehrt sich gegen Asylmissbrauch", welche kontinuierlich gegen Asylsuchende hetzte. Die Teilnehmenden kamen wie in der Vergangenheit vor allem aus den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen und können dem Neonazi- und LEGIDA-Umfeld zugerechnet werden. Angemeldet wurde die Demonstration erst vor Ort durch eine "Aktivistin der Bürgerbewegung Grimma“.

Rassistische Hetze in Wurzener Supermarkt

23.

Juli
2016
Samstag

In einem Wurzener Supermarkt machte eine Kundin gegenüber einer Kassiererin abwertende Äußerungen zu drei Frauen mit Kopftuch, welche gerade den Supermarkt betreten hatten. Sie führte aus, dass es "immer mehr" und "immer schlimmer" werden würde. Weiterhin forderte sie eine Bombe einzusetzen, denn "da triffste immer die richtigen". Die Kassiererin stimmte dem mit einem Kopfnicken zu. Andere Menschen in der Kassenschlange äußerten sich dazu nicht.

Wurzener hetzt auf Facebook gegen Asylsuchende

29.

Januar
2016
Freitag

In einem Online-Kommentar bezeichnete Anfang diesen Jahres ein 43-jähriger Wurzener Asylsuchende als "Viehzeug" und "Viecher", welche "schön kostenlos Taxi fahren können" und "unsere Frauen vergewaltigen" würden.
Für diese Äußerungen verurteilte ihn das Amtsgericht Grimma im Juli zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen, dies entspricht einer zu zahlenden Strafe von 1950€. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

NPD demonstriert in Wurzen

1.

Mai
2016
Sonntag

Rund 100 Personen namen in Wurzen an einer von der NPD und der JN organisierten Demonstration teil. Angemeldet hatte die Demonstration JN-Sachsen-Chef Paul Rzehaczek, der neben dem stellvertretenden NPD-Parteivorsitzenden Ronny Zasowk, dem sächsischen NPD-Landesvorsitzenden Jens Baur und dem stellvertretenden sächsische NPD-Landesvorsitzenden Arne Schimmer auf der Zwischenkundgebungen sprach. Gegen die Veranstaltung protestierte ein breites Bündnis von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Einrichtungen mit ca. 150 Teilnehmenden.