Wurzen

Wurzen: Transparente und Schmierereien mit Naziparolen

21.

April
2010
Mittwoch

Laut einer Pressemitteilung der Polizei haben Unbekannte in Wurzen/Bennewitz an der Bahnüberführung und an der Schule in der Nacht zum 21. April Transparente und Schmierereien mit neonazistischen Parolen angebracht. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet.

Wurzen: Hitlergruß

17.

März
2010
Mittwoch

In den frühen Abendstunden des 17.03.2010 befanden sich 2 Jugendliche in der Lüptitzer Straße. Offensichtlich waren sie in Richtung des Polizeireviers unterwegs. Auf Höhe des Altenpflegeheimes stellte sich einer der Jugendlichen mitten auf die Straße und führte mehrfach den Hitlergruß gegen vorbeifahrende Auto aus.

Nazikundgebung in Wurzen: Von Dresden über Hiroshima nach Wurzen?

14.

Februar
2010
Sonntag

Einen Tag nach dem gescheiterten so genannten Trauermarsch in Dresden veranstalteten Neonazis in Wurzen eine Kundgebung unter der Motto "Dresden – das deutsche Hiroshima und sie bomben weiter!" chronik.LE dokumentiert dazu einen Bericht von "Recherche Ost" (dort auch [http://www.recherche-ost.com/content/view/10

Knecht Neonazi verteilt Flugblätter auf dem Wurzener Weihnachtsmarkt

19.

Dezember
2009
Samstag

Einem beim Video-Portal Youtube eingestellten Video zufolge haben Neonazis der JN Muldental am Samstag abend Flugblätter mit Nazipropaganda auf dem Weihnachtsmarkt in Wurzen verteilt. Als "Knecht Ruprecht" verkleidet wettern die Nazis gegen die angebliche Globalisierung und Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes. Stattdessen beschwören sie ein ein völkisch-tradiertes Weihnachtsbild und unterschreiben ihren Flyer mit den Worten "JN Wurzen - weltanschaulich geschlossen - revolutionär ausgerichtet".

Überfall auf Regionalexpress im Wurzener Bahnhof - Fahrgast und Lokführer verletzt

22.

Dezember
2009
Dienstag

Vier maskierte Männer haben in der Nacht zum 23. Dezember im Wurzener Bahnhof auf einen jungen Mann eingeprügelt, der sich im Regionalexpress von Leipzig nach Dresden befand. Anscheinend handelte es sich um einen gezielten Überfall mit neonazistischem Hintergrund. Die vier Täter hatten auf dem Bahnsteig gewartet, als der Zug kurz nach Mitternacht in den Bahnhof einfuhr. Zwei der Männer blockierten die Türen des Zuges, so dass dieser nicht weiterfahren konnte. Die anderen beiden schlugen auf den 20-Jährigen ein und bedrohten ihn mit einem Küchenmesser.

Mini-Aufmarsch von Neonazis in Wurzen

2.

November
2009
Montag

Gegen 23.00 Uhr ist eine Gruppe von fünf bis sieben Neonazis mit einem Transparent "Nationaler Sozialismus jetzt!" durch die Innenstadt gelaufen, meldet das Netzwerk für demokratische Kultur aus Wurzen. Es seien zudem neonazistische Parolen gerufen worden.

Muldental und Nordsachsen: vier JN-Stützpunkte gegründet

22.

November
2009
Sonntag

In Delitzsch-Eilenburg, Torgau, Oschatz und Wurzen wurden gleichzeitig "Stützpunkte" der NPD-Nachwuchsorganisation JN (Junge Nationaldemokraten) gegründet. Die Gründungsversammlung der vier neuen Stützpunkte fand im NPD-Büro in der Odermannstraße in Leipzig statt; der Leipziger Stützpunktleiter, auch Chef der JN Sachsen, Tommy Naumann freute sich über angebliche 80 "Interessenten". Ein weiterer JN-Stützpunkt sei in Borna geplant.

Wurzen: Nazis und Stadt im "Trauerwettbewerb"

15.

November
2009
Sonntag

Am Sonntag zwischen 18 und 21 Uhr führten ca. 180 Neonazis in Wurzen ein "Heldengedenken" durch. Sie knüpften damit an die nationalsozialistische Umdeutung des 1919 eingeführten "Volkstrauertages" an. Die Veranstaltung wurde von Tommy Naumann angemeldet, Stützpunktleiter der NPD-Nachwuchsorganisation JN in Leipzig und JN-Chef in Sachsen. Die Veranstaltung wurde auch vom "Aktionsbüro Nordsachsen" beworben. Demnach seien JN- und NPD-Nazis sowie "freie Kräfte" aus Nordsachsen und Leipzig beteiligt gewesen.

Wurzen: Musiker verhindern nächtlichen Neonazi-Besuch im D5

27.

September
2009
Sonntag

In der Nacht zu Sonntag versuchen mehrere mutmaßliche Neonazis nach einem Punk-Konzert im Wurzener Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 in das Haus einzudringen. In dem Gebäude halten sich aber noch die Mitglieder einer Band auf, die hier übernachten. Ihnen gelingt es, die unerwünschten Besucher zum Verlassen des Geländes zu überreden.