Landkreis Leipzig

Neonazi-Sprüche in Borna gesprüht

13.

Mai
2010
Donnerstag

Unbekannte haben am Männertag zwischen 6 und 18.30 Uhr "rechte Symbole und Sprüche" an den ehemaligen C-Markt in der Röthaer Straße gesprüht. Laut Polizeidirektion Westsachsen verwendeten sie dazu eine Schablone und rote sowie schwarze Farbe.

Geithain: Ernst-Thälmann-Denkmal besprüht

8.

Mai
2010
Samstag

In Geithain wurde in der Nacht zum 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus (NS), das Ernst-Thälmann-Denkmal mit der Parole "Volksverräter" besprüht.

Geithain: Junger Mensch von Neonazi lebensgefährlich verletzt

7.

Mai
2010
Freitag

Am Freitagabend wurde ein 15-Jähriger in Geithain (Landkreis Leipzig) von Neonazis angegriffen und schwer verletzt. Der äußerlich als alternativ erkennbare Jugendliche hatte mit einem Freund an der Tankstelle in der Peniger Straße Halt gemacht und verließ gerade den Verkaufsbereich. Aus einem der in der Nähe stehenden Autos stürmte plötzlich ein ortsbekannter Neonazi auf den Jugendlichen zu und verpasste ihm Schläge und Tritte auf den Kopf und ins Gesicht. Der Täter verschwand anschließend sofort mit seinen Begleitern.

Borna: Rechter Sprayer geschnappt

4.

Mai
2010
Dienstag

Kurz nach Mitternacht hat die Polizei am Dienstag in Borna (Landkreis Leipzig) einen 24-Jährigen dabei ertappt, wie er gerade einen Schaltkasten in der Nähe des Netto-Marktes besprühte. Zum Inhalt der Sprüherei machte die Polizei keine Angaben. Der Mann hatte aber "rechtsgerichtete" Aufkleber bei sich. In der Kreistadt waren in letzter Zeit immer wieder zu Nazi-Schmierereien aufgetaucht. Ob der 24-Jährige etwas damit zu tun hat, sei noch unklar, so die LVZ. Die Ermittlungen dauern an.

Neukieritzsch: Parolen am Bahnhof

7.

April
2010
Mittwoch

In Neukieritzsch wurden am Bahnhof neonazistische Drohungen gesprüht. Im Eingangsbereich fanden sich die Parolen "Deutschland erwache" sowie "Wir kriegen euch alle". Wer wen kriegen will, zeigt ein neonazistischer Zahlencode unter der Parole: Kombinationen wie die hier verwendete "1488" werden von Neonazis genutzt, um eigentlich verbotene Parolen zu skandieren.

[http://www.boncourage.de/upload/507/neukieritzsch-april-2010.jpg]

Borna: Mahnmal für KZ-Opfer mit antisemitischer Parole besprüht

8.

Mai
2010
Samstag

In der Nacht vom 7. zum 8.Mai 2010 wurde das Mahnmal auf dem Friedhof für KZ-Häftlinge in Borna mit einer antisemitischen Parole ("Jude raus du") besprüht. Nach Angaben der Initiative "Flößberg gedenkt" haben auf dem Friedhof 98 zumeist jüdische Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg in Eulatal bei Borna ihre letzte Ruhe gefunden. Die amerikanische Militärregierung hatte unmittelbar nach Kriegsende 1945 eine Exhumierung der in Massengräbern verscharrten Lagertoten angeordnet. Als Ort der Wiederbestattung war damals der Platz an der Lobstädter Straße in Borna gewählt worden.

Bad Lausick: Nazi-Schmierereien und Plakate

28.

April
2010
Mittwoch

Nach Polizeiangaben beschmierten Unbekannte in Nacht vom 28. zum 29. April in Bad Lausick mehrere Gebäude mit "rechten Symbolen" und brachten Plakate mit gleichem Inhalt an.

NPD-Trauermarsch in Groitzsch

23.

April
2010
Freitag

In Groitzsch nahmen unter Führung der NPD ca. 28 Personen an einem Trauermarsch teil. Mit dem Aufmarsch wollte die NPD an den bisher ungeklärten Tod von Tino L. erinnern. Die NPD-Anhänger trugen auf ihrem Weg über die Altenburger Straße, die Süd- und Bahnhofstraße zum ehemaligen Plasteverarbeitungsbetrieb einen Ehrenkranz und ein großes Holzkreuz mit sich.

NPD und Freie Kräfte verteilen gemeinsam antisemitische Propaganda in Wurzen.

16.

April
2010
Freitag

In Wurzen wurde bei einer Postwurfaktion gleichzeitig Flugblätter der NPD und der "Nationalen Sozialisten Muldental" verteilt. Insbesondere das Flugblatt der Nationalen Sozialisten, als ViSdP wird wiederholt der Wurzener Conrad K. angeführt, muss als antisemitische und nationalsozialistische Propaganda bezeichnet werden.

Borna: "Rechtes Gedankengut" plakatiert

22.

April
2010
Donnerstag

In Borna (Landkreis Leipzig) haben Unbekannte rund 30 Plakate mit laut Polizeidirektion Westsachsen "rechtem Gedankengut" geklebt. Die Plakate wurden am Donnerstagnachmittag festgestellt. Es ermittelt der Staatsschutz.