Landkreis Nordsachsen | chronik.LE

Landkreis Nordsachsen

Sachbeschädigung und Hakenkreuze an Autos in Delitzsch

20.

Februar
2021
Samstag

Zwischen Freitag (23:45 Uhr) und Samstag (22:45 Uhr) beschädigen Unbekannte mindestens 24 Fahrzeuge in einem Wohngebiet im Delitzscher Norden (Werner-Seelenbinder-Straße, Mittelstraße, Zeppelinstraße, Rudolf-Breitscheid-Straße, Am-Karl-Marx-Platz). Dabei zerkratzen sie den Lack der Fahrzeuge, bei sieben Fahrzeugen ritzen sie Hakenkreuze ein. Weiterhin wird ein ca. 40 x 40 cm großer Schachtdeckel entfernt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Gefährdung im Straßenverkehr und Diebstahl aufgenommen.

Nazi-Schriftzug und Hakenkreuz in Eilenburg gesprüht

3.

Februar
2021
Mittwoch

In Eilenburg sprühen Unbekannte ein Hakenkreuz sowie den Schriftzug "Nazi" an die Außenfaßade eines Geschäfts in der Puschkinstraße. Die Polizei haben Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Neonazistische Plakate und Aufkleber in Eilenburg

31.

Januar
2021
Sonntag

In Eilenburg hängt ein rassistisches Plakat der Kampagne schuelersprecher.info. Dem Aussehen nach scheint es dort schon eine Weile zu kleben. Die Kampagne ist der Jugendorganisation der NPD, den Jungen Nationalisten (JN) zuzurechnen. Über die Stadt verteilt finden sich weitere neonazistische Sticker, unter anderem der Kleinstpartei "Der III.Weg".

Wartehäuschen in Oschatz mit Hakenkreuzen beschmiert

28.

Januar
2021
Donnerstag

Ein Wartehäuschen am Oschatzer Bahnhof wird vom 28. auf den 29. Januar mit Hakenkreuzen beschmiert. Insgesamt werden drei Hakenkreuze in schwarzer Farbe in den Größen von 10cm x 10cm, 5cm x 5cm und 3cm x 3cm angebracht. Die Schmierereien wurden direkt entfernt.

Verwüstung nach Gedenkfeier für Opfer des Nationalsozialismus

27.

Januar
2021
Mittwoch

Anlässlich des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus legen Menschen Blumenkränze und Kerzen am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Taucha nieder. Am späten Abend werden die 20 Kerzengläser vor dem Gedenkstein umgestoßen und gegen den Gedenkstein geworfen. Der Gedenkstein trägt die Inschrift: "Dem Gedenken an 20 sowjetische und polnische Kinder, die in faschistischer Gefangenschaft geboren und in Taucha gestorben sind, ohne je ihre Heimat gesehen zu haben".

Hakenkreuze in Torgau geschmiert, Täter erwischt

24.

November
2019
Sonntag

Unbekannte Personen beschmieren ein Schaufenster mit einem Hakenkreuz. Durch eine genaue Personenbeschreibung kann die Polizei einen Jugendlichen aufgreifen, der den Täter schließlich verrät. Ermittelt wird wegen Verdacht des Verwendens Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung

Hiltergrüße auf Stadtfest in Taucha

24.

August
2019
Samstag

Zum Stadtfest in Taucha beobachten Augenzeug*innen, dass aus einer Gruppe von bis zu 40 Personen Hitlergrüße und nationalsozialistische Parolen gerufen werden. Die Polizei gibt auf Nachfrage an, davon nichts mitbekommen zu haben. Insgesamt werden während des Stadtfeste drei Körperverletzungsdelikte angezeigt.

Rassistische Beleidigung in Torgau

13.

Juli
2020
Montag

Ein Erwachsener beleidigt in Torgau "einen Ausländer wegen seiner Anwesenheit in Deutschland". Dafür wird er wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 15 Tagessätzen verurteilt. Bei der Strafzumessung wird das politische Motiv strafverschärfend berücksichtigt.

Rassistische Beleidigung in Torgau

20.

Dezember
2019
Freitag

Ein Erwachsener beleidigt in Torgau einen "ausländischen Passanten" rassistisch. Dafür wird er wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 45 Tagessätzen verurteilt.

Wir für Oschatz hetzt gegen E-Werk

16.

Dezember
2020
Mittwoch

Auf der rechten Facebookseite "Wir für Oschatz" erscheint ein diffamierender und verzerrender Artikel über das soziokulturelle E-Werk in Oschatz. Die Verfasser_innen brüsten sich damit von "einem Vögelchen aus dem sächsichen Landtag" Erkenntnise über die Finanzierung des E-Werks erlangt zu haben und versuchen diese zu skandalisieren. Vor allem die Angebote mit Geflüchteten scheinen dabei den rassistischen Nerv von "Wir für Oschatz" zu treffen. Dabei stellt die Förderung und auch die Höhe dieser keine Besonderheit dar, zumal sie durch demokratische Institutionen bewilligt werden.