Landkreis Nordsachsen | chronik.LE

Landkreis Nordsachsen

Neonazistische Propaganda in Taucha

5.

Juni
2020
Freitag

An der Endhaltestelle "An der Bürgerruhe" in Taucha werden auf Sitzbänken Sticker neonazistischer Parteien, u.a. von der faschistischen Kleinstpartei "III. Weg" und von "Junge Revolution" verklebt. Auf der Sitzfläche befindet sich ein mit der Hand gezeichnetes Hakenkreuz.
Außerdem finden sich daneben noch einige Sticker des Fußballvereins Lokomotive Leipzig.

Hakenkreuz-Schmiererei in Oschatz

2.

Juni
2020
Dienstag

In Oschatz wird in blauer Farbe ein 30 x 30 cm großes Hakenkreuz an eine Hausfassade in der Clara-Zetkin-Straße geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Waffenfund auf dem Privatgelände eines KSK-Soldaten

13.

Mai
2020
Mittwoch

Bei einer Razzia im nordsächsischen Collm werden im Garten eines 45-jährigen KSK-Soldaten (Kommando Spezialkräfte) Philipp Sch. größere Mengen Munition, Plastiksprengstoff sowie ein AK-47-Sturmgewehr gefunden. Sprengstoff und Munition stammen teilweise aus Bundeswehrbeständen. Der Soldat befindet sich in Untersuchungshaft.

"Nazikiez"-Graffiti in Mockrehna

10.

Mai
2020
Sonntag

Am verlassenen Bahngebäude in Mockrehna werden die Schriftzüge "Nazikiez" und "Sektion Mockrehna" mit blauer Farbe angebracht. Es ist nicht bekannt wie lange sich die Graffiti schon an dieser Stelle befinden.

Rechte Sticker in Taucha verklebt

1.

Mai
2020
Freitag

In Taucha werden zum 1. Mai großflächig Neonazi-Sticker verklebt, hauptsächlich in der Portitzer Straße, Leipziger Straße und an der Bürgerruhe. Insgesamt sind es ca. 30 bis 40 Stück, unter anderem mit Aufschriften wie: "Nationaler Aufbau", "Nazi Sex Leipzig" sowie "Heimatliebe 425", wobei das Zahlenkürzel für die letzten drei Ziffern der Postleitzahl von Taucha stehen.

Neben den Aufklebern sind auch persönliche Botschaften und Bedrohungen angebracht.

Neonazilabel solidarisiert sich mit Gasthof Staupitz

14.

April
2020
Dienstag

Das Chemnitzer Rechtsrocklabel und Neonaziversandhandelsunternehmen PC-Records unterstützt in der Corona-Zeit den Gasthof im Torgauer Ortsteil Staupitz. Auf der Internetseite des Versandes findet sich ein Shirt im Stile der Hard Rock Cafés mit der Aufschrift "Alter Gasthof Staupitz".

Neonazi-Konzert in Staupitz

1.

Februar
2020
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 170 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Thematik 25" (Leipzig), "Feindnah", "Ahnenblut" und "Jogos Önvedelem“ (Ungarn).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz.

Flugblatt mit Verschwörungsideologien zu Corona in Taucha verbreitet

25.

März
2020
Mittwoch

In Taucha werden A4-Zettel mit verschwörungsideologischen Inhalten im Bezug auf die Corona-Krise in Briefkästen verteilt. Behauptet wird darin, dass Corona angeblich dazu genutzt werde, um "die deutsche Bevölkerung massiv und nachhaltig an die Ketten zu legen!!!".
Neben einer legitimen Kritik an der Aushöhlung von Grundrechten in Zeiten des Ausnahmezustandes enthält das Schreiben wiederkehrende verschwörungsideologische Inhalte.

Neonazi-Konzert in Staupitz

18.

Januar
2020
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 240 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Blutzeugen" (Raum Dresden), Confident of Victory" (Senftenberg, Brandenburg) und "Ex Umbra in Solem".
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. [https://www.chronikle.org/ort/landkreis-nordsachsen/staupitz Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz]

NPD-Bürgerwehr inszeniert Schutzzone in Oschatz

14.

Januar
2020
Dienstag

Mindestens vier Neonazis inszenieren in Oschatz eine "Schutzzonen"-Aktion der NPD. Selbst beschreibt die Partei die Kampagne wie folgt: "Im Rahmen der sogenannten Schutzzonenkampagne sollen Räume geschaffen werden, die – zeitlich begrenzt oder langfristig – Schutz vor Gewalt, Bedrohung und Verfolgung bieten." Der Bundesrepublik werfen sie vor, dass sie ihre Bürger_innen angeblich nicht mehr effektiv schützen könne. Diese Lücke solle nun von der NPD gefüllt werden, welche sich damit als Beschützerin inszeniert.