Landkreis Nordsachsen | chronik.LE

Landkreis Nordsachsen

NPD-Kundgebung in Oschatz

20.

Mai
2019
Montag

Anlässlich des "Sachsengesprächs", einer durch Sachsen tourenden Veranstaltungsreihe von Ministerpräsident Michael Kretschmar (CDU), veranstaltet die NPD unter dem Motto "Ja zum Dexit - Raus aus der EU" in Oschatz eine Kundgebung. An dieser nehmen ca. 20 Personen teil.

Neonazi-Konzert in Staupitz

4.

Mai
2019
Samstag

In Staupitz findet unter dem Motto "East meets West" ein neonazistisches Konzert mit ca. 220 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Sledgehammer", "Brainwash" (Altenburg/Dresden), "Mistreat" (Kouvola, Finnland) und "True Agression" (Riesa, Sachsen).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz.

Zug-Tisch in Delitzsch mit neonazistischen Parolen beschmiert

5.

Januar
2019
Samstag

Der Tisch eines Zuges wird in Delitzsch mit Hakenkreuzen, SS-Runen sowie den Slogans und Wörtern "ACAB" (All Cops Are Bastards) und "Kanaken" beschmiert. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Vernichtungsphantasien für politische Gegner_innen

12.

Januar
2019
Samstag

Unter einem Post auf Facebook zu einer AfD-Gegendemonstration schreibt ein Mann aus Schönwölkau die Worte "Schwarz ist die Nacht, in der wir euch kriegen. (...) rot ist euer Blut auf dem Asphalt." Die Auslassung wird üblicherweise mit den Worten "Weiß sind die Männer, die für Deutschland siegen" gefüllt. Der gesamte Slogan ist der Refrain des Liedes "Schwarz ist die Nacht " der Neonaziband Frontalkraft. Er ist in Neonazikreisen sehr beliebt, stellt er doch die Vernichtung des politischen Gegners und sonstiges nicht zur neonazistischen Volksgemeinschaft zugehörigen Lebens in Aussicht.

Spielgeräte in Taucha mit schwarz-weiß-roter Farbe bemalt

16.

Juni
2019
Sonntag

In Taucha werden auf einem Spielplatz Spielgeräte in den Farben schwarz-weiß-rot bemalt. Die Farben entsprechen denen der Reichsflagge und wurden von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten in Abgrenzung zur Flagge der Weimarer Republik verwendet. Die Reichsflagge ist häufig auch bei neonazistischen Demonstrationen zu sehen, da sie im Gegensatz zur Hakenkreuzflagge nicht verboten ist. So posierten Jugendliche aus Taucha am 9.

Rassistischer Angriff bei Stadtfest in Eilenburg

15.

Juni
2019
Samstag

Beim Stadtfest in Eilenburg werden zwei Geflüchtete aus Guinea von einer Gruppe Jugendlicher am Marktplatz/Nicolaiplatz beleidigt und dann angegriffen. Die Täter fliehen, werden im Laufe des Abends jedoch von der Polizei gestellt, darunter ein 19- und ein 20-Jähriger.

Neonazi-Konzert in Staupitz

27.

April
2019
Samstag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 170 Teilnehmenden statt. Die angekündigten Bands sind "Code291" (Schweden), "Radikahl" (Thüringen), "Überzeugungstäter Vogtland" (Sachsen) und "Thumbscrew" (Spanien).
In Staupitz wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Neonazi-Konzerte veranstaltet. Weitere Informationen zu Konzerten in Staupitz

LINKEN-Wahlplakat in Oschatz verbrannt

30.

August
2018
Donnerstag

Unbekannte verbrennen ein Wahlplakat der Partei Die Linke in Oschatz. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Gedenktafel in Torgau zerstört

1.

Mai
2019
Mittwoch

Während des Nationalsozialismus befanden sich in Torgau zwei von acht Wehrmachtsgefängnissen, in welchen Verurteilte der Militärjustiz ihre Strafe absitzen mussten. Nach der militärischen Niederlage des Deutschen Reiches wurde dort kurzzeitig ein sowjetisches Speziallager eingerichtet. In der DDR folgte der "Geschlossene Jugendwerkhof Torgau" als Jugendgefängnis u.a. für widerständige Jugendliche.

Bedrohung in Taucha

11.

Mai
2019
Samstag

In Taucha gibt es seit einigen Monaten ein erhöhtes Aufkommen von neonazistischen Sticker und Schmierereien (Vgl. u.a. 16. Februar 2019 und 17. April 2019 sowie Bedrohungen und Angriffen auf politische Gegner_innen (Vgl. u.a. 22.