Delitzsch

Parteibüro der Linkspartei beschädigt (Delitzsch)

14.

Mai
2011
Samstag

In der Nacht zum 15. Mai beschädigten Unbekannte mit einer Mülltonne die Glaseingangstür eines Hauses. Außerdem wurden zwei Briefkästen aus der Verankerung gerissen und zerstört. In dem Gebäude befindet sich das Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Thomas Kind (Die Linke). Ein neonazistischer Tathintergrund ist deshalb wahrscheinlich.

Hakenkreuz-Schmierereien in Delitzsch

28.

Februar
2011
Montag

Unbekannte sprühten zwei Hakenkreuze sowie "rechte Parolen" (Polizeimeldung) an ein Gebäude in der Eilenburger Straße. Laut der Antwort auf die Kleine Anfrage Drs.-Nr.: 5/5496 - "Juristische Folgen von Straftaten im Phänomenbereich "Politisch motivierte Kriminalität - rechts" im Monat Juli 2011" wurde die neonazistische Parole "Sieg Heil!" angebracht.

Delitzsch: Propaganda-Plakate anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens

11.

Februar
2011
Freitag

Laut einer Polizeimeldung stellten Beamte am Morgen des 11. Februar in Delitzsch im Bereich der Sachsenstraße/Bonhoeffer Straße Plakate mit Bezug zur Zerstörung Dresdens im Jahre 1945 fest. Das Gedenken an die Dresdner Opfer alliierter Bombenangriffe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges dient Neonazis seit mehreren Jahren als Anlass zur Durchführung eines sogenannten "Trauermarsches", der von mehreren tausend Szenegänger_innen besucht wird.

Nazis plakatieren zum "Volkstrauertag"

15.

November
2009
Sonntag

Nach einer Pressemitteilung der Polizei brachten Unbekannte am Samstag in etlichen Städten und Dörfern Aufkleber, Flyer und Schmierereien mit "rechtsgerichtetem Inhalt" an Türen, Toren und Briefkästen an. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht die Propaganda-Aktion in Zusammenhang mit Neonaziveranstaltungen zum sogenannten "Volkstrauertag" am Sonntag, an dem Neonazis unter anderem im Muldental und in Wurzen aufmarschierten.

In Taucha wurden u.a. Gehwegplatten sowie Hauswände mit Hakenkreuzen beschmiert.

Delitzsch: NPD verteilt Propaganda vor Berufsschule

13.

August
2009
Donnerstag

Auf bzw. in der Nähe des Beruflichen Schulzentrums Delitzsch verteilte die NPD im Zuge ihrer Jungwähler/innenkampagne neben der "Schulhof-CD" einen Comic mit der Bezeichnung "Enten gegen Hühner".

Nazi-Kundgebung in Döbeln und "Spontan"-Märsche in Leisnig, Delitzsch und Mittweida

6.

November
2010
Samstag

An einem Aufmarsch in Döbeln am 6. November haben etwa 100 Nazis teilgenommen. Bereits am 22. Oktober war für diesen Tag eine Demonstration der "Nationalen Sozialisten Döbeln" unter dem Motto "Steht auf gegen die Übermacht der Demokraten - Nationalen Sozialismus durchsetzen!" angekündigt worden.

Delitzsch: Neonazis propagieren neues Zentrum herbei

25.

September
2010
Samstag

Auf der Neonazi-Webseite "Aktionsbüro Nordsachsen" wird vermeldet, dass am Samstag ein "Schulungszentrum der nationalen Bewegung" in Delitzsch eröffnet worden sei. An der Veranstaltung beteiligten sich der Mitteilung zufolge der NPD-Kader Maik Scheffler, sowie weitere Anhänger der Nazipartei und ihrer Jugendorganisation JN und der Freien Neonaziszene.

Neonazis feiern "Heß-Wochen"

31.

August
2010
Dienstag

Im Rahmen einer so genannten "Heß-Woche" haben Neonazis in ganz Sachsen des Hitler-Stellvertreters und verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß gedacht, der sich am 17. August 1987 erhängt hat. In den Nächten um den Todestag sind unter anderem in Grimma, Borna, Geithain, Eilenburg, Delitzsch, Kohren-Sahlis, Frohburg, Bad Lausick, Döbeln, Torgau und Leisnig Aufkleber, Plakate, Graffitis und Schmierereien angebracht worden.

Nazis marschieren beim Peter-und-Paul-Fest in Delitzsch mit

3.

Juli
2010
Samstag

Während des Festzugs anläßlich des Delitzscher Stadtfestes, dem "Peter- und Paul-Fest", verbreiteten Neonazis anti-demokratische und menschenverachtende Propaganda. Das Auftreten der Neonazis wurde offenbar weder während des Umzugs noch im Nachhinein thematisiert; von chronik.LE eingeforderte Stellungnahmen des Veranstalters sowie der Stadt blieben aus, trotz mehrfacher Nachfragen.

Delitzsch: Jüdischer Friedhof geschändet

3.

April
2010
Samstag

Am Osterwochenende wurde der jüdische Friedhof in Delitzsch geschändet. Die bislang unbekannten Täter_innen haben laut Polizei in der Nacht zum Sonnabend die Tür zum Friedhof aufgehebelt, eine Gedenktafel zerschlagen und alle Grabsteine umgeworfen. Die Verwüstung war um 5.15 Uhr von einer Streifenwagenbesatzung bemerkt worden. Der jüdische Friedhof zählt laut LVZ Delitzsch-Eilenburg zu den Überwachungsschwerpunkten in der Stadt.