Eilenburg | chronik.LE

Eilenburg

Neonazis marschieren bei "Flash-Mob" in Eilenburg auf

1.

März
2010
Montag

Nach Oschatz nun Eilenburg: Mitglieder des JN-Stützpunktes Eilenburg/Delitsch stören mit Transparent und JN-Fahnen einen "Flash-Mob" von mehreren Menschen, die gegen die von der gelb-schwarzen Landesregierung beschlossenen Kürzungspläne bei der Jugendförderung zu protestieren. Die Störer sind größtenteils im typischen Stil der sogenannten "Autonomen Nationalisten" gekleidet und treten sehr bedohlich auf.

Eilenburg: "rechtsgerichtete" Aufkleber und Sprühereien

4.

Februar
2010
Donnerstag

Laut einer Pressemitteilung der Polizei wurden in der Torgauer Landstraße und der Puschkinstraße mehrere Aufkleber und Schmierereien neonazistischen Inhalts geschmiert und geklebt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Eilenburg: Neonazis randalieren in Jugendclub

6.

Februar
2010
Samstag

In Eilenburg haben Neonazis im Jugendclub des FSV Schwarz/Rot Eilenburg randaliert. Laut einer Polizeimeldung sei die Gruppe zwischen 3.30 und 5.30 im Haus VI in der Dr.-Belian-Straße gewesen. Nachdem ein Verantwortlicher einer Person Hausverbot erteilt habe, sei es zu "verbalen und tätlichen Auseinandersetzungen" gekommen, auch hätten die Täter "rechte Parolen skandiert". Nun ermitteln die Behörden wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und des Verwendens von verfassungswidrigen Kennzeichen.

Muldental und Nordsachsen: vier JN-Stützpunkte gegründet

22.

November
2009
Sonntag

In Delitzsch-Eilenburg, Torgau, Oschatz und Wurzen wurden gleichzeitig "Stützpunkte" der NPD-Nachwuchsorganisation JN (Junge Nationaldemokraten) gegründet. Die Gründungsversammlung der vier neuen Stützpunkte fand im NPD-Büro in der Odermannstraße in Leipzig statt; der Leipziger Stützpunktleiter, auch Chef der JN Sachsen, Tommy Naumann freute sich über angebliche 80 "Interessenten". Ein weiterer JN-Stützpunkt sei in Borna geplant.

Eilenburg: Neonazis inszenieren Aufmarsch-Spuk

6.

November
2009
Freitag

Nach Spontanaufmärschen in Chemnitz, Leipzig und Borna behaupten Neonazis nun, eine weitere nächtliche "Recht auf Zukunft"-Demonstration durchgeführt zu haben. In einem Youtube-Video, welches angeblich diese Demonstration zeigt, ziehen ca. 50 Personen durch verlassene Gegenden und Straßen. Wie üblich behaupten die Neonazis auf ihrer Internetpräsenz, "ca.

Eilenburg: Schriftzug zum Heß-Todestag an Schulgebäude

18.

August
2009
Dienstag

Am Schulgebäude der Mittelschule in der Puschkinstraße wurde in der Nacht zum 19. August ein Schriftzug mit Bezug zu Rudolf Heß angebracht. Neonazis nutzen den Todestag des Nazikriegsverbrechers immer wieder, um mit Propagandamaßnahmen auf ihre Positionen aufmerksam zu machen.

"Rechte Symbole" in Eilenburg

24.

August
2009
Montag

In der Dr.-Belian-Straße sind nach Polizeiangaben Schmierereien mit "rechtsgerichtetem Inhalt" an Hauswände gesprüht worden.

Nazi-Flashmobs zum Heß-Todestag

17.

August
2009
Montag

Zum Todestag des Nazikriegsverbrechers Rudolf Heß am 17. August haben Neonazis auf einer Internetplattform zu bundesweiten dezentralen "Flash-Mob-Aktionen" aufgerufen. Lokale Nazigruppen sollten sich um 19.30 Uhr zentral an öffentlichen Plätzen versammeln und die letzten Worte Heß' verlesen. Polizei und Gegendemonstrant_innen störten und verhinderten vielerorts in Deutschland die Aktion.

Trauermarsch in Eilenburg wegen großem "Nazi-Aufgebot" abgesagt

1.

August
2009
Samstag

Wie der MDR berichtet, wurde am Samstagabend in Eilenburg ein geplanter Trauermarsch für die getötete Corinna abgesagt. Unter den 500 Menschen, die sich auf dem Marktplatz der nordsächsichen Stadt versammelt hatten, befanden sich auch 200 Neonazis. Die Veranstalterin, eine Frau aus der Nähe von Eilenburg, sagte den Gedenkgang daraufhin ab. Offiziell aus organisatorischen Gründen, tatsächlich aber, um den Neonazis keine Plattform zu geben, so die Delitzsch-Eilenburger Lokalausgabe der LVZ.

"Todesstrafe für Kinderschänder": Naziaufmarsch in Eilenburg

29.

Juli
2009
Mittwoch

Nachdem in Eilenburg (Nordsachsen) die Leiche eines seit Dienstag vermissten neunjährigen Mädchens gefunden wurde, versammelten sich am Mittwoch rund 100 Personen des neonazistischen Spektrums in der Stadt. Nach einer Pressemittelung der NPD soll es sich dabei um "Aktivisten der Freien Kräfte sowie des NPD-Kreisverbandes Nordsachsen" gehandelt haben. Beim Neonazi-Portal Altermedia heißt es, die Teilnehmer_innen seien aus Leipzig und dem nordsächsichen Torgau nach Eilenburg gekommen. Ein weiterer Bericht stammt von einer Gruppe namens "Nationale Sozialisten Leipzig".