Eilenburg

Neonazistische Propagandaaktion in Eilenburg

17.

März
2012
Samstag

Am 17. März versammelten sich mehrere Neonazis in Eilenburg, um gegen polizeiliche Ermittlungen im Rahmen eines Verfahrens gegen das neonazistische „Aktionsbüro Mittelrhein“ zu protestieren. Zwei Tage zuvor, am 15.März, rechtfertigte sich das neonazistische "Aktionsbündnis Nordsachsen" im Internet für die Protestaktion und rief zu weiteren Protestkundgebungen auf.

Nazi-Schmierereien in Eilenburg

30.

August
2011
Dienstag

Unbekannte beschmierten eine Tür mit der neonazistischen Parole "NS jetzt".

Hakenkreuz-Schmierereien in Eilenburg

20.

März
2012
Dienstag

Unbekannte beschmierten den Sockel der Kirche auf dem Nikolaiplatz mit zwei ca. sechs Zentimeter großen Hakenkreuzen. Dafür verwendeten die Täter/innen einen schwarzen Eddingstift. Die Tat geschah im Zeitraum vom 20. März bis zum 21. März 2012.

Rollstuhlfahrer in Eilenburg von drei Männern angegriffen

7.

Februar
2012
Dienstag

Am Dienstag Abend warfen drei bislang unbekannte Männer in Eilenburg einen Mann aus seinem Rollstuhl und ließen ihn vor Ort liegen. Der 63-jährige Rollstuhlfahrer begab sich gegen 20.30 Uhr vor sein Wohnhaus in der Torgauer Landstraße, um den Müll zu entsorgen. Dabei wurde er von drei Personen attackiert. Die Täter kippten den Rollstuhl so, dass das Opfer in den Schnee stürzte. Anschließend entwendeten sie den Rollstuhl und entfernten sich in Richtung Torgauer Landstraße.

Neonazistische Schmierereien in Eilenburg und Delitzsch

6.

Februar
2012
Montag

Unbekannte besprühten in der Nacht zu Dienstag verschiedene Fassaden in Eilenburg Ost, in der Fischeraue und am Berg mit neonazistischen Schmierereien, die sich inhaltlich auf die Dresdener Bombennacht im Februar 1945 bezogen. Zu lesen war: "13.2.1945 = Völkermord", "250000 Tote in Dresden (Denk)mal dran!", "Denk an Dresden" und "Bombenholocaust von Dresden 45 - kein Vergeben - kein Vergessen".

Razzien bei "Volkstod"-Nazis in Leipzig und Umgebung

12.

Januar
2012
Donnerstag

Am Donnerstag kam es in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen zu mehreren Hausdurchsuchungen. Die polizeilichen Maßnahmen konzentrierten sich dabei auf Sachsen. Insgesamt wurden 44 Wohnungen und sonstige Räumlichkeiten in 31 Orten durchsucht. 28 Verdächtige kommen nach Medienangaben aus Sachsen, 11 aus Brandenburg und jeweils eine Person aus Magdeburg und dem Raum Erfurt. Betroffen waren in Sachsen auch Objekte in Leipzig, Borna, Eilenburg, Geithain und Wurzen, weitere Schwerpunkte waren die Regionen um Dresden und Chemnitz.

Mitgliederversammlung und "Julfeier" der NPD Nordsachsen in Eilenburg

11.

Dezember
2011
Sonntag

Am Sonntag hat der NPD-Kreisverband Nordsachsen nach eigenen Angaben in Eilenburg seine Jahreshauptversammlung durchgeführt. Dabei wurden der Kreisvorsitzende Maik Scheffler, sein Stellvertreter Jens Gatter und der nicht namentlich genannte Schatzmeister einstimmig wiedergewählt und einige "hochmotivierte Neuvorstandsmitglieder ins Boot geholt".

"Freies Netz" und JN verteilen Propaganda auf dem Weihnachtsmarkt (Eilenburg)

3.

Dezember
2011
Samstag

Auf dem Eilenburger Adventsmarkt verteilten Mitglieder der JN Nordsachsen sowie Personen aus dem Umfeld des neonazistischen "Aktionsbüro Nordsachsen" Propagandamaterial, u.a. Flyer. Unter den zehn Neonazis befand sich der Vorsitzende der JN Nordsachsen, Paul Rzehaczek, sowie ein als Weihnachtsmann kostümierter Neonazi. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die den Markt veranstaltete, unterband die Aktion nach kurzer Zeit.

Volksverhetzung: Eilenburger NPD-Stadtrat wegen Vertrieb der CD "Adolf Hitler lebt" verurteilt

7.

November
2011
Montag

Der Eilenburger NPD-Stadtrat Kai Rzehaczek wurde am Montag vom Amtsgericht Eilenburg wegen Volksverhetzung und Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen zu 10 Euro verurteilt. Rzehaczek hatte als Verantwortlicher des neonazistischen „Nordsachsen-Versands“ zwischen Juni und September 2010 im Internet die CD „Adolf Hitler lebt“ der Gruppe „Gigi und die braunen Stadtmusikanten“ angeboten. Auf dieser von dem rechtsextremen Label „PC-Records“ aus Chemnitz produzierten CD wird nach Ansicht des Gerichts der Holocaust geleugnet.

Neonazistisches "Heldengedenken" in Geithain, Eilenburg, Oschatz und Liebschützberg

13.

November
2011
Sonntag

Zum so genannten Volkstrauertag trafen sich Nazigruppierungen aus dem Umfeld des "Freien Netzes" sowie der NPD bzw. ihrer Jugendorganisation JN an mehreren Orten in den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen zu Kranzniederlegungen. Die Neonazis versammelten sich laut Berichten auf den "Freies Netz"-Portalen "Aktionsbüro Nordsachen" und "FN Geithain" in Geithain, Eilenburg, Oschatz und dem Liebschützberger Ortsteil Zaußwitz, um den von ihnen als "Heldengedenktag" bezeichneten Tag zu begehen.