Oschatz

Menschenverachtende Aufkleber in Oschatz

11.

Juni
2021
Freitag

Entlang der Eichstädt-Promenade sowie des Wegs zu einer Kleingartenanlage sind in Oschatz zahlreiche Sticker verklebt. Sie stammen teilweise von der Jugendorganisation der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD), ihrer Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) sowie einem neonazistischen Versandhandel (druck-18). Als Geschäftsführer auf der Webseite ist der Thüringer Neonazi Tommy Frenck aufgeführt. Die Sticker bedienen rassistische Stereotype oder verhöhnen Geflüchtete, die über das Mittelmeer fliehen. Außerdem richtet sich ein Sticker gegen Windkraftanlagen.

AfD-Kreisrät_innen bedrohen beim Corona Autokorso in Oschatz

27.

März
2021
Samstag

In Oschatz findet ein Autokorso mit dem Motto "Schluss mit der Corona-Diktatur" statt. Daran beteiligen sich ca. 130 Fahrzeuge. Noch vor Start bedrängen mehrere Teilnehmer des Autokorsos, darunter die Meißener AfD-Kreisrät_innen Enrico Barth und Anett Schön zwei Insassen eines anderes Autos, welche sie als politische Gegner_innen identifizieren.

Wartehäuschen in Oschatz mit Hakenkreuzen beschmiert

28.

Januar
2021
Donnerstag

Ein Wartehäuschen am Oschatzer Bahnhof wird vom 28. auf den 29. Januar mit Hakenkreuzen beschmiert. Insgesamt werden drei Hakenkreuze in schwarzer Farbe in den Größen von 10cm x 10cm, 5cm x 5cm und 3cm x 3cm angebracht. Die Schmierereien wurden direkt entfernt.

Wir für Oschatz hetzt gegen E-Werk

16.

Dezember
2020
Mittwoch

Auf der rechten Facebookseite "Wir für Oschatz" erscheint ein diffamierender und verzerrender Artikel über das soziokulturelle E-Werk in Oschatz. Die Verfasser_innen brüsten sich damit von "einem Vögelchen aus dem sächsichen Landtag" Erkenntnise über die Finanzierung des E-Werks erlangt zu haben und versuchen diese zu skandalisieren. Vor allem die Angebote mit Geflüchteten scheinen dabei den rassistischen Nerv von "Wir für Oschatz" zu treffen. Dabei stellt die Förderung und auch die Höhe dieser keine Besonderheit dar, zumal sie durch demokratische Institutionen bewilligt werden.

Corona-Demonstration der AfD in Oschatz

23.

November
2020
Montag

Die AfD führt eine Kundgebung auf dem Oschatzer Kirchplatz durch. Etwa zwanzig Personen sind zu der Versammlung anwesend.

Die Versammlung reiht sich in eine Serie von Demonstrationen der AfD im Landkreis Nordsachsen, die dort die Bewegung der Corona-Leugner_innen zu vereinnahmen sucht.

Nazi-Grußworte in einem Chat

28.

Mai
2020
Donnerstag

In einem privaten Chat wird von einer Handynummer die Nachricht "Heil Hitler" versendet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, weil die Staatsanwaltschaft Leipzig entscheidet, dass das Verfahren nicht genug Anlass bietet zur Erhebung einer Anklage. (nach §170 StPO)

Rassistischer Angriff in Oschatz

8.

August
2018
Mittwoch

Ein Erwachsener schlägt in Oschatz einen "Geschädigten mit Migrationshintergrund mit der Faust" und beleidigt ihn rassistisch. Dafür wird er wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe in Höhe von sechs Monaten verurteilt. Die Strafe ist zur Bewährung ausgesetzt.
Ob der Angriff im Zusammenhang mit einem weiteren rassistischen Angriff am selben Tag in Oschatz steht ist nicht bekannt.

Oschatz AfD Corona

14.

Juni
2020
Sonntag

Die AfD kündigt einen familienfreundlichen Sonntagsspaziergang an. Dieser soll auf dem Oschatzer Neumarkt stattfinden. Die Veranstaltung reiht sich in eine Serie von Veranstaltungen der AfD im Landkreis Nordsachsen,,die dort die Bewegung der Corona-Leugner_innen zu vereinnahmen versuchtsucht.

Hakenkreuz-Schmiererei in Oschatz

2.

Juni
2020
Dienstag

In Oschatz wird in blauer Farbe ein 30 x 30 cm großes Hakenkreuz an eine Hausfassade in der Clara-Zetkin-Straße geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

NPD-Bürgerwehr inszeniert Schutzzone in Oschatz

14.

Januar
2020
Dienstag

Mindestens vier Neonazis inszenieren in Oschatz eine "Schutzzonen"-Aktion der NPD. Selbst beschreibt die Partei die Kampagne wie folgt: "Im Rahmen der sogenannten Schutzzonenkampagne sollen Räume geschaffen werden, die – zeitlich begrenzt oder langfristig – Schutz vor Gewalt, Bedrohung und Verfolgung bieten." Der Bundesrepublik werfen sie vor, dass sie ihre Bürger_innen angeblich nicht mehr effektiv schützen könne. Diese Lücke solle nun von der NPD gefüllt werden, welche sich damit als Beschützerin inszeniert.