Oschatz

Torgau: 50 Neonazis marschieren bei Sitzung des Kreistags auf - Angriff auf Fotograf

24.

März
2010
Mittwoch

Während einer Sitzung des nordsächsischen Kreistags im Torgauer Schloß marschierten 50 Neonazis im Hof auf und führten eine Versammlung durch. Die Gruppe trug mehrere Transparente mit sich: "Volksgemeinschaft statt Volkstod" sowie "Jugend braucht Zukunft, Freiräume schaffen, aktiv werden", mit einem Verweis auf die Seite des "Freien Netzes" Nordsachsen. Laut einem Bericht auf der Verlautbarungs-Seite der organisierten nordsächsischen Neonazis, "Aktionsbüro Nordsachsen" (Teil des "Freien Netzes"), soll die Kundgebung eine Aktion gegen die Kürzung der Jugendhilfe gewesen sein.

Oschatz: Neonazis provozieren bei Protesten gegen Kürzung der Jugendmittel

18.

Februar
2010
Donnerstag

Mehrere Mitglieder der NPD und ihrer Jugendorganisation JN mischten sich in Oschatz unter die Proteste von etwa 150 Jugendlichen gegen die von der Landesregierung beschlossenen Kürzungen der Mittel für Jugendarbeit in Sachsen.

Oschatz: Neonazis attackieren Vierzehnjährigen

26.

Mai
2009
Dienstag

Zwei vermummte Personen griffen in Oschatz einen 14-jährigen Schüler an, der sich jedoch des Angriffes erwehren konnte. Die angegriffene Person wurde schon mehrfach Opfer von Bedrohungen und Beleidigungen durch ortsbekannte Neonazis. Grund des Angriffes war wohl auch dieses Mal die antirassistische Einstellung des Jungen.

Oschatz: Nazimusik auf Faschingsumzug

15.

Februar
2009
Sonntag

Zum Faschingsumzug in Oschatz lief auf einem Fahrzeug lautstark das Lied „Opa war Sturmführer bei der SS“ der verbotenen Rechtsrockband „Landser“. Trotz der Aufforderung von Besucher_innen die Musik abzuschalten, wurde das Lied mit ihren menschenverachtendem Inhalt weitergespielt. Ein Zeuge unterrichtete daraufhin die Polizei. Als diese am Ort des Geschehens eintrafen, waren die Jugendlichen bereits verschwunden. Der Zeuge nannte das Nummernschild des Traktors, woraufhin die Polizei Anzeige erstattete.

Muldental und Nordsachsen: vier JN-Stützpunkte gegründet

22.

November
2009
Sonntag

In Delitzsch-Eilenburg, Torgau, Oschatz und Wurzen wurden gleichzeitig "Stützpunkte" der NPD-Nachwuchsorganisation JN (Junge Nationaldemokraten) gegründet. Die Gründungsversammlung der vier neuen Stützpunkte fand im NPD-Büro in der Odermannstraße in Leipzig statt; der Leipziger Stützpunktleiter, auch Chef der JN Sachsen, Tommy Naumann freute sich über angebliche 80 "Interessenten". Ein weiterer JN-Stützpunkt sei in Borna geplant.

Migrant angegriffen und geschlagen, Nicht-rechte Jugendliche massiv bedroht

28.

September
2009
Montag

Einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Westsachsen zufolge kam es am 29. September in Oschatz gegen 14:25 Uhr zu "Auseinandersetzungen zwischen mehreren Jugendlichen".

Hitlergruß bei Fußballspiel in Oschatz

29.

August
2009
Samstag

Bei einem Fußballspiel in Oschatz hielten sich im Stadion circa fünfzehn ortsbekannte Neonazis auf. Als Personen aus dieser Gruppe die Anhänger der Gästemannschaft vom Roten Stern Leipzig als "Scheiß Zecken" bezeichneten sowie einer der Neonazis einen Hitlergruß zeigte, kam es zu Auseinandersetzungen. Die vom Heimverein FSV Oschatz gestellten Order konnten zwar die Situation beruhigen, die Neonazis hielten sich jedoch noch nach Spielende im Stadion auf.

30 Vermummte überfallen E-Werk in Oschatz

12.

Juli
2009
Sonntag

In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag gegen 2 Uhr überfielen zwischen 20 und 30 Vermummte das Jugend- und Kulturzentrum E-Werk in Oschatz. An diesem Abend fand ein Konzert unter dem Titel "Punkrock verbindet" statt. Nach Angaben des RAA Sachsen können die Angreifer als Sympathisanten der rechten Szene bezeichnet werden. Wie die Betreiber_innen des E-Werks mitteilten, ist der Veranstaltungsort nach einem Konzert angegriffen worden. Die Täter hätten versucht, den Konzertraum zu stürmen und warfen Flaschen, Steine sowie Feuerwerkskörper.

Hakenkreuz an Einkaufsmarkt in Oschatz gesprüht

9.

Juli
2009
Donnerstag

Unbekannte haben ein 100cm x 100cm großes Hakenkreuz auf den Parkplatz des ehemaligen Diska-Marktes in der Friedensstraße gesprüht. Die Entfernung des Hakenkreuzes wurde sofort veranlasst.