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Leipzig

Neonazistische Sticker und Sprühereien in Schönefeld

13.

Oktober
2019
Sonntag

Am Wochenende werden auf der Ossietzkystraße im Leipüziger Stadtteil Schönefeld mehrere NS-verherrlichende Graffiti in gelber Farbe gesprüht. Mit gelber Farbe werden ein Hakenkreuz sowie die Schriftzüge NS und NSDAP angebracht.
In umliegenden Straßen des Stadtteils tauchen zeitgleich Sticker der neonazistischen Parteien "Die Rechte" und "Der III. Weg" auf.
Wann genau die Schmierereien und Graffiti angebracht werden ist nicht bekannt.

Roland Ulbrich (AfD) verharmlost rechtsterroristischen Anschlag in Halle

10.

Oktober
2019
Donnerstag

Der Leipziger Stadtrat und Landtagsabgeordnete Roland Ulbrich (AfD) postet auf Facebook angesichts des rechtsterroristischen Anschlags in Halle vom 09. Oktober 2019 die Frage: "Was ist schlimmer, eine zerstörte Synagogentür oder zwei getötete Deutsche?“.

Neonazi-Sticker auf Toilette der Agentur für Arbeit

15.

Oktober
2019
Dienstag

Auf der Toilette der Agentur für Arbeit wird ein Sticker mit der Aufschrift "Vermischt euch nicht! Rettet die letzten 8 Prozent!" angebracht. Damit wird auf eine angebliche Vermischung von "Rassen" oder Kulturen abgezielt, welche abgelehnt wird. Das der Austausch zwischen verschiedenen Menschen rund um den Globus sowie Migrations- und Fluchtbewegungen Teil der Menschenheitsgeschichte sind wird mit dieser Sichtweise negiert.

Sexistische Werbung für Supermarkt

14.

Oktober
2019
Montag

An der Riesaer Straße in der Nähe eines großen Einkaufscenters bewirbt ein Supermarkt sein Sortiment mit einer nackten Frau, die ihre Brüste mit Äpfeln bedeckt. Daneben steht der Slogan: "Nackte Tatsachen. Wir haben unverpacktes Gemüse und Obst."

Der Hinweis zu unverpackten Waren und dem Verzicht auf Plastik steht ohne Kontext zu der nackten Frau. Die Werbung zielt dabei nicht auf das Produkt, sondern auf den Effekt sexistischer Werbung ab und objektifiziert den Körper der Frau.

Nazi-Symbole in Eutritzsch gesprüht

12.

Oktober
2019
Samstag

Am Samstagabend sprühen drei junge Männer in der Schönefelder Straße in Eurtritzsch mehre Nazi-Symbole auf die Straße. Konkret handelt es sich um ein 40 mal 40 Zentimeter großes Hakenkreuz sowie die Abkürzungen NSDAP (2x) und NS (3x). Die von Zeug_innen alarmierte Polizei nimmt die drei Personen im Alter von 18 bis 19 Jahren in der Nähe des Tatorts fest. Sie müssen sich wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen verantworten.

Neonazis pöbeln in Südvorstadt

11.

Oktober
2019
Freitag

Zwei Männer pöbeln gegen 3.00 Uhr auf der Karl-Liebknecht-Straße auf der Höhe Hohe Straße zwei andere Männer mit "Heil Hitler" an. Sie äußern, dass sie betrunken seien und fragen provozierend, was die anderen beiden eigentlich wollen. Die beiden Angesprochenen laufen weiter, um einem Konflikt zu entgehen.

Autistisches Kind rassistisch angegangen

9.

Oktober
2019
Mittwoch

Ein Person steigt mit einem autistischen Kind in Leipzig-Plagwitz aus der Straßenbahn aus. Als das Kind nach der Plastiktüte einer anderen Person greift, wird die Begleitung des Kindes von der Person mit den Worten "Schaff den hier weg, sehen ja gerade was in Halle passiert" sowie "Scheiß Islamisten" angegangen und beleidigt.

Hakenkreuz und antisemitische Schmiererei auf Toilette in Leipzig

23.

Februar
2019
Samstag

Unbekannte beschmieren die Tür einer öffentlichen Toilette in Leipzig mit Hakenkreuzen und den Worten "Tod den Juden, Kameltreibern". Um welche öffentliche Toilette es sich handelt, ist nicht ersichtlich.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete beschmiert

6.

Juni
2019
Donnerstag

Unbekannte beschmieren eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Leipzig mit den Worten "Ausländer raus". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Antisemitische Vernichtungsdrohung in Leipzig

21.

Juni
2019
Freitag

Vier Personen rufen in Leipzig öffentlich "Wir schlachten Juden". Wo genau sich der Vorfall ereignet, ist aus den Informationen des Justizministeriums nicht ersichtlich.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.