Leutzsch

Betrunkene brüllen Naziparolen in Schienenersatz-Bus

31.

Mai
2014
Samstag

In der Nacht zu Sonntag grölte eine Gruppe von etwa zehn jungen Männern in einem Bus kurz vor Mitternacht Naziparolen. Der Bus verkehrte im Schienenersatz zwischen dem Hauptbahnhof und dem S-Bahnhof Leutzsch. Die augenscheinlich Betrunkenen riefen zwischen der Georg-Schumann-Straße und der Endhaltestelle u.a. mehrmals "White Power" und unverständliche Gesänge. Von den anderen Fahrgästen traute sich niemand, sie auf diese Parolen anzusprechen. Angekommen am S-Bahnhof stiegen sie dort in die Regionalbahn nach Weißenfels.

Hakenkreuze auf Rasen im Alfred-Kunze-Sportpark angebracht

28.

August
2013
Mittwoch

Bei einer Besichtigung des Alfred-Kunze-Sportparks (AKS) fanden Verantwortliche der SG Sachsen Leipzig - ehemals SG Leipzig-Leutzsch - Hakenkreuze auf dem Spielfeld vor, die Unbekannte durch das Besprühen des Rasens mit Unkrautvernichtungsmittel anbrachten.

Nazi-Schmierereien im Alfred-Kunze-Sportpark

24.

August
2013
Samstag

Unbekannte brachten in der Nacht zum Samstag mehrere antisemitische Schriftzüge und Symbole an. So wurden am Norddamm des Alfred-Kunze-Sportparks Davidsterne über das Vereinssymbol der BSG Chemie gesprüht sowie die Schriftzüge "NSU" und "Juden Chemie" an Wände angebracht.

Diskriminierende Beleidigung vor Fußball-Derby

16.

September
2012
Sonntag

Vor dem Stadtteilderby der Männerteams zwischen der BSG Chemie Leipzig und der SG Leipzig-Leutzsch beleidigte ein Chemie-Fan einen Polizisten als "Spasti".

Diskriminierende Sprechchöre bei Leutzscher Derby

9.

Juni
2012
Samstag

Am Nachmittag fand im Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig-Leutzsch das Stadtteilderby zwischen der SG Leipzig-Leutzsch (SGLL) und der BSG Chemie Leipzig statt.

Neonazistische Gesänge bei Fußballspiel der SGLL

4.

September
2011
Sonntag

Am Sonntag Nachmittag kam es während des Sachsenpokalspiels SG Leipzig Leutzsch (SGLL) gegen Roter Stern Leipzig (RSL) zu neonazistischen und antisemitischen Gesängen seitens der Fans des SGLL.

Antisemitischer Fangesang beim letzten Spiel des FC Sachsen

22.

Mai
2011
Sonntag

Mit der Auflösung des Vereins FC Sachsen Leipzig endet ein Stück Leipziger Fußballgeschichte. Vielen Fans war das letzte Spiel des Vereins Anlass genug, vermeintliche Fußballtraditionen wieder aufleben zu lassen: Während des Spiels sangen außergewöhnliche viele Anhänger des Vereins das sogenannte "U-Bahnlied" ("Eine U-Bahn bauen wir - von xy bis nach Auschwitz").

Konzert mit rechter Neofolk-Band "Blood Axis" in der Theaterfarbrik

20.

August
2011
Samstag

Ein Konzert der bekannten rechten Neofolk-Band "Blood Axis" lockte am Sonnabend rund 500 Besucher/innen in die "Theaterfrabrik Sachsen" im Leipziger Stadtteil Leutzsch. Neben der in der Szene legendären Gruppe des US-Amerikaners Michael Moynihan traten auch der Brite Andrew King, bis vor kurzem Mitglied der ebenfalls berüchtigten Band "Sol Invictus", sowie Uwe Nolte aus Halle mit seinem Projekt "Barditus" auf. Es handelte sich um das einzige Konzert von "Blood Axis" in Deutschland im Rahmen ihrer kurzen Europa-Tournee.

Neonazi präsentiert Hakenkreuz-Tätowierung in der Öffentlichkeit

6.

Juni
2010
Sonntag

Ein 24-jähriger Neonazi präsentierte am Sonntag bei einem Fußballspiel im Willi-Kühn-Sportpark offen sichtbar seine Hakenkreuz-Tätowierung am rechten Arm. Zudem hatte er an den Fingern sowie an anderen Körperstellen weitere neonazistische Symboliken tätowiert, darunter Sig-Runen, das Emblem des "Deutschen Jungvolkes" in der Hitlerjugend sowie die Doppel-Sig-Rune, das Zeichen der "Schutzstaffel" (SS).

Brutaler Angriff auf Weihnachtsfeier von FC-Sachsen-Fans

8.

Dezember
2007
Samstag

Rund 50 vermummte Personen stürmten gegen 22:30 Uhr eine Weihnachtsfeier im Vereinsheim "Sachsenstube", auf der sich Anhänger der Fangruppierung "Diablos" mit Familienmitgliedern und Freunden befanden. Die anwesenden Personen wurden u.a. mit Schlagstöcken und Schreckschusspistolen angegriffen, es gab mehrere Verletzte. Außerdem wurde das Inventar stark beschädigt und der Tresen angezündet - der Sachschaden soll bei 100.000 Euro liegen.