Lindenau | chronik.LE

Lindenau

Verschwörungsideologische und antisemitische Schmierereien am Lindenauer Markt

7.

Dezember
2020
Montag

An einer Litfaßsäule am Lindenauer Markt werden mit einem schwarzen Stift zahlreiche verschwörungsideologische und antisemitische Botschaften angebracht. So ist unter anderem von einer "Corona-Diktatur" zu lesen, welche durch die NWO eingerichtet wurde/werde. NWO (für "New World Order") steht dabei für eine verschwörungsideologische und antisemitische Chiffre einer kleinen Gruppe von Menschen, die im Geheimen eine Weltregierung respektive die Weltherrschaft anstreben.

Hakenkreuz in Lindenau angebracht

11.

Oktober
2020
Sonntag

An der Ecke Endersstraße/Lützener Straße wird ein deutlich sichtbares schwarzes Hakenkreuz auf einen Stromkasten angebracht. Aufmerksame Passant_innen entfernen die Schmiererei.

Zahlreiche Querdenken-Sticker am Lindenauer Markt angebracht

21.

Oktober
2020
Mittwoch

Am Lindenauer Markt werden zahlreiche Sticker der "Bewegung Leipzig - Querdenken 341" angebracht, die für die bundesweite Querdenken-Demonstration am 07.11.2020 in Leipzig werben (Hintergrundinfos zum bisherigen Demonstrationsgeschehen in Leipzig). Auf diesen ist eine Person mit Maske zu sehen. Die Maskenenden sind nicht wie üblich hinter dem Kopf befestigt, sondern führen zu einer Art Puppenspielervorrichtung. Die Person wird somit über ihre Maske fremdgesteuert.

SS-Runen am Lindenauer Hafen angebracht

27.

September
2020
Sonntag

Am Lindenauer Hafen werden zahlreiche SS-Runen angebracht. Die Schmierereien werden mit einem schwarzen und einem weißen Stift gezielt auf bereits übersprühte Stellen angebracht.

Hakenkreuztattoo vor Jüdin zur Schau gestellt

6.

August
2020
Donnerstag

Eine jüdische Leipzigerin steigt mit ihrer Tochter am Lindenauer Markt in die Straßenbahn. Als sie sich setzen bemerken sie sich gegenüber einen tätowierten Mann, welcher sein in ein Eisernes Kreuz eingefasstes Hakenkreuz offen zur Schau stellt. Die Frau erstattet daraufhin Anzeige.

Rassistische Anfeindungen in Lindenau

27.

August
2020
Donnerstag

Ein Mann, der auf dem Fahrrad eine Straßenkreuzung in Lindenau passiert, beleidigt eine Frau, die Kopftuch trägt, rassistisch. Ein Person interveniert und stellt den Mann zur Rede. Dieser beleidigt dann auch die Person als "Zecke" und ruft "Lieber tot als rot!". Die Person spricht mit der vorher beleidigten Frau und erkundigt sich nach ihrem Befinden und dem ihrer zwei Kinder. Andere anwesende Personen reagieren nicht auf die verbalen Angriffe des Mannes.

Kot-Attacke auf LINKEN-Büro in Lindenau

26.

Juli
2020
Sonntag

Auf das Abgeordneten- und Bürger_innenbüro "Interim" der Partei DIE.LINKE wird ein Anschlag mit Kot verübt. Dieser wird großflächig auf der Glastür angebracht.
Das Büro wurde bereits mehrfach Ziel von Sachbeschädigungen, so z.B. im März 2018 und Mai 2018.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Identitären-Sticker rings um den Lindenauer Markt verklebt

9.

Juli
2020
Donnerstag

An einigen Verkehrsschildern am und um den Lindenauer Markt werden mehrere Sticker der rechten, völkischen »Identitären Bewegung» angebracht. Die Sticker werben mit verklärenden Slogans wie "Heimatliebe ist kein Verbrechen" und "Schau dich um - alte weiße Männer haben all das geschaffen". Die Sticker werden von aufmerksamen Passant_innen entfernten.

Rassistischer Angriff in Lindenau

23.

Juni
2020
Dienstag

Gegen 19:40 Uhr läuft ein Syrer vom Lindenauer Markt zur Demmeringstraße, als er plötzlich von vier Männern angepöbelt wird. Dabei verwenden sie rassistische und neonazistische Parolen. Als der Betroffene sie zur Rede stellt, versetzt ihm einer der Männer einen Kopfstoß. Andere aus der Gruppe schlagen und treten auf ihn ein.

Drei männliche Tatverdächtige (29, 35 und 35) können durch die Polizei in unmittelbarer Tatortnähe gestellt werden. Alle drei sind vorbestraft und erhalten Haftbefehle.

Rassistische Pöbelei in Lindenau

24.

Juni
2020
Mittwoch

Gegen 7 Uhr morgens wird eine Person auf der Straße angepöbelt. Vermutlich aus einem fahrenden Auto heraus wird ihr die Parole "Geh doch zurück in dein Land" an den Kopf geworfen.