Lindenau

Erneute Veranstaltung der NPD in der Odermannstraße

19.

August
2011
Freitag

Im so genannten "Nationalen Zentrum" in der Odermannstraße soll laut Angaben der NPD Leipzig am Abend ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Herz für Deutschland des NPD – Kreisverbandes Leipzig" stattgefunden haben. Dies wäre bereits die vierte Veranstaltung in der Odermannstraße im August:

Erneut Veranstaltung im NPD-Zentrum in der Odermannstraße

17.

August
2011
Mittwoch

Im sogenannten "Nationalen Zentrum" der NPD in der Odermannstraße 8 hat am Abend erneut eine interne Veranstaltung stattgefunden. Diese stand möglicherweise in Zusammenhang mit dem Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß, der von Neonazis als Märtyrer verehrt wird, oder mit der für Sonnabend geplanten NPD-Kundgebung am Völkerschlachtdenkmal.

Bombenleger referiert bei der NPD Leipzig über "Widerstand in der DDR"

13.

August
2011
Samstag

Am Sonnabend referierte Josef Kneifel im NPD-Zentrum in der Leipziger Odermannstraße zum Thema "Widerstand in der DDR". Kneifel führte 1980 einen Bombenanschlag auf ein sowjetisches Denkmal in Chemnitz aus, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Heute engagiert er sich in der neonazistischen "Hilfsgemeinschaft für nationale Gefangene" (HNG) und tritt bei Propagandaveranstaltungen als "Zeitzeuge" auf.

Propagandaveranstaltung in der Odermannstraße zum neonazistischen "Antikriegstag"

14.

August
2011
Sonntag

Am 14. August fand im Leipziger NPD-Büro eine Veranstaltung der JN-Stützpunkte Leipzig und Nordsachsen statt. Anlaß war der diesjährige "Antikriegstag", ein jährlich stattfindender Neonaziaufmarsch in Dortmund.

Antisemitische Schmiererei in einem Haus in Lindenau

3.

August
2011
Mittwoch

Mit einem Kuli wurde in einem Wohnhaus in Lindenau die Nazi-Parole "Judenhaus" in einer Größe von 10 bis 20 Zentimetern an eine Wand geschmiert. Die Hausverwaltung ließ die antisemitische Bezeichnung nach Hinweis einer Mieterin umgehend entfernen und wird deswegen Anzeige erstatten. Aus welchem Grund die oder der unbekannte Täter gerade diese Parole in diesem Haus hinterließ, ist unbekannt.

Nazi-Anwältin Sylvia Stolz referiert bei der NPD Leipzig über ihre "Gesinnungshaft"

22.

Juli
2011
Freitag

Die u.a. wegen Volksverhetzung verturteilte Rechtsanwältin Sylvia Stolz hat am Freitagabend im sogenannten "Nationalen Zentrum" der NPD in der Odermannstraße über die Themen "Mein Weg in der nationalen Bewegung" und "Meine Zeit in der Gesinnungshaft" referiert. Die 48-jährige Stolz ist die Lebensgefährtin des bekannten Holocaustleugners Horst Mahler.

Mutter mit Kind in Straßenbahn von Rassisten beleidigt

14.

Juni
2011
Dienstag

Drei junge Männer haben am Dienstagnachmittag in einer Straßenbahn in Lindenau mehrere Personen rassistisch beleidigt. Die etwa Anfang 20-Jährigen pöbelten bereits beim Einsteigen an der Haltestelle Angerbrücke gegen "Neger", von denen es ihrer Meinung nach "in letzter Zeit zu viele in Leipzig" gebe. Diese Bemerkungen waren offenbar an einen Schwarzen gerichtet, der mit ihnen zusammen in die Tram der Linie 3 eingestiegen war, sich jedoch etwas weiter entfernt hinsetzte. Danach wandten sich die drei einer Mutter und ihrem sechsjährigen, ebenfalls schwarzen Kind zu.

Sonnenwendfeier in der Odermannstraße 8

22.

Juni
2011
Mittwoch

Am Abend des 22. Juni trafen sich mehrere Neonazis im "Nationalen Zentrum" in der Odermannstraße 8 um die Sommersonnenwende zu feiern.

Wieder Neonazis in Lindenau: Angriffe und eingeschlagene Scheiben im Leipziger Westen

28.

Mai
2011
Samstag

Am zweiten Wochenende in Folge griffen Neonazis in Lindenau Menschen und Kultureinrichtungen an. Anwohner_innen berichten, dass es sich dabei um gezielte Angriffe gehandelt habe.

Nazis schlagen erneut zu: Angriff in Plagwitz-Lindau

27.

Mai
2011
Freitag

In der Nacht zu Samstag gab es erneut einen Angriff von Nazis in Plagwitz-Lindenau. Etwa zehn Nazis wollten in den Club "Elipamanoke" in der Zschocherschen Straße. Bekleidet waren sie mehrheitlich mit T-Shirts, auf denen das Wort "Nationalist" prangte. Dort wurde ihnen jedoch der Zugang verwehrt. Aus Ärger über das Hausverbot beklebten sie die Scheiben des Clubs mit Aufklebern der NPD. Besucher_innen, die vor dem Eingang standen, wurden angepöbelt und beschimpft.