Lindenau | chronik.LE

Lindenau

NPD veranstaltet Liedermacherabend in der Odermannstraße

10.

März
2012
Samstag

Am Abend spielte der Nazi-Liedermacher Frank Rennicke auf Einladung der NPD im Nazizentrum in der Odermannstraße 8 in Lindenau.

Wenigstens einmal Punker sein: Nazi-Fasching im NPD-Zentrum

18.

Februar
2012
Samstag

Groß angekündigt in den sozialen Netzwerken wurde die Faschingsveranstaltung, aber am Ende ging niemand hin. Neben zwei lokalen führenden NPD-/JN-Funktionären, fanden nur fünf weitere als Punker verkleidete Neonazis den Weg ins NPD-Zentrum Odermannstraße. Die schafften es immerhin, eine lustige Kette bunter Luftballons über die Eingangstür an den sonst grauen 3-Meter-Metallzaun zu baumeln.

Einstiger SS-Mann spricht im NPD-Zentrum

4.

Februar
2012
Samstag

Am 4. Februar 2012 fand am Abend im Leipziger NPD-Zentrum in der Odermannstraße 8 ein Vortrag statt. Laut einer Facebook-Gruppe hatten die Organisatoren einen Leipziger ehemaligen SS-Unterscharführer ("17. SS-Division Götz von Berlichingen") ausfindig gemacht: Referent soll Rolf D. gewesen sein, der wiederum nach einem Bericht des neonazistischen "Aktionsbüro Nordsachsen" seltsamerweise nur über seine Jugend, über die Zeit in russischer Kriegsgefangenschaft sowie das Leben im "entnazifizierten" Deutschland berichtet haben soll.

Nazis aus dem NPD-Zentrum attackieren Passanten in der Odermannstraße

13.

Januar
2012
Freitag

In der Lindenauer Odermannstraße kam es in der Nacht vom 13. zum 14. Januar zu tätlichen Auseinandersetzungen, wie die Polizei berichtete. Demnach seien sich fünf Personen begegnet, zwei Personen hätten Verletzungen erlitten, drei Personen seien daraufhin mit einem Auto geflüchtet. Ein Anwohner, der den "Vorfall" beobachtete, habe die Polizei alarmiert. Nach LVZ-Informationen prüft die Polizei, ob beteiligte Personen eine Verbindung zur organisierten Neonazi-Szene im NPD-Zentrum hätten.

Neonazis bedrohen Radfahrer in der Odermannstraße

1.

Oktober
2011
Samstag

Am Samstagabend gegen 18 Uhr passiert ein Radfahrer das NPD-Zemntrum in der Odermannstraße. Fünf Männer, die unmittelbar vor dem Nazi-Zentrum stehen, pöbeln ihn an und beleidigen ihn rassistisch. Anschließend rennen sie ihm hinterher und bedrohen ihn.

Erneute Veranstaltung der NPD in der Odermannstraße

19.

August
2011
Freitag

Im so genannten "Nationalen Zentrum" in der Odermannstraße soll laut Angaben der NPD Leipzig am Abend ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Herz für Deutschland des NPD – Kreisverbandes Leipzig" stattgefunden haben. Dies wäre bereits die vierte Veranstaltung in der Odermannstraße im August:

Erneut Veranstaltung im NPD-Zentrum in der Odermannstraße

17.

August
2011
Mittwoch

Im sogenannten "Nationalen Zentrum" der NPD in der Odermannstraße 8 hat am Abend erneut eine interne Veranstaltung stattgefunden. Diese stand möglicherweise in Zusammenhang mit dem Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß, der von Neonazis als Märtyrer verehrt wird, oder mit der für Sonnabend geplanten NPD-Kundgebung am Völkerschlachtdenkmal.

Bombenleger referiert bei der NPD Leipzig über "Widerstand in der DDR"

13.

August
2011
Samstag

Am Sonnabend referierte Josef Kneifel im NPD-Zentrum in der Leipziger Odermannstraße zum Thema "Widerstand in der DDR". Kneifel führte 1980 einen Bombenanschlag auf ein sowjetisches Denkmal in Chemnitz aus, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Heute engagiert er sich in der neonazistischen "Hilfsgemeinschaft für nationale Gefangene" (HNG) und tritt bei Propagandaveranstaltungen als "Zeitzeuge" auf.

Propagandaveranstaltung in der Odermannstraße zum neonazistischen "Antikriegstag"

14.

August
2011
Sonntag

Am 14. August fand im Leipziger NPD-Büro eine Veranstaltung der JN-Stützpunkte Leipzig und Nordsachsen statt. Anlaß war der diesjährige "Antikriegstag", ein jährlich stattfindender Neonaziaufmarsch in Dortmund.

Antisemitische Schmiererei in einem Haus in Lindenau

3.

August
2011
Mittwoch

Mit einem Kuli wurde in einem Wohnhaus in Lindenau die Nazi-Parole "Judenhaus" in einer Größe von 10 bis 20 Zentimetern an eine Wand geschmiert. Die Hausverwaltung ließ die antisemitische Bezeichnung nach Hinweis einer Mieterin umgehend entfernen und wird deswegen Anzeige erstatten. Aus welchem Grund die oder der unbekannte Täter gerade diese Parole in diesem Haus hinterließ, ist unbekannt.