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Mitte / Zentrum

Unter ihresgleichen: Annette Groth beim "AK Nahost"

12.

März
2015
Donnerstag

Parallel zur Leipziger Buchmesse, deren Schwerpunkt das 50-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland ist – überschrieben ist die Buchmesse daher auch mit "1965 bis 2015. Deutschland - Israel" – organisiert der AK Nahost ein Gegenprogramm, welches u.a. in dem Räumen der Universität stattfindet.

Hitlergruß und Pöbelei an Rande von CSD

23.

Juli
2018
Montag

Während des Aufbaus für die Demonstration zum Leipziger Christopher Street Day werden die Aufbauenden von einer in einem Cafe sitzenden Person als "Abschaum" betitelt. Weiterhin zeigt der Mann einen Hitlergruß und ruft "Heil Hitler". Darauf angesprochen, beleidigt er eine Person als "Scheiß Tunte" und entfernt sich als die betroffene Person ihr Handy holt, um mit der Polizei zu telefonieren. Der Täter taucht später wieder auf und pöbelt an verschiedenen Ständen auf dem anschließenden Fest auf dem Leipziger Marktplatz Personen an und bedrängt diese.

Rechte demonstrieren für "Frauenrechte"

29.

Juli
2018
Sonntag

Die erst wenige Wochen zuvor gegründete Facebook-Seite "Frauen fordern" kündigt eine Kundgebung unter dem Motto "Wir Frauen fordern: Keine Gewalt in Deutschland" an. Diese soll auf dem Parkplatz vor der Industrie- und Handelskammer am Goerdelerring in Leipzig stattfinden.

Rassistischer Angriff im Bahnhof

18.

Juli
2018
Mittwoch

Am Mittwoch gegen 17 Uhr wollen zwei Personen aus Syrien (15 und 20) mit dem Zug von Leipzig in Richtung Cottbus fahren. Ein 40-jähriger alkoholisierter Mann zeigt zuerst den Hitlergruß in Richtung der beiden, beleidigt sie und schlägt dem einen mit der flachen Hand ins Gesicht. Infolgedessen kommt es zu einer Rangelei. Als ein Geschädigter versucht, mit seinem Handy die Polizei zu rufen, tritt ihm der Angreifer dies aus der Hand, sodass es auf den Boden fällt und beschädigt wird. Daraufhin zückt der Angreifer ein Cuttermesser und bedroht die beiden.

Antizionistisches Graffiti am Augustusplatz

14.

Juli
2018
Samstag

An einen Fahrplan der LVB wird der Schriftzug "Anti Zion Area" angebracht. Damit wird suggeriert, dass es sich um einen Raum, welcher frei von Zionismus sei, handelt.

Transfeindlicher Übergriff vor der Universität Leipzig

25.

Juni
2018
Montag

Am Montag gegen 18.30 Uhr wird eine transsexuelle Studentin vor der Moritzbastei von einem vorbei laufenden Fremden nach ihrem Geschlecht gefragt und aufgefordert, den Intimbereich zu entblößen. Die Betroffene will das Gespräch beenden, woraufhin der Täter ihr unvermittelt ins Gesicht schlägt und ihr die Nase bricht. Passant_innen übernehmen die Erstversorgung der Angegriffenen. Gemeinsam mit einer Freundin sucht die Studentin die nächstgelegene Notaufnahme auf.

Sexistische Beleidigungen durch Punker am Willy-Brandt-Platz

18.

Juni
2018
Montag

Am Kleinen Willy-Brandt-Platz findet wie jeden Montag die Montagskundgebung statt, dabei kommt es zu beleidigenden sexistischen Pöbeleien durch alkoholisierte Punker. Nachdem es schon lautstarke Beleidigungen unbekannten Auslösers gab, wird eine Rednerin der Kundgebung schließlich als "rote Fotze" und "Rotfaschistin" beschimpft. Sie hatte zuvor darüber gesprochen, dass kürzlich in Themar wieder ungestört mehrere Tausend Neonazis feiern konnten, ohne dass Polizei und Landesregierung dies unterbinden würden.

Erneut antisemitische Graffiti im Leipziger Westen

11.

Mai
2018
Freitag

An der Haltestelle Goerdelerring wird an einen Fahrkartenautomat der LVB ein Tag "Anti Zion" angebracht. Weiterhin wird an der Haltestelle Sportforum Süd auf dem Liniennetzplan der LVB der Slogan "Anti Zion! Free Palestine! Free World!" angebracht. Dieser ist mit einem durchgestrichenen Davidstern verziert. Ähnliche Schmierereien gab es in jüngster Vergangenheit zuhauf, so u.a. am 08.

Antisemitische Äußerungen und Bedrohung beim "Marsch des Lebens"

11.

April
2018
Mittwoch

Anlässlich des Jom HaSchoa (deutsch: "Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) versammeln sich 150 Menschen am Richard-Wagner-Hain und demonstrieren durch die Leipziger Innenstadt, um den Opfern der Shoah und dem jüdischen Widerstand zu gedenken. In Redebeiträgen werden aktuelle Phänomene des Antisemitismus benannt und problematisiert.

Angriff auf St. Pauli-Fan in der Innenstadt

3.

September
2017
Sonntag

Ein 34-jähriger sitzt in der Schillerstraße in der Leipziger Innenstadt und wird unvermittelt von Unbekannten angegriffen. Sie treten ihm so lange ins Gesicht bis er bewusstlos wird. Der Geschädigte wird erheblich im Gesicht verletzt und muss in einer Klinik operiert werden. Die Polizei vermutet das Motiv bei der Bekleidung des Angegriffen: er trug einen schwarzen Pullover, des als links bekannten Hamburger Fußballvereins Sankt Pauli.