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Mitte / Zentrum

Rassistische Thesen im Museum Runde Ecke vorgestellt

17.

März
2018
Samstag

Im Rahmen der Buchmesse findet die Vorstellung des Buchs "10 Thesen für ein weltoffenes Deutschland" im Museum in der Runden Ecke statt. Autor_innen sind die als Bürgerrechtler_innen bekannt gewordenen Gunter Weißgerber, Richard Schröder und Eva Quistorp. Das Buch und auch seine Vorstellung strotzen dabei - entgegen seines Titels - vor rassistischen und pauschalisierenden Aussagen.

Neulich in Leipzig: LVZ und Weißgerber schwadronieren über "Staatsversagen" und Asyl

14.

März
2018
Mittwoch

Die LVZ veröffentlicht ein Interview mit dem Bürgerrechtler und ehemaligen SPD-Abgeordneten Gunter Weißgerber. In diesem werden sein Buch "10 Thesen für ein weltoffenes Deutschland" und die darin vertretenen Thesen besprochen. Weißgerber bezeichnet im Interview die Grenzöffnung 2015 und die Aufnahme von Geflüchteten als "eklatantes Staatsversagen". Weiterhin unterstellt er, dass der Bundestag seine Funktion als Kontrollinstanz verloren hätte, ebenso wie die als "Jubelperser" bezeichneten Medien.

Neulich in Leipzig: Rassistische und homosexuellenfeindliche Fangesänge von BVB-Fans

3.

März
2018
Samstag

Beim Heimspiel von RB Leipzig gegen Dortmund fallen angereiste BVB-Fans mit rassistischen, homofeindlichen und nationalistischen Fanrufen auf. So soll laut Augenzeug_innen eine Gruppe am Bahnhof unter anderem "Schwule an die Wand", "Deutschland den Deutschen" und "Scheiß Asylanten" gerufen haben. Ein Polizist hätte nach Beschwerden zu verstehen gegeben, dass man diese Aussagen in einer Demokratie aushalten müsse.

Neonazistische Schmierereien im Seminargebäude der Universität Leipzig

26.

Januar
2018
Freitag

Im Seminargebäude der Universität Leipzig werden mit einem Marker zwei Hakenkreuze sowie der Schriftzug "SS" an eine Toilettentür geschmiert. Auf der selben Toilette wurde zwei Wochen zuvor schon ein Aufkleber der Leipziger Burschenschaft Germania angebracht.

Neonazistische Schmierereien an der Leipziger Universität

29.

Januar
2018
Montag

An einer Mauer am Hauptcampus der Universität Leipzig in der Innenstadt werden zwei Graffiti angebracht. Diese sind ein SS-Symbol sowie ein Hakenkreuz. Innerhalb weniger Stunden werden die Graffiti übermalt und somit unkenntlich gemacht.

Krass: Ein Video voller Aktionen der Leipziger "Identitären"

11.

Juni
2017
Sonntag

Die Schlingel der der sogenannten "Identitären"-Leipzig haben es wieder krachen lassen. Während ihr Banden-Führer, Martin Sellner, alles daran setzt, um mit weiteren Kamerad_innen im Mittelmeer auf menschenverachtender Mission umhershippern zu können, haben die "Identitären"-Leipzig ihren ganzen Mut, ihr ganzes Können und ihre ganze Kreativität zusammengenommen.

Banner der "Identitäre Bewegung" im Leipziger Zentrum

11.

März
2017
Samstag

Der Leipziger Ableger der "Identitären Bewegung" bringt an einer Werbetafel nahe der Höfe am Brühl ein Banner mit der Aufschrift "Ja zu Europa, nein zur Union!" an.

Neonazi-Sticker im Hauptbahnhof

19.

Dezember
2017
Dienstag

Am Zugang zu den Gleisen 1 und 2 am Leipziger Hauptbahnhof klebt ein Neonazi-Sticker. Auf diesem ist groß "Nazi-Kiez" zu lesen. Ringsherum sind mehrere durchgestrichene Symbole zu sehen: der Bundesadler, ein Polizeihut, Drogensymbole, das Identitären-Logo, Hammer und Sichel sowie eine Antifa-Flagge.

Rassistische Schriftzüge an Betonsperren in Leipzig

12.

Dezember
2017
Dienstag

Unbekannte beschmieren im Leipziger Zentrum mehrere Betonsperren mit den Schriftzügen "Danke Merkel" sowie "MultiKulti läuft". Die Betonsperren sind eine Sicherheitsvorkehrung in Reaktion auf den Terroranschlag im Dezember 2016 auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Sie sollen Fahrzeugen den Zugang zum Weihnachtsmarkt erschweren bzw. verunmöglichen.

Identitären-Plakate in der Innenstadt

24.

November
2017
Freitag

Die so genannte "Identitäre Bewegung" verklebt am Dittrichring Plakate mit der Aufschrift "Ermordet Verhöhnt Vergessen". Mit dieser Kampagne wollen die "Identitären" auf vermeintlich vergessene Opfer von "Ausländerkriminalität" aufmerksam machen. Sie fordern ein "angemessenes Gedenken für die Opfer der fatalen Multikulti-Ideologie", den "Rücktritt aller politisch Verantwortlichen im Zusammenhang mit der illegalen Grenzöffnung 2015" sowie die "Remigration aller kriminell gewordenen Einwanderer".