Nordost | chronik.LE

Nordost

Neonazistische Sticker auf Fahrradbrücke angebracht

7.

September
2020
Montag

Auf und um die Fahrradbrücke zwischen Volkmarsdorf und Schönefeld werden mehrere Sticker mit der Aufschrift "Nazis. Sex. Leipzig" angebracht. Diese sind mit "Junge Revolution" unterschrieben.

"Juden BSG"-Graffiti in Mockau

8.

August
2020
Samstag

An der Friedrichshafener Straße im Leipziger Stadtteil Mockau ist ein "Juden BSG"-Graffiti zu sehen. BSG steht dabei für den Leipziger Fußballverein BSG Chemie Leipzig. Das Wort "Jude" wird in Teilen der Leipziger Fanszene als Schimpfwort gebraucht. Gegnerische Spieler_innen und Fans sollen sich, gemäß verbreiteter antijüdischer Vorurteile, als Schädlinge, minderwertig und nicht lebenswert abgewertet fühlen. Damit werden also nicht nur vermeintliche Gegner_innen beleidigt, sondern antijüdische Vorurteile wiederholt und Jüd_innen somit massiv abgewertet.

Aidshilfe Leipzig mit Plakaten neonazistischer Partei beklebt

16.

Juli
2020
Donnerstag

An der Eingangstür zum Büro der Aidshilfe Leipzig werden Plakate der neonazistischen Partei Der III. Weg angebracht. Sie werden direkt über das Programm für den diesjährigen Christopher Street Day (CSD) geklebt. Auf den Plakaten ist der Slogan "Gesunde Familien statt Homo-Propaganda" zu lesen. Auf ihrer Website bekennt sich die Partei zur Propagandaaktion und bezeichnet den CSD als "Entartetenparade" welcher "Propaganda für unnatürliche Sexual- und Partnerschaftsmodelle ohne Reproduktionspotenzial" schüre.

Spielplatz in Portitz beschmiert

22.

Mai
2020
Freitag

Der Drachenspielplatz in der Werfelstraße in Plaussig-Portitz wird mit neonazistischer Propaganda beschmiert. Mit Edding werden u.a. die Parolen "Portitz gegen Antifa", "LOK Fans gegen links" sowie "Fuck AfD - love NPD!!" angebracht.

Sexistische Beleidigungen in Schönefeld

22.

Mai
2020
Freitag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag wird eine Person an einer Straßenkreuzung der Stöckelstraße in Leipzig-Schönefeld sexistisch beleidigt. Eine Person beschimpft sie dabei lautstark als "Hure" und "Scheiß Fotze".

Rechte Parolen in Leipzig-Schönefeld

22.

Mai
2020
Freitag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag zieht eine Gruppe Männer pöbelnd durch den Leipziger Stadtteil Schönefeld. Dabei rufen sie u.a. "Antifa Hurensöhne".

Geschichtsrevisionistische Sticker in Schönefeld geklebt

12.

Januar
2020
Sonntag

Im Mariannenpark werden an einem Pfahl und auf einer Sitzbank Sticker verklebt, auf denen eine Pyramide mit einem Auge an der Spitze dargestellt werden. Dieses Motiv taucht häufig im Kontext mit Verschwörungstheorien auf. Zudem ist auf den Aufklebern ein Verweis auf einen Film zu sehen. Auf der Webseite, die für einen Dokumentarfilm wirbt, befinden sich vor allem geschichtsrevisionistische Inhalte, die auf einen "letzten Kampf um Europa" verweisen.

Neonazistische Sticker und Sprühereien in Schönefeld

13.

Oktober
2019
Sonntag

Am Wochenende werden auf der Ossietzkystraße im Leipüziger Stadtteil Schönefeld mehrere NS-verherrlichende Graffiti in gelber Farbe gesprüht. Mit gelber Farbe werden ein Hakenkreuz sowie die Schriftzüge NS und NSDAP angebracht.
In umliegenden Straßen des Stadtteils tauchen zeitgleich Sticker der neonazistischen Parteien "Die Rechte" und "Der III. Weg" auf.
Wann genau die Schmierereien und Graffiti angebracht werden ist nicht bekannt.

Neonazis hören laut Rechtsrock

31.

August
2019
Samstag

In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 1.30 Uhr stehen zwei Neonazis an der Dimpfelstraße Ecke Heinkstraße und hören laut Rechtsrock. Augenscheinlich sind sie betrunken. Einer der beiden zeigte am 04. Juli 2019 am Stannebeinplatz den Hitlergruß..

Thekla: Antisemitische und rassistische Beleidigung während eines A-Jugendfußballspiels

21.

April
2019
Sonntag

Während des A-Jugendspiels zwischen dem SV Thekla und Blau-Weiß Leipzig grölen Fans von Thekla antisemitische und rassistische Äußerungen. So werden Spieler des Gästeteams als "Kanaken" und "Judenschweine" bezeichnet. Bei dem Team von Blau-Weiß sind viele Spieler mit Migrationshintergrund aktiv.

Nach einer Strafstoß-Entscheidung zum Ende des Spiels gegen Thekla verhindern Ordner*innen einen Platzsturm durch Thekla-Fans. Das Spiel wird daraufhin abgebrochen. Die Polizei wird alarmiert und nimmt einen Schlag von Thekla-Trainer Ronny Claus gegen den Blau-Weiß-Torwart auf.