Nordost

Hakenkreuze auf Bänke im Mariannenpark geschmiert

17.

Dezember
2021
Freitag

Im Mariannenpark werden an mehrere Bänke Hakenkreuze geschmiert. Insgesamt werden an drei Bänke für Hakenkreuze angebracht. Alle Bänke befinden sich entlang des Hauptweges.

Angriffe auf Geflüchtetenunterkunft in Thekla

13.

Dezember
2021
Montag

In der Nacht vom 13.12. auf den 14.12.2021 bewerfen unbekannte Täter_innen eine Unterkunft für Geflüchtete im Stadtteil Thekla mit Eiern. In den Tagen zuvor werden wiederholt Silvesterknaller gezielt vor der Unterkunft zur Detonation gebracht. Nach Zeug_innenaussagen sind Auszubildende eines naheliegenden Ausbildungszentrums der Baubranche für die Detonationen verantwortlich.

Neulich in Leipzig: Rassistische Gewaltphantasien im Park

16.

Oktober
2021
Samstag

Eine Gruppe PoC sitzt auf einer Bank im Mariannenpark. Als zwei Männer und zwei Frauen mit Kinderwagen vorbeikommen, taxieren diese die Personen auf der Bank mit finsteren Blicken. Sie bleiben zeitweise extra dafür stehen um die Personen demonstrativ und provokant anzustarren. Zueinander äußern sie, dass "man da eigentlich rüber laufen sollte und sie niederknüppeln sollte". Die Kleidung der beiden Männer deutet auf eine subkulturelle Zuordnung zur Neonaziszene hin.

Alkoholisierte Gruppe beleidigt und bedroht Anwohner_innen

18.

Juni
2021
Freitag

Freitagnacht gegen 23:30 Uhr werden etwa 15 Männer und zwei Frauen, alle stark alkoholisiert, aus einer Kneipe in der Breiten Straße gebeten. Als sie vor der Bar noch ihre Getränke austrinken, stimmen sie lautstark das Steiger-Lied an, ein aus dem Erzgebirge stammendes Volkslied. Umherstehende und dazukommende Anwohner_innen werden sexistisch beleidigt, weiterhin zeigte eine Person den umstehenden Menschen ihren Hintern. Später wird noch ein Hausprojekt in der Nähe mit dem Ruf "Zieht endlich aus ihr Zecken oder wir zünden euer Haus an" bedroht. Die Gruppe zieht dann weiter.

Badegast trägt tätowierten Reichsadler mitsamt Hakenkreuz

18.

Juni
2021
Freitag

Ein Badegast des Sommerbads Schönefeld trägt für alle sichtbar ein Tattoo auf seiner Brust. Das Tattoo umfasst ein Reichsadler samt Hakenkreuz. Die verwendete Kombination war das offizielle Hoheitszeichen des Deutschen Reiches zwischen 1935 und 1945, also zur Zeit des Nationalsozialismus.
Das Badepersonal weist ihn darauf hin, das Symbol zu bedecken, was er auch befolgt.

Hitlergruß zur Verabschiedung

10.

Juni
2021
Donnerstag

Vor dem Rewe-Supermarkt an der Gorkistraße verabschieden sich zwei Männer. Einer der beiden, der mit einem Hund vor der Kaufhalle steht, streckt dazu mehrfach den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß aus.

Vierergruppe verklebt Nazisticker

13.

Juni
2021
Sonntag

Sonntag im Abtnaundorfer Park: Eine Gruppe, bestehend aus vier Personen um die dreißig, spaziert durchs Grün. Mit großer Selbstverständlichkeit kratzen sie dabei Sticker ab, die Geflüchtete willkommen heißen und bringen stattdessen Aufkleber mit neonazistischem Inhalt an. Darauf wird unter anderem die nationalsozialistische Vision eines "Großdeutschlands" mit dem Slogan "Das Ganze Deutschland soll es sein" propagiert. Die Sticker stammen von dem neonazistischen Versandhandel "druck-18" des Thüringer Neonazis Tommy Frenck.

Neonazistische Sticker am Stannebeinplatz verklebt

26.

April
2021
Montag

Rings um den Stannebeinplatz werden zahlreiche Sticker der »Jungen Nationalisten«, der Jugendorganisation der NPD, verklebt. Diese werden zumeist auf antifaschistischen Stickern angebracht und werben mit dem rassistischen Slogan "Deutschland den Deutschen".

Zusammenkunft in Kamenzer Straße

30.

April
2021
Freitag

In den Räumen der Kamenzer Straße 12 wird eine gemäß den Corona-Schutzbestimmungen unzulässig große Versammlung festgestellt. Das Ordnungsamt ruft die Polizei hinzu. Im Gebäude werden insgesamt sechs Männer und eine Frau aus unterschiedlichen Haushalten festgestellt. Einer der Männer ist zuvor bereits durch politisch rechte Straftaten aufgefallen. In den Räumlichkeiten werden Sportutensilien aufgefunden. In einem Raum befindet sich eine Hakenkreuzfahne an der Wand.

Antizionistische Schmiererei im Leipziger Osten

28.

Februar
2021
Sonntag

An einer Hauswand auf der Hermann-Liebmann-Straße zwischen Eisenbahnstraße und Ludwigstraße wird mit einem schwarzen Stift der Slogan "Fuck Israili Land" (Schreibweise im Original) angebracht. Der_Die Schmierfink_in hetzt damit offensichtlich gegen den jüdischen Staat Israel, welcher einen Schutzraum für Juden_Jüdinnen darstellt und immer wieder antizionistischen und antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt ist.