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Neonazistische Sticker und Sprühereien in Schönefeld

13.

Oktober
2019
Sonntag

Am Wochenende werden auf der Ossietzkystraße im Leipüziger Stadtteil Schönefeld mehrere NS-verherrlichende Graffiti in gelber Farbe gesprüht. Mit gelber Farbe werden ein Hakenkreuz sowie die Schriftzüge NS und NSDAP angebracht.
In umliegenden Straßen des Stadtteils tauchen zeitgleich Sticker der neonazistischen Parteien "Die Rechte" und "Der III. Weg" auf.
Wann genau die Schmierereien und Graffiti angebracht werden ist nicht bekannt.

Neonazis hören laut Rechtsrock

31.

August
2019
Samstag

In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 1.30 Uhr stehen zwei Neonazis an der Dimpfelstraße Ecke Heinkstraße und hören laut Rechtsrock. Augenscheinlich sind sie betrunken. Einer der beiden zeigte am 04. Juli 2019 am Stannebeinplatz den Hitlergruß..

NPD-Wahlkampf in Leipzig

29.

August
2019
Donnerstag

Die NPD veranstaltet im Rahmen ihres Landtagswahlkampfes zwei Kleinstkundgebungen in Leipzig. Dabei machen sie vor dem Allee-Center in Grünau und am Stannebeinplatz in Schönefeld halt. Bei den Kundgebungen sprechen jeweils verschiedene Redner (u.a. Frank Franz, NPD-Bundesvorsitzender; Jens Baur, Landesvorsitzender NPD Sachsen und Peter Schreiber, stellvertretender Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur sächsischen Landtagswahl). Weiterhin wird Infomaterial verteilt.

Erneut Neonazi-Angriff in Mockau - drei LINKE-Mitglieder attackiert

28.

Juni
2019
Freitag

Nachdem bereits vergangenen Samstag ein exzessiver körperlicher Angriff durch Neonazis in Mockau erfolgte, werden weitere Personen im Stadtteil attackiert.
Nach Angaben eines Abgeordneten der Partei DIE LINKE hängen gegen 23 Uhr drei Parteimitglieder Veranstaltungsplakate der Partei am Mockau-Center ab.

Neonazis greifen Person in Mockau an

23.

Juni
2019
Sonntag

In der Nacht von Samstag zu Sonntag verprügeln gegen 3 Uhr mehrere Rechte an der Ecke Oelßnerstraße/Wilhelm-Busch-Straße in Leipzig-Mockau eine Schwarze Person. Als die Polizei kommt rufen die Täter laut "Sieg Heil" und "Heil Hitler" sowie weitere rechte Parolen.
Da die Täter scheinbar nicht von der Polizei in Gewahrsam genommen werden, können sie ungestört weiter neonazistische Parolen grölen und Anwohner_innen bedrohen.

Neonazistische Schmierereien in Neuschönefeld

17.

Juni
2019
Montag

Mit einem Edding werden auf dem Durchgang von der Marcusgasse zum Bernhardiplatz im Leipziger Stadtteil Neuschönefeld mehrere neonazistische Schmierereien angebracht. Darunter befinden sich mehrere Hakenkreuze, SS-Runen sowie der Slogan "Nazi-Kiez". Mit letzterem wird versucht, einen Anspruch auf eine Vorherrschaft im Stadtviertel deutlich zu machen.

Infostand vom III. Weg in Mockau findet nicht statt

20.

April
2019
Samstag

Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" kündigt an an der Ecke Essener/Mockauer Straße im Rahmen des Wahlkampfes einen Infostand abhalten zu wollen. Über soziale Netzwerke kündigt sich bereits tags zuvor Protest vor Ort an. So bringen Unbekannte auf einer Baustelle gegenüber Transparente an, die auf den neonazistischen Charakter der Partei hinweisen. Am Tag selbst erscheint niemand der Partei, nach Informationen der Polizei aufgrund von Krankheit.

Neonazistische Sticker in Mockau

2.

März
2019
Samstag

In der Mockauer Straße zwischen Haltestelle Döringstraße und Haltestelle Mockau Post werden diverse neonazistische Sticker angebracht. Ein abgebildeter Slogan ist "Refugess not welcome - MOCKAU VERBOT". Mehrere Sticker stammen dabei von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie der Schulhof-CD der NPD-Jugendorganisation "Junge Nationalisten".

Alternatives Projekt von Neonazis angegriffen

8.

Mai
2019
Mittwoch

In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch kommt es in einem Ladenprojekt in der Leipziger Gorkistraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Vorausgegangen war dem der Rauswurf von drei Neonazis aus dem Projekt. Diese werfen daraufhin Flaschen auf das Gebäude und rufen sexistische, rassistische und antisemitische Beleidigungen. Durch Eintreten der Ladentür verschaffen sie sich erneut Zugang, weswegen es zu einem Handgemenge kommt, in dessen Verlauf die Neonazis aus dem Laden gedrängt werden können. Einer Person bricht ein Neonazi durch einen Kopfstoß die Nase.

"Arbeit macht frei" in Bahnunterführung angebracht

12.

Februar
2019
Dienstag

Unbekannte schreiben den Spruch "Arbeit macht frei" auf den Boden in der Unterführung der S-Bahnstation Leipzig-Nord. Der Spruch stand während des Nationalsozialismus über mehreren Eingangstoren zu Konzentrationslagern, unter anderem in Auschwitz.

Der Spruch wurde vermutlich bereits vor einiger Zeit dort angebracht.