Nordost

Alkoholisierte Gruppe beleidigt und bedroht Anwohner_innen

18.

Juni
2021
Freitag

Freitagnacht gegen 23:30 Uhr werden etwa 15 Männer und zwei Frauen, alle stark alkoholisiert, aus einer Kneipe in der Breiten Straße gebeten. Als sie vor der Bar noch ihre Getränke austrinken, stimmen sie lautstark das Steiger-Lied an, ein aus dem Erzgebirge stammendes Volkslied. Umherstehende und dazukommende Anwohner_innen werden sexistisch beleidigt, weiterhin zeigte eine Person den umstehenden Menschen ihren Hintern. Später wird noch ein Hausprojekt in der Nähe mit dem Ruf "Zieht endlich aus ihr Zecken oder wir zünden euer Haus an" bedroht. Die Gruppe zieht dann weiter.

Badegast trägt tätowierten Reichsadler mitsamt Hakenkreuz

18.

Juni
2021
Freitag

Ein Badegast des Sommerbads Schönefeld trägt für alle sichtbar ein Tattoo auf seiner Brust. Das Tattoo umfasst ein Reichsadler samt Hakenkreuz. Die verwendete Kombination war das offizielle Hoheitszeichen des Deutschen Reiches zwischen 1935 und 1945, also zur Zeit des Nationalsozialismus.
Das Badepersonal weist ihn darauf hin, das Symbol zu bedecken, was er auch befolgt.

Hitlergruß zur Verabschiedung

10.

Juni
2021
Donnerstag

Vor dem Rewe-Supermarkt an der Gorkistraße verabschieden sich zwei Männer. Einer der beiden, der mit einem Hund vor der Kaufhalle steht, streckt dazu mehrfach den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß aus.

Vierergruppe verklebt Nazisticker

13.

Juni
2021
Sonntag

Sonntag im Abtnaundorfer Park: Eine Gruppe, bestehend aus vier Personen um die dreißig, spaziert durchs Grün. Mit großer Selbstverständlichkeit kratzen sie dabei Sticker ab, die Geflüchtete willkommen heißen und bringen stattdessen Aufkleber mit neonazistischem Inhalt an. Darauf wird unter anderem die nationalsozialistische Vision eines "Großdeutschlands" mit dem Slogan "Das Ganze Deutschland soll es sein" propagiert. Die Sticker stammen von dem neonazistischen Versandhandel "druck-18" des Thüringer Neonazis Tommy Frenck.

Neonazistische Sticker am Stannebeinplatz verklebt

26.

April
2021
Montag

Rings um den Stannebeinplatz werden zahlreiche Sticker der »Jungen Nationalisten«, der Jugendorganisation der NPD, verklebt. Diese werden zumeist auf antifaschistischen Stickern angebracht und werben mit dem rassistischen Slogan "Deutschland den Deutschen".

Zusammenkunft in Kamenzer Straße

30.

April
2021
Freitag

In den Räumen der Kamenzer Straße 12 wird eine gemäß den Corona-Schutbestimmungen unzulässig große Versammlung festgestellt. Das Ordnungsamt ruft die Polizei hinzu. Im Gebäude werden insgesamt sechs Männer und eine Frau aus unterschiedlichen Haushalten festgestellt. Einer der Männer ist zuvor bereits durch politsch rechte Straftaten aufgefallen. In den Räumlichkeiten werden Sportutensilien aufgefunden. In einem Raum befindet sich eine Hakenkreuzfahne an der Wand.

Antizionistische Schmiererei im Leipziger Osten

28.

Februar
2021
Sonntag

An einer Hauswand auf der Hermann-Liebmann-Straße zwischen Eisenbahnstraße und Ludwigstraße wird mit einem schwarzen Stift der Slogan "Fuck Israili Land" (Schreibweise im Original) angebracht. Der_Die Schmierfink_in hetzt damit offensichtlich gegen den jüdischen Staat Israel, welcher einen Schutzraum für Juden_Jüdinnen darstellt und immer wieder antizionistischen und antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt ist.

Homofeindliche Bedrohung im Rabet

22.

März
2021
Montag

Eine Person durchquert den Park Rabet. Auf Höhe des Fußballfelds wird sie als "Schwuchtel" beschimpft. Außerdem wird gerufen, dass die Person bloß nicht wieder dorthin kommen solle. Die Abwertung von Homosexualität, (vermeintlich) effiminiertem Verhalten und Weiblichkeit ist ein konstituierendes Element (toxischer) Männlichkeit und ist Bestandteil rechter und faschistischer Ideologien.

Nazis im Leipziger Osten unterwegs

25.

Februar
2021
Donnerstag

Am frühen Morgen zieht eine Gruppe von 4 bis 5 angetrunkenen Personen durch die Mariannenstraße im Leipziger Osten und skandiert Sprechchöre, die sich gegen Antifaschist_innen richten. Eine Person, die die nächtliche Szene beobachtet, ordnet sie der Naziszene zu und schätzt sie als gewaltbereit ein.

Neonazis randalieren in Ladengeschäft

10.

Juli
2020
Freitag

Drei durch ihre Szenekleidung als Neonazis erkennbare Männer betreten einen Elektroladen im migrantisch geprägten Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld und wollen ihre Handys laden. Als das abgelehnt wird, beginnen sie am Verkaufstresen zu randalieren, wobei ein PC stark beschädigt wird. Die hinzugerufene Polizei stellt die Identität der Männer fest.