Mockau

Hakenkreuze auf Transporter gesprüht

3.

November
2020
Dienstag

Am Dienstagvormittag wird ein Transporter im Zeitfenster von 11.15 und 11.30 Uhr auf der Mockauer Straße beschmiert. Auf der Heckseite des Fahrzeugs werden zwei Hakenkreuze angebracht.

"Juden BSG"-Graffiti in Mockau

8.

August
2020
Samstag

An der Friedrichshafener Straße im Leipziger Stadtteil Mockau ist ein "Juden BSG"-Graffiti zu sehen. BSG steht dabei für den Leipziger Fußballverein BSG Chemie Leipzig. Das Wort "Jude" wird in Teilen der Leipziger Fanszene als Schimpfwort gebraucht. Gegnerische Spieler_innen und Fans sollen sich, gemäß verbreiteter antijüdischer Vorurteile, als Schädlinge, minderwertig und nicht lebenswert abgewertet fühlen. Damit werden also nicht nur vermeintliche Gegner_innen beleidigt, sondern antijüdische Vorurteile wiederholt und Jüd_innen somit massiv abgewertet.

Nazi-Bedrohungen in Auto gekratzt

18.

Mai
2020
Montag

Das Auto einer alternativen Person wird rundum zerkratzt und mit neonazistischen Botschaften versehen.
Die Täter_innen hinterlassen unter anderem den Schriftzug "Juden". Außerdem verkünden sie "Adolf war hier".
Zudem werden die Außenspiegel abgetreten.

"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"-Plakat verunglimpft

19.

Mai
2020
Dienstag

Die Freie Waldorfschule Leipzig trägt den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". In Anlehnung an das dazugehörige Logo werden von Neonazis mehrere Plakate in und an der Schule angebracht, auf welchem "Schule ohne Greta - Schule mit Verstand" steht. Damit wird auf die Klimaaktivistin Greta Thunberg angespielt, die Rechten und Neonazis ein Dorn im Auge ist. Das angebrachte Plakat verweist auf die Kampagne "Schülersprecher" der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der NPD.

Erneut Neonazi-Angriff in Mockau - drei LINKE-Mitglieder attackiert

28.

Juni
2019
Freitag

Nachdem bereits vergangenen Samstag ein exzessiver körperlicher Angriff durch Neonazis in Mockau erfolgte, werden weitere Personen im Stadtteil attackiert.
Nach Angaben eines Abgeordneten der Partei DIE LINKE hängen gegen 23 Uhr drei Parteimitglieder Veranstaltungsplakate der Partei am Mockau-Center ab.

Neonazis greifen Person in Mockau an

23.

Juni
2019
Sonntag

In der Nacht von Samstag zu Sonntag verprügeln gegen 3 Uhr mehrere Rechte an der Ecke Oelßnerstraße/Wilhelm-Busch-Straße in Leipzig-Mockau eine Schwarze Person. Als die Polizei kommt rufen die Täter laut "Sieg Heil" und "Heil Hitler" sowie weitere rechte Parolen.
Da die Täter scheinbar nicht von der Polizei in Gewahrsam genommen werden, können sie ungestört weiter neonazistische Parolen grölen und Anwohner_innen bedrohen.

Infostand vom III. Weg in Mockau findet nicht statt

20.

April
2019
Samstag

Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" kündigt an an der Ecke Essener/Mockauer Straße im Rahmen des Wahlkampfes einen Infostand abhalten zu wollen. Über soziale Netzwerke kündigt sich bereits tags zuvor Protest vor Ort an. So bringen Unbekannte auf einer Baustelle gegenüber Transparente an, die auf den neonazistischen Charakter der Partei hinweisen. Am Tag selbst erscheint niemand der Partei, nach Informationen der Polizei aufgrund von Krankheit.

Neonazistische Sticker in Mockau

2.

März
2019
Samstag

In der Mockauer Straße zwischen Haltestelle Döringstraße und Haltestelle Mockau Post werden diverse neonazistische Sticker angebracht. Ein abgebildeter Slogan ist "Refugess not welcome - MOCKAU VERBOT". Mehrere Sticker stammen dabei von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie der Schulhof-CD der NPD-Jugendorganisation "Junge Nationalisten".

Antisemitisches Graffiti in Leipzig-Mockau

17.

Dezember
2017
Sonntag

An der Kreuzung Gontardweg/Mockauer Straße ist der Graffiti-Schriftzug "Juden-BSG" angebracht. Daneben sind mehrere Graffiti die auf den Fußballverein Lokomotive Leipzig hinweisen.

NPD "blockiert" medienwirksam geplante Asylunterkunft in Mockau

18.

Oktober
2015
Sonntag

Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass im Leipziger Stadtteil Mockau eine weitere Flüchtlingsunterkunft entstehen soll. Als "Zeltstadt" für bis zu 200 Personen konzipiert, wurde die Unterkunft in nur zwei Tagen errichtet. Am Sonntag zogen die ersten Geflüchteten dort ein. Empfangen wurden Sie von ca. 30 Neonazis, die versuchten, die Ankunft von Bussen mit Geflüchteten durch eine Sitzblockade zu behindern.