Mockau | chronik.LE

Mockau

Skater in Mockau von Neonazis bedroht und beschimpft

17.

Dezember
2011
Samstag

Zwei junge Männer wurden gegen 18 Uhr in Mockau auf dem Weg zur Straßenbahn-Haltestelle Mockau-Post von vier erkennbaren Neonazis bedroht und als "Zeckenschweine" beschimpft. Dies geschah möglicherweise, weil einer der Betroffenen aufgrund seiner Identifizierung als "Skater" nicht in das Weltbild der Nazis passte. Die Angreifer trugen Textilien der neonazistischen Kleidermarke "Thor Steinar" und waren etwa 22 bis 24 Jahre alt.

Mockau: mutmaßliche Lok-Fans sprühen "Sieg Heil" an Hauswand

29.

Juni
2008
Sonntag

Unbekannte sprühten an einem Wohnblock in der Essener Straße 64 die Worte "Freiheit", "Sieg Heil", "LOK", "Scheiß Chemie" und "Odin(z)". Auf dem Parkplatz gegenüber des Wohngrundstückes wurden noch drei PKW`s mit den Worten „OPIZ" bzw. „ODIN" und „LOK" beschmiert.

Nazis verletzen vermeintlich linke Person in Straßenbahn

1.

März
2008
Samstag

In der Nacht zum ersten März bestiegen vier Vermummte im Alter von 18 bis 24 Jahren eine Straßenbahn der Linie 9 in Mockau-Nord. Die Tatverdächtigen vermuteten nach Polizeiangaben in der Tram "Personen des linken Spektrums". Wie die Polizei weiter mitteilte, schlug ein vermummter Angreifer einem 22-Jährigen mit einem Schlagstock ins Gesicht. Das Opfer trug eine Platzwunde davon und mußte ambulant behandelt werden.

Der Vorfall wurde erst im Zuge der Ermittlungen wegen des brutalen Überfalls auf einen Nachtbus in der Nacht zum 1. Mai 2008 bekannt.

Zwanzig Vermummte überfallen Nachtbus mit Besuchern des Courage-Konzerts

1.

Mai
2008
Donnerstag

Im Stadtteil Mockau ist in der Nacht zum 1. Mai 2008 ein Bus der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) brutal überfallen worden. Etwa zwanzig Vermummte fielen an der Haltestelle Friedrichshafner/Essener Straße gegen 1.30 Uhr über den nahezu voll besetzten Bus her. Dabei wurde ein 19-Jähriger schwer verletzt. Mit dem Bus fuhren vor allem Besucher des "Courage zeigen"-Konzerts vom Völkerschlachtdenkmal nach Hause. Mit der Veranstaltung soll ein Zeichen gesetzt werden gegen Nazismus, Gewalt und Rassismus.

"Aryan Brotherhood"-Club polizeilich geräumt

31.

Januar
2008
Donnerstag

Das Klubhaus "Aryan Brotherhood" wurde bereits im Januar polizeilich geräumt, da laut Ordnungsamt der Stadt Leipzig ordnungswidrig ein Gewerbe unterhalten wurde. Bekannt wurde dies erst im März durch eine entsprechende Anfrage der Linksfraktion im Stadtrat.