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Thekla

Thekla: Antisemitische und rassistische Beleidigung während eines A-Jugendfußballspiels

21.

April
2019
Sonntag

Während des A-Jugendspiels zwischen dem SV Thekla und Blau-Weiß Leipzig grölen Fans von Thekla antisemitische und rassistische Äußerungen. So werden Spieler des Gästeteams als "Kanaken" und "Judenschweine" bezeichnet. Bei dem Team von Blau-Weiß sind viele Spieler mit Migrationshintergrund aktiv.

Nach einer Strafstoß-Entscheidung zum Ende des Spiels gegen Thekla verhindern Ordner*innen einen Platzsturm durch Thekla-Fans. Das Spiel wird daraufhin abgebrochen. Die Polizei wird alarmiert und nimmt einen Schlag von Thekla-Trainer Ronny Claus gegen den Blau-Weiß-Torwart auf.

"Happy Reichskristallnacht": Naziangriff auf linke Jugendliche

9.

November
2013
Samstag

In der Nähe einer Kneipe in der Tauchaer Straße im Leipziger Stadtteil Thekla kam es am Abend des 9. Novembers zu einem massiven Übergriff auf vier Jugendliche. Dabei wurden Parolen wie "Happy Reichskristallnacht", "Scheiß Zecken" und "Sieg Heil" gerufen sowie der sogenannte Hitler-Gruß gezeigt. Einer der Angreifer war mit einer Sturmhaube vermummt und trug ein T-Shirt der Neonazi-Band "Weisse Wölfe".

Horst-Wessel-Laken an Brücken bei Leipzig

23.

Februar
2009
Montag

Die Polizei hat am 23. Februar an verschiedenen Stellen in der Umgebung von Leipzig Plakate sowie Bettlaken mit Bezug zum Todestag von Horst Wessel entdeckt. Der SA-Sturmführer wurde im Dritten Reich als Märtyerer verherrlicht, von ihm stammte der Text der offiziellen Parteihymne der NSDAP. Die Transparente hingen im Bereich der Bundesstraße 2 in Markkleeberg, an zwei Brücken über der Bundesstraße 6 bei Wurzen, im Bereich der Bundesautobahn 14 an der Brücke Thekla sowie im Stadtgebiet von Döbeln.

NPD verteilt "Leipziger Stimme"

16.

Januar
2009
Freitag

Am Freitagmorgen wurde in den Briefkästen der Stadtteile Portitz und Thekla das NPD-Propaganda-Blatt "Leipziger Stimme" verteilt. Die 4-seitige Zeitung bedient sich üblicher rechtsradikaler Parolen mit explizitem Leipzigbezug.

Das Propaganda-Blatt wurde ausserdem in den Stadtteilen Möckern, Lindenau und Großzschocher verteilt.