Nordost | chronik.LE

Nordost

"Happy Reichskristallnacht": Naziangriff auf linke Jugendliche

9.

November
2013
Samstag

In der Nähe einer Kneipe in der Tauchaer Straße im Leipziger Stadtteil Thekla kam es am Abend des 9. Novembers zu einem massiven Übergriff auf vier Jugendliche. Dabei wurden Parolen wie "Happy Reichskristallnacht", "Scheiß Zecken" und "Sieg Heil" gerufen sowie der sogenannte Hitler-Gruß gezeigt. Einer der Angreifer war mit einer Sturmhaube vermummt und trug ein T-Shirt der Neonazi-Band "Weisse Wölfe".

Vierte Zerstörung der Gedenktafel an ehemaliger KZ-Außenstelle in Neuschönefeld

21.

Juli
2013
Sonntag

Am 21. Juli 2013 zerstörten unbekannte Täter_innen das Wegezeichen und die dazugehörige Gedenktafel an der ehemaligen KZ-Außenstelle in der Kamenzer Straße 10. Die Tafel verwies auf das an dieser Stelle gelegene größte der acht Leipziger Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, in dem zahlreiche polnische Zwangsarbeiter_innen gefangen waren.

Nazi-Flugblatt in Schönefeld

31.

Oktober
2012
Mittwoch

Am Mittwoch wurde in Schönefeld ein Flyer der Gruppe "Heimattreues Leipzig" verteilt. Inhaltlich richtet sich der Flyer in rassistischer Manier gegen ein geplantes Heim für Asylsuchende.

Hakenkreuz-Schmierereien in Schönefeld

16.

April
2012
Montag

In der Nacht zu Dienstag beschmierten Unbekannte Häuser in der Paul-Heyse-Straße (Schönefeld) mit Hakenkreuzen. Bereits Mitte März brachten Unbekannte Aufkleber mit neonazistischen Inhalten in der Paul-Heyse-Straße an.

"Heimat Treue" Flugblätter

15.

Februar
2012
Mittwoch

Die hauptsächlich für ihre einzigartige Rechtschreibung bekannte, sonst eher zurückhaltende Gruppe "Heimat Treues Leipzig" machte Mitte Februar mit einem Briefkasteneinwurf im Nordosten der Stadt auf sich aufmerksam. In völkischer und antiamerikanischer Manier beschweren sich die Autoren über Auslandseinsätze der Bundeswehr. Dabei steht für die Neonazis die "Freiheit der Völker" in Kontrast zur Freiheit des Einzelnen im Vordergrund.

Neonazi-Propaganda in Schönefeld

11.

März
2012
Sonntag

Unbekannte beschmierten in der Nacht zu Montag mehrere Hauswände in der Paul-Heyse-Straße mit Parolen wie "NS Jetzt" und "Anti Antifa". Weiterhin wurden auch zahlreiche Aufkleber vom neonazistichen "Freien Netz" angebracht.

Rassistische Beschimpfung und Handgreiflichkeiten an rechtsoffener Kneipe

27.

Dezember
2011
Dienstag

Am 27.Dezember kam es zwischen 3 und 4 Uhr morgens zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Ort des Geschehens war der öffentliche Raum vor der Gaststätte "Frankenstube" in der Wurzner Straße 22. Augenzeug_innen hörten im Zuge der Auseinandersetzung den Satz "Solche Russen wie ihr sind der Grund warum wir Nazis sind".

Mockau: Morddrohung in der Bahn

16.

Januar
2012
Montag

Eine Serie von Bedrohungen, Beleidigungen und Angriffen gegen einen jungen Mann aus Mockau durch eine Gruppe Neonazis fand am Montag ihren Höhepunkt. In der Tram 1 von Mockau nach Lausen wurde der Mann durch Mitglieder der Neonazigruppe, die ihm bereits mehrfach aufgelauert hatte, bedroht. Sie forderten ihn auf, den Stadtteil zu verlassen, andernfalls würden sie ihn töten. Die Neonazis gaben sich durch ihr Outfit und Buttons als Anhänger der Freien Kräfte / Autonome Nationalisten zu erkennen.

Mockau: Neonazis greifen erneut an

31.

Dezember
2011
Samstag

Ein junger Mann, der sich seit geraumer Zeit im Fadenkreuz einer Gruppe von Neonazis aus Leipzig-Mockau befand, wurde nach dem verlassen des Rewe-Supermarktes in der Essener Straße in Mockau erneut Opfer eines Angriffes durch Neonazis aus der gleichen Gruppe, die ihn schon am 12., 19. und 28. Dezember 2011 beleidigt, bedroht und angeg

Mockau: Erneuter Übergriff an der Tramhaltestelle Mockau Post

28.

Dezember
2011
Mittwoch

Auf dem Weg zur Tramhalteselle "Mockau Post" traf ein junger Mann auf zwei, offenbar aus Mockau stammende Neonazis. Er wurde von einem der Männer gegen die Scheibe der Haltestelle gedrückt, geschlagen und mit den Worte bedroht: "Es reicht, wir haben die Schnauze voll von dir!". Umstehende Passant_innen, die das Geschehen zweifelsohne bemerkten, schritten nicht ein.