Möckern

Mit SS-Losung in der S-Bahn

9.

Juni
2021
Mittwoch

In der S3 von Halle nach Leipzig sitzt ein Fahrgast mit großem Hund. Trotz der globalen Corona-Pandemie trägt der Mann seine Maske nur bis zur Höhe seiner Unterlippe. Auf seinem rechten Unterarm prangt deutlich leserlich ein Tattoo mit der Aufschrift "Meine Ehre heißt Treue". Dies war der Leitspruch der nationasozialistischen Schutzstaffel (SS) und stellt einen Straftatbestand nach §86 StGB wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dar.

Wegen Maskenpflicht: Fahrgast greift Busfahrer an

17.

Oktober
2020
Samstag

Ein Mann, zwei Frauen und zwei Kinder steigen am Samstag Abend an der Haltestelle "Möckernscher Markt" in die Buslinie 80 ein. Der Busfahrer macht die Gruppe auf das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes aufmerksam. Als der Mann seinen Sitzplatz erreicht, nimmt er diesen ab und wird vom Busfahrer erneut auf die Maskenpflicht hingewiesen. Daraufhin wird der Mann verbal ausfällig. Als die Gruppe an der Haltestelle Bremer Straße aussteigt, kommt der Mann auf den Busfahrer zu, beleidigt ihn und schlägt ihm anschließend ins Gesicht. Dieser verteidigt sich mit einem Tierabwehrspray.

Neonazi-Sticker auf Toilette der Agentur für Arbeit

15.

Oktober
2019
Dienstag

Auf der Toilette der Agentur für Arbeit wird ein Sticker mit der Aufschrift "Vermischt euch nicht! Rettet die letzten 8 Prozent!" angebracht. Damit wird auf eine angebliche Vermischung von "Rassen" oder Kulturen abgezielt, welche abgelehnt wird. Das der Austausch zwischen verschiedenen Menschen rund um den Globus sowie Migrations- und Fluchtbewegungen Teil der Menschenheitsgeschichte sind wird mit dieser Sichtweise negiert.

Gruppe greift Geflüchtete im Leipziger Norden an

22.

Juli
2019
Montag

Gegen 22.30 Uhr werden zwei Geflüchtete aus Venezuela zwischen der S-Bahnhaltestelle Olbrichtstraße und dem Jobcenter in der Georg-Schuhmann-Straße überfallen. Die Gruppe von 10 bis 15 Personen beschimpft die beiden und greift sie an.

LINKEN-Büro im Leipziger Norden angegriffen

5.

Januar
2019
Samstag

Zwischen Freitag (04.01.) 11 Uhr und Montag (07.01.) 08:10 Uhr haben Unbekannte das LINKEN-Büro „Nordstern“ in der Georg-Schumann-Straße angegriffen und beschmiert. Neben einem Hakenkreuz wurden die Worte "Lügen Linke" sowie "Lügenmeister" angebracht. Weiterhin finden sich am Büro Rückstände von Böllerexplosionen.

Hakenkreuz in Möckern abgebracht

27.

Oktober
2017
Freitag

Auf dem Dach eines Gebäudes der alten Heeres-Bäckerei an der Ecke Max-Liebermann-/Olbrichtstraße wird ein Hakenkreuz in roter Farbe angebracht. Durch seine Größe und den exponierten Ort ist es bereits von weitem sichtbar. Das Gebäude ist in baufälligem Zustand und nicht mehr in Benutzung.

Hakenkreuzschmierereien in Möckern

21.

April
2017
Freitag

An mehrere Häuser, Mauern und einen Stromverteiler in und um der Georg-Schumann-Straße im Stadtteil Möckern sprühen Unbekannte mehrere Hakenkreuze, Runen und Schriftzüge in schwarzer Farbe.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Zeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Juli 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

27-Jähriger attackiert Mann und zeigt Hitlergruß

19.

September
2016
Montag

Ein 27-Jähriger hat am Montag in der Georg-Schumann-Straße in Möckern einen 40-Jährigen und dessen Bekannte angegriffen. Der jüngere Mann beleidigte das Paar zunächst. Dabei zeigte er mehrmals den Hitlergruß und schrie neonazistische Parolen. Danach griff er den älteren Mann an, stieß ihn zu Boden und würgte ihn, bis dieser blau anlief. Passanten kamen dem Angegriffenen zur Hilfe. Dieser erlitt Verletzungen im Gesicht und am Hals und wurde ambulant behandelt.

Nazi-Wünsch-Dir-Was: "Möckern bleibt braun!"

4.

September
2014
Donnerstag

Von einer künstlerischen Aktion von Radio Blau vor dem Jobcenter in Leipzig-Möckern fühlten sich zwei anwohnende Neonazis offensichtlich in ihrer Ruhe gestört. Augenzeug_innen des Auftritts berichteten, dass die Nazis verkündeten: "Ihr habt schon Connewitz und Plagwitz, aber Möckern bleibt braun."

NPD verteilt "Leipziger Stimme"

16.

Januar
2009
Freitag

Am Freitagmorgen wurde in den Briefkästen der Stadtteile Portitz und Thekla das NPD-Propaganda-Blatt "Leipziger Stimme" verteilt. Die 4-seitige Zeitung bedient sich üblicher rechtsradikaler Parolen mit explizitem Leipzigbezug.

Das Propaganda-Blatt wurde ausserdem in den Stadtteilen Möckern, Lindenau und Großzschocher verteilt.