Ost

Neonazistische Parolen in Leipzig-Volkmarsdorf

30.

Mai
2017
Dienstag

Auf einer Fußgängerbrücke zwischen Leipzig-Volkmarsdorf und Leipzig-Schönefeld werden die neonazistischen Parolen "Anti-Antifa" und "NS jetzt" gesprüht. Die Abkürzung NS steht dabei für Nationalsozialismus.

Neonazi bedroht Menschen und attackiert Bar in Neustadt-Neuschönefeld

18.

März
2017
Samstag

Seit geraumer Zeit terrorisiert im Leipziger Osten ein Neonazi "alternativ" aussehende Personen. So auch am Samstag Abend.
Der im Stadtteil bereits bekannte Neonazi beleidigt zunächst Gäste einer Bar in Volkmarsdorf, aus der er daraufhin verwiesen wird. Im weiteren Verlauf bedroht er auf der Straße, vermutlich aus Frust, zwei weitere unbeteiligte Personen. Diese flüchten sich wiederum in die Bar. Nur kurz darauf fährt er mit seinem Fahrrad erneut an der Bar vorbei und wirft einen Stein, welcher den Fensterrahmen trifft.

Rechte werfen Schnipsel mit "Islamisierung Tötet" im Paunsdorf Center

2.

Februar
2017
Donnerstag

Ein Unbekannter, in einem weißen Gewand verkleidet als "islamistischer Gefährder", wirft dutzende Papierschnipsel mit der Aufschrift "Islamisierung Tötet" von der zweiten Etage im Einkaufzentrum "Pausdorf Center". Wenige Stunden nach der Tat bekennt sich die rechte Gruppe "Der Schild" auf Facebook zu der Aktion.

Leipziger NPD-Chef nach Attacke auf Fahrradfahrer in U-Haft

2.

August
2015
Sonntag

Der Leipziger NPD-Chef und Stadtrat Enrico Böhm sitzt nach einem Übergriff auf einen Fahrradfahrer in U-Haft. Böhm soll am Sonntag den Fahrradfahrer, der mit einem Lastenfahrrad unterwegs war, erst bedrängt haben. Als der Betroffene an einer roten Ampel das Kennzeichen von Böhms Fahrzeug fotografieren wollte, stieg dieser aus und schlug auf den Fahrradfahrer ein, der sich dagegen wehrte.

Leipziger NPD-Vorsitzender als "besorgter Bürger" im Lokalfernsehen

14.

Oktober
2014
Dienstag

Der lokale TV-Sender "Leipzig Fernsehen" berichtet über eine Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung zur geplanten Einrichtung einer befristeten Notunterkunft für Asysuchende in Paunsdorf. In dem Beitrag kommt der Leipziger NPD-Vorsitzende und designierte Stadtrat Enrico Böhm als "besorgter Bürger" zu Wort (hier ab min 1:12). Dass sie damit einem NPD-Kader eine Bühne für seine Propaganda geben, war dem Sender offenbar nicht bewusst - oder egal.

Neulich: "Sieg Heil"-Grüße in der Straßenbahn

25.

Januar
2013
Freitag

Das Private ist manchmal auch das Politische. Etwa wenn man im öffentlichen Raum fremde Personen bewusst an den eigenen privaten Gesprächen teilhaben lässt, indem man laut genug ins Handy brüllt. So geschehen am Freitagabend kurz vor 22 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 4 Richtung Stötteritz. Ein muskulöser Mann grüßte mehrfach alle bei ihm Anrufenden mit einem zackigen "Heil Hitler" oder auch "Sieg Heil" - zur Erheiterung seiner Begleiterinnen.

Neonazi-Gäste bei Krawallbrüder-Konzert im "Hellraiser"

31.

März
2012
Samstag

Bei einem Konzert im Metallschuppen "Hellraiser" im Leipziger Stadtteil Engelsdorf haben einige Besucher/innen in einer Pause vor dem Veranstaltungsort Lieder der Nazibands "Endstufe" und "Sleipnir" angestimmt. Bei diesen Gästen soll es sich um Neonazis aus Nordsachsen gehandelt haben. Im "Hellraiser" selbst spielten an diesem Abend die Oi-Bands "Soifass", "Slapshot" und "Krawallbrüder", die vom "Oireszene"-Blog dem so genannten Grauzonen-Spektrum zugeordnet werden.

Neonazis feiern "Heß-Wochen"

31.

August
2010
Dienstag

Im Rahmen einer so genannten "Heß-Woche" haben Neonazis in ganz Sachsen des Hitler-Stellvertreters und verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß gedacht, der sich am 17. August 1987 erhängt hat. In den Nächten um den Todestag sind unter anderem in Grimma, Borna, Geithain, Eilenburg, Delitzsch, Kohren-Sahlis, Frohburg, Bad Lausick, Döbeln, Torgau und Leisnig Aufkleber, Plakate, Graffitis und Schmierereien angebracht worden.

Leipziger Bürger mobilisieren gegen Sinti und Roma

27.

August
2010
Freitag

Im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf drohen Anwohner_innen eine Bürgerwehr gegen eine Gruppe von Sinti und Roma zu gründen. In einem offenen Brief machen sie diese für große Verschmutzungen, belästigende Bettelei, Steine werfende Kinder und sonstige Kriminalität rund um die Lukaskirche verantwortlich. Die Gründung einer Bürgerwehr gegen Sinti und Roma stellt für die Bewohner_innen den Weg dar, um ihrer extreme(n) Feindlichkeit gegen die betreffende Minderheit Ausdruck zu verleihen.

Nach WM-Achtelfinale: Jubelparade mit Beleidigungen

27.

Juni
2010
Sonntag

Nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zogen mehrere Personen jubelnd zu Fuß und mit Fahrzeugen durch den Leipziger Osten. Als die kleine Parade an der Kreuzung Eisenbahnstraße/Idastraße einen Zwischenstopp einlegte, beschimpften die mit schwarz-rot-goldenen Fahnen und anderen Fan-Utensilien ausgestatteten Deutschland-Fans die Nutzer_innen des dortigen Wächterhauses, die gerade am offenen Fenster die Sonne genossen. Laut Augenzeug_innen wurden von der offenen Ladefläche eines Kleinlaster Beleidigungen wie "Ihr Dreckspack" gerufen.