Mölkau | chronik.LE

Mölkau

Rechte Sticker in Mölkau verklebt

30.

Oktober
2020
Freitag

In der Albrechtshainer Straße im Leipziger Stadtteil Mölkau werden zahlreiche Sticker der neurechten Initiative Ein Prozent verklebt. Diese werben unter anderem mit der Parole "Deutschland steht auf". Auf das Straßenschild der Geschister-Scholl-Straße, benannt nach den Widerstandskämpfer_innen Sophie und Hans Scholl wird ein Sticker mit der Aufschrift "Deutschland ist bunt genug" angebracht.

Rassistische Botschaften in Mölkau

3.

Juli
2020
Freitag

Immer wieder werden in Mölkau rassistische Sticker verklebt und neonazistische Graffiti angebracht. Regelmäßig werden diese jedoch auch durch engagierte Anwohner_innen entfernt. Dies stört die anbringende Person offensichtlich. In einer handgeschriebenen Botschaft beschwert sie sich darüber, dass "immer wieder diese kleinen Botschaften ans Volk" abgerissen werden. Weiterhin werden der Islam und Muslime als "Verbrecher Religion" bezeichnet in welcher eine Ziege noch mehr Wert sei als eine Frau. Den Sachsen komme im Kampf gegen diese Entwicklungen eine besondere Rolle zu.

Radmuttern am Auto gelöst

2.

Juli
2020
Donnerstag

Unbekannte lockern die Radmuttern einer Schwarzen Person in Mölkau. Diese hatte die Muttern erst zwei Wochen zuvor nachziehen lassen und geht daher von einer gezielten Aktion aus. Aufgrund vorheriger Erfahrungen im Stadtviertel ordnet sie den Vorfall als rassistisch motiviert ein.

Neonazistische Schmierereien in Mölkau

1.

Juli
2020
Mittwoch

Unbekannte sprühen an mehrere Bäume und Verkehrsschilder am Ortsausgang Mölkau das Kürzel NS. Weiterhin wird das Graffiti "No Nazi Area" an einem Haus in der Engelsdorfer Straße verkürzt und wirbst neuerlich für eine "Nazi Area".

Neonazistische Schmierereien in Mölkau

18.

August
2019
Sonntag

Auf einer Hauswand in der Zweinaundorferstraße finden sich neonazistisch codierte Schmierereien. Unter anderem ist die Zahlenkombination "444" gesprüht. Die Zahl 4 steht hierbei für den vierten Buchstaben im Alphabet. In neonazistischen Kreisen wird das Kürzel für "Deutschland den Deutschen" verwendet. Daneben findet sich "Fuck A im Kreis" gesprüht. Dies ist als Ablehnung politischer Gegner_innen bzw Anhänger_innen des Anarchismus zu verstehen.
Die Graffiti befinden sich bereits seit längerer Zeit dort.

Rassistische Beleidigung in Mölkau

26.

Juli
2018
Donnerstag

Ein Iraker wird im Leipziger Stadtteil Mölkau rassistisch beleidigt. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen zwei weibliche Tatverdächtige wird im September 2018 eingestellt.

Leipziger NPD-Chef nach Attacke auf Fahrradfahrer in U-Haft

2.

August
2015
Sonntag

Der Leipziger NPD-Chef und Stadtrat Enrico Böhm sitzt nach einem Übergriff auf einen Fahrradfahrer in U-Haft. Böhm soll am Sonntag den Fahrradfahrer, der mit einem Lastenfahrrad unterwegs war, erst bedrängt haben. Als der Betroffene an einer roten Ampel das Kennzeichen von Böhms Fahrzeug fotografieren wollte, stieg dieser aus und schlug auf den Fahrradfahrer ein, der sich dagegen wehrte.

Stadtratskandidaten der NPD zerstören Linke- und SPD-Plakate

20.

Mai
2009
Mittwoch

Der NPD-Kreisvorsitzende Helmut Herrmann und der Landesvorsitzende Winfried Petzold - beide kandidieren auch für den Leipziger Stadtrat - sind am Mittwochabend von der Polizei dabei erwischt worden, wie sie Wahlplakate der Partei Die Linke abrissen und diese durch eigene ersetzten. Das berichtet die LVZ unter Berufung auf Polizeikreise. Der Vorfall soll sich gegen 20 Uhr in der Richard-Lehmann-Straße ereignet haben. Neben dem 74-jährigen Herrmann und dem 65-jährigen Petzold sollen noch drei weitere NPD-Anhänger aus Leipzig und Borna an der Umplakatierung beteiligt gewesen sein.

Neonazipropaganda am "Tag der Befreiung"

8.

Mai
2008
Donnerstag

Der 53. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus, wurde von Leipziger Nazis zum Anlass genommen, ihre geschichtsrevisionistische Ideologie propagandistisch in die Öffentlichkeit zu tragen. In den Morgenstunden tauchten am Donnerstag im Stadtgebiet eine Reihe von Holzkreuzen, Plakaten und Graffitis auf. Die Botschaft: Unter dem Slogan "8. Mai - Wir feiern nicht", wird der Sieg der Aliierten über das Dritte Reich zum Begin einer Unterdrückung des deutschen Volkes umgedeutet.