Südvorstadt | chronik.LE

Südvorstadt

Thorsten Schulte stellt auf Einladung des AfD-nahen Mittelstandsforums verschwörungstheoretisches Buch vor

15.

Januar
2019
Dienstag

Auf Einladung des AfD-nahen »Mittelstandsforums für Deutschland« stellt der Autor Thorsten Schulte sein Buch "Kontrollverlust" vor. Die Veranstaltung findet in der Emilienstraße 15 statt.

Aufforderung zum Mord an Drogendealern

2.

November
2019
Samstag

An einer Hauswand in der Altenburger Straße wird dazu aufgefordert Drogendealer umzubringen. Neben der Tatsache, dass es sich bei Mordaufrufen immer um eine reaktionäre und menschenverachtende Gesinnung handelt, kommt hier eine gesellschaftlich geteilte Ablehnung und teilweise sogar Hass auf Drogendealer dazu. Diesen wird unterstellt für soziale Probleme verantwortlich zu sein, wobei sie lediglich Ausdruck, nicht aber Ursache, dieser sind.

Gruppe junger Rechter will sich in der Südvorstadt prügeln - oder doch nicht?

18.

Oktober
2019
Freitag

7 junge Männer laufen am Südplatz entlang und reden dabei etwas über "grün-links-Scheiße". Als sie daraufhin von einem Passanten deutlich aufgefordert werden das Stadtviertel zu verlassen, wollen zwei der Männer sich prügeln und zwei weitere die beiden unbedingt davon abhalten.

Neonazis pöbeln in Südvorstadt

11.

Oktober
2019
Freitag

Zwei ca. 25-jährige Männer schreien gegen 3.00 Uhr auf der Karl-Liebknecht-Straße auf der Höhe Hohe Straße zwei Personen mit "Heil Hitler" an. Sie äußern, dass sie betrunken seien und fragen provozierend, was die anderen beiden eigentlich wollen. Die beiden Angesprochenen laufen weiter, um einem Konflikt zu entgehen.

Erneute Poggenburg-Kundgebung in Leipzig

21.

August
2019
Mittwoch

Der ehemalige AfD-Politiker André Poggenburg will erneut in Leipzig-Connewitz aufmarschieren. Dies ist in diesem Jahr bereits der fünfte Versuch im Leipziger Süden eine Versammlung durchzuführen. (Vgl. Chronik-Beiträge zum 12. Februar 2019, 01. Mai 2019, 05.

Antisemitische Schmiererei im Amtsgericht

13.

Juni
2019
Donnerstag

Auf der öffentlichen Herrentoilette des Amtsgerichts Leipzig ist der Schriftzug "JDN BSG" angebracht. Das Kürzel steht dabei für "Juden BSG" und dient somit als antisemitische Abwertung und Beleidigung gegenüber Anhänger_innen des Fußballvereins BSG Chemie Leipzig. In der Vergangenheit wurden in und um Leipzig mehrfach solche Slogans durch Aufkleber und Graffiti angebracht.

Richter begründet Urteil mit rassistischem Kommentar

23.

Mai
2019
Donnerstag

Der Richter Marcus Pirk äußert sich während einer Verhandlung abfällig über einen Angeklagten. Dabei benutzt er rassistische Zuschreibungen und Exotisierungen, um der Glaubwürdigkeit des Angeklagten zu schaden: „Nachdem wir sie jetzt hier gesehen und gehört haben, wissen wir, wie sie ticken. Wir wissen ja, wo sie herkommen. So wie aus 1001 Nacht, alles nur gelogen und erfunden.“ Zudem nimmt Richter Pirk die vermeintliche Mentalität des Angeklagten als Grundlage für dessen Verhalten. Dagegen Protestierende aus dem Zuschauerraum werden daraufhin des Saales verwiesen.

Neulich in Leipzig: Hinterherpfeifen auf der Karli

24.

Mai
2019
Freitag

Aus einem Auto heraus pfeifen mehrere Männer zwei Frauen zu, die vor einer Bäckerei an der Karl-Liebknecht-Str./Ecke Kurt-Eisner-Straße sitzen. Bevor diese darauf reagieren können, sind die Männer weitergefahren.

AdP-Kundgebung am Bundesverwaltungsgericht

1.

Mai
2019
Mittwoch

Die AfD-Abspaltung „Aufbruch deutscher Patrioten“ (AdP, Umbenennung im AdPM), gegründet im Januar 2019 von ehemaligen Landesvorstizenden der AfD in Sachsen Anhalt, Andre Poggenburg, meldet erneut eine Veranstaltung in Leipzig-Connewitz an. Bereits im Februar 2019 wurde eine Kundgebung vor dem offenen Projekt- und Abgeordnetenbüro Linxxnet auf den Wilhelm-Leuschner-Platz verlegt, was schließlich zu einer Absage der Veranstaltung führte.

Grünen-Plakate in der Leipziger Südvorstadt beschädigt

13.

Mai
2019
Montag

In der Leipziger Südvorstadt werden einzelne Wahlplakate der Grünen beschädigt, welche für Vielfalt auf dem Wohnungsmarkt und in der Nachbarschaft werben. Konkret werden vermeintlich ausländisch klingende Namen auf den Plakaten mit Edding durchgestrichen. Ob ein Zusammenhang mit den unmittelbar daneben angebrachten AfD-Plakaten besteht, ist nicht bekannt.