Südost

Erneut zahlreiche rechte Sticker und Plakate in Liebertwolkwitz

25.

September
2017
Montag

Im Leipziger Stadtteil Liebertwolkwitz wurde um das Wochenende herum in großem Ausmaß neonazistische Propaganda verklebt. In der Bornaer Straße sowie an der Straße "Zum Wasserturm" klebten am Montag etwa 15 DIN-A5-große Sticker der JN mit der Parole "Nationaler Sozialismus jetzt". In Meusdorf wurden gleichartige Aufkleber auf dem Schwarzenbergweg verklebt. Bereits am Vorabend sind im Bereich Günzstraße sowie Papiermühlstraße jeweils etwa 40 Sticker von verschiedenen neonazistischen Organisationen, Kampagnen und Versandhandeln bemerkt worden.

Rechte Sticker in Liebertwolkwitz

4.

September
2017
Montag

In Leipzig Liebertwolkwitz werden in der Muldentalstrasse, Kirchstrasse und Alte Tauchstrasse in der Woche vom 04. September 2017 eine Vielzahl rechter und rassistischer Sticker geklebt. Die meisten tragen die Aufschrift "Refugees not Welcome". Aber auch die Aufschriften "Refugees go home" sowie "Nein zum Heim" sind zu finden.

Neonazistische Schmierereien in Liebertwolkwitz

18.

September
2017
Montag

In der Nacht zum Montag werden in Leipzig Liebertwolkwitz im Umkreis der Haltestelle Schwarzes Ross mehrere Schmierereien mit rechtem Hintergrund angebracht. So ist neben "Hate Antifa" auch "Lok Hools" zu lesen. Außerdem werden Sticker der Identitären Bewegung geklebt und Wahlplakate der SPD mit "AfD"-Schriftzügen versehen.

Bereits Anfang September waren in der Gegend zahlreiche rassistische Aufkleber geklebt worden, die sich gegen Geflüchtete richteten.

Neonazistische Aufkleber in Leipzig-Stötteritz

13.

September
2017
Mittwoch

In der Günzstraße in Leipzig-Stötteritz werden in regelmäßigen Abständen neonazistische Sticker angebracht. Zumeist sind es Sticker der neonazistischen Kader-Partei der III. Weg. Auf einem der aktuellen Aufklebern ist eine blutverschmierte Israel-Fahne mit der Unterschrift "Terrorstaat Israel" zu lesen. Auf einem weiteren steht "Antifa-Banden zerschlagen". Weiterhin befindet sich dort ein Aufkleber des neonazistischen "Antikapitalistischen Kollektivs".

Neonazistische Graffiti in Liebertwolkwitz

16.

Juli
2017
Sonntag

Unbekannte sprühen in der Großpösnaer Straße in Liebertwolkwitz mehrere rechte Parolen an ein Trafohäuschen, einen Stromkasten und Verkehrszeichen. Neben den Parolen „FUCK ANTIFA“, „NAZI ZONE“, „88 NAZI ZONE“ wird auch ein Hakenkreuz angebracht. Das zuständige Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Neonazistische Schmierereien in Liebertwolkwitz

11.

Mai
2017
Donnerstag

Unbekannte beschmierten mehrere Straßenschilder, Werbeaufsteller und eine Bahnschranke mit Hakenkreuzen und den Worten „Nazi Zone“ sowie der Zahl „88“. Die Zahl 8 steht in in diesem Zusammenhang für den achten Buchstaben im Alphabet, die Zahl 88 somit für "HH", der Abkürzung für "Heil Hitler".

Hitlergruß in Stötteritz

20.

April
2017
Donnerstag

Zwei Betrunkene Männer legen in der Weißestraße in Leipzig-Stötteritz einen Gullydeckel auf die Straßenbahngleise. Als ein Passant versucht sie davon abzubringen rasten die beiden aus, beleidigen den Passanten und zeigen den Hitlergruß.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Rassistische Hetze bei Informationsveranstaltung zu zukünftiger Asylsuchendenunterkunft in Meusdorf

1.

September
2016
Donnerstag

Die Stadt Leipzig plant für Februar 2017 die Eröffnung einer neuen Unterkunft für Asylsuchende in der Höltystraße Straße in Leipzig-Meusdorf. Die Ausführungen vom zuständigen Sozialbürgermeister Fabian und Sozialamtsleiterin Kador-Probst während einer Informationsveranstaltung zum geplanten Bau wurden immer wieder durch hämisches Gelächter und Zwischenrufe von Zuhörer_innen unterbrochen. Die Mehrzahl der Fragen stellenden Anwohner_innen äußerten sich in der nachfolgenden Fragerunde rassistisch.

Hitlergrüße und Heil-Rufe in Reudnitz

15.

Juli
2016
Freitag

Ein mit einem Yakuza-Pullover bekleideter Jugendlicher zeigt auf offener Straße mehrfach den Hitlergruß. Als er auf ihm bekannte Personen trifft, ruft er mehrfach laut "Heil". Vorbeilaufende Passant_innen reagieren nicht.

Sexistischer Übergriff in Meusdorf

13.

Juni
2016
Montag

Gegen 18:00 Uhr wurde eine 15-jährige Frau, die auf der Paul-Flechsig-Straße entlang lief, von einem ihr unbekannten Mann, der sich ihr von hinten näherte, "unsittlich berührt". Den sexistischen Übergriff unterbrach die Frau durch Anschreien des Täters und entfernte sich schnell vom Tatort. Der Versuch des Täters, ihr zu folgen, misslang. Der Eingriff in die Intimsphäre stellt eine Grenzverletzung dar und ist somit sexistisch.